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Von den Kirchen dieser Auflistung haben alle den Krieg ohne nennenswerte Schäden überstanden. Umnutzung, mangelnde Wartung,

Vandalismus oder auch planmäßiger Abriss führten dazu, dass heute nur noch vier von ihnen in gutem Zustand sind. Die folgende

Karte zeigt ROT die Kirchen der evangelischen Landgemeinden und BLAU die Zentren der Ämter des Kreises, jeweils mit Links zu

weiteren Informationen.

 

zum Samland

 

                                                                          © Bundesamt für Kartographie und Geodäsie 2013                                                 http://www.bkg.bund.de

 

Die Angaben zum Zustand der Kirchen bzw. deren Ruinen entsprechen dem Stand von 2010. Die Zeiträume, zu denen Kirchenbücher

erhalten geblieben sind, ergeben sich aus den Registern, die das Sächsische Staatsarchiv Leipzig, das Evangelische Zentralarchiv Berlin

und die LDS-Kirche veröffentlicht haben. 

Diese Seite ist eine übersichtliche Zusammenstellung einer Vielzahl an Informationen. Angaben, die diese sinnvoll ergänzen können,

werden gerne entgegen genommen und eingearbeitet. Spezielles Anliegen ist die Erfassung der Kirchenbücher. Korrekturen der

angegebenen Zeiträume, die im Einzellfall nicht nachgeprüft wurden, aber auch die Nennung noch unbekannter Bestände sind ausdrücklich

erwünscht. Daten zu Standesamtsunterlagen sind am Ende der Seite zu finden.

Die Möglichkeiten der modernen Technik machen virtuelle Reisen nach Ostpreußen möglich. Google Earth bietet hoch aufgelöste

Satellitenbilder aus weiteb Teilen des Samlandes an. Die Originalphotos aus dem Weltraum haben eine deutlich höhere Auflösung als

hier aus Platzgründen wiedergegeben.

 

The parish churches listed here have survived the last war without being damaged. Misusing, lack of maintenance, vandalism and

planned destruction led to a point, where only 4 of the churches are in a good condition. 

The description of the status of the churches or their ruins was gathered around 2010. Information on the church books have been taken

from the registers of the Saxonian State Archive Leipzig, the Evangelical Central Archive Berlin and from the LDS-Church.

This site is an overview description of many aspects of the churches in the Labiau district. If there is data that may have to be added to this

site, please let me know. On the other hand I’m interested in gathering information on the remaining church books. If there are any mistakes

in the years shown beneath, don’t hesitate to contact me, as well as if you know from church books that have not been listed.

Google Earth is providing high resolution satellite images from some parts of Sambia. Due to the size of the pictures the resolution

shown here is lower then in the original pictures.

 

LINIE

Alt Sussemilken (Friedrichsrode)

Baugeschichte / History

Der am 9.8.1906 eingeweihte Bau war eine Jubiläumskirche mit wuchtigem holzverkleidetem Turm.

The building was inaugurated on 08.09.1906. It was an anniversary church with a massive wood-paneled tower.

Lage / Situation

Der Ort ist nur auf der von Südost kommenden Straße zu erreichen. Am Ende dieses Weges stand die Kirche direkt südlich an der

Straßenkreuzung.

The village can be reached only on the road coming from the southeast. At the end of this path, the church stood just south of the

intersection.

Zustand / Status

Die Kirche blieb im Krieg unversehrt und wurde danach wenig genutzt. Sie wurde, wie fast der gesamte Ort, zur Gewinnung von

Baumaterial abgerissen.

The church remained intact during the war and was then used little. It was, as almost the whole village, demolished for building materials.

Orte der Gemeinde / Villages

Eversdorf (zuvor in Laukischken) - Florweg - Franzrode (zuvor in Lauknen) - Karlsrode (zuvor in Lauknen) -

Alt Sussemilken (Alt Friedrichrode) - Neu Sussemilken (Neu Friedrichrode) - Wilhelmsrode (zuvor in Laukischken) - Wilhelmswerder

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde 1903 gegründet und von Mehlauken abgezweigt.

Keine Bestände bekannt / No church books known

LINIE

Augstagirren (Groß Baum)

Baugeschichte / History

Die Kirche wurde erst zwischen 1923 und 1926 erbaut. Das Schiff war ein Feldsteinbau mit Altarnische. Der Ziegelturm auf

Feldsteinsockel wurde erst später angebaut.

The church was built between 1923 and 1926. The ship was a stone building with apse. The brick tower on field stone base was added later.

Lage / Situation

Die Kirche befindet sich direkt an der Ost-West-Durchgangsstraße am westlichen Ortsausgang. Dort ist sie nördlich der Straße zu finden.

The church is located on the east-west thoroughfare on the western edge of the village. There they can be found north of the road.

Zustand / Status

Die Kirche blieb im Krieg unversehrt. Der komplett erhaltene Bau mit zugemauerten Fenstern wird heute als Kulturhaus und Kino benutzt.

The church remained intact during the war. The building is completely intact. With bricked-up windows it is now used as a cultural center

and cinema.

Orte der Gemeinde / Villages

Augstagirren (Groß Baum) - Berszgirren (Berschgirren, Birkenhöfen) - Böhmswalde - Burgsdorf - Kallweninken (Neu Schanzkrug) -

Petruschkehmen (Klein Burgsdorf) - Pogarblauken (Pogarben) - Schönwalde - Schwentoje (Ottergrund) - Skroblienen (Hagenwalde) -

Neu Sternberg - Szanzell (Schanzell, Schanzkrug) - Szargillen (Schargillen, Eichenrode) - Wasgien

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde 1909 gegründet und von Laukischken abgezweigt.

Keine Bestände bekannt / No church books known

LINIE

Gilge

Baugeschichte / History

Der erste Kirchenbau war in Fachwerk ausgeführt. 1840 wurde er durch einen Ziegelbau im neugotischen Stil ersetzt. Die Kirche hatte

keinen Turm und nur eine Glocke.

The first church building was carried out in framework. In 1840, it was replaced by a brick building in neo-Gothic style. The church had

no tower and only one bell.

Lage / Situation

Auf dem Landweg ist der Ort offenbar nur von Süden erreichbar. Die Reste der Kirche befinden sich am Nordufer des Gilge Flusses in

einem überwaldetem Gebiet östlich des Kanals. Um dorthin zu gelangen, muss die Fähre benutzt werden.

By land, the village is apparently accessible only from the south. The remains of the church are located on the north bank of the river

Gilge in a wooded area east of the channel. To get there, the ferry must be used.

Zustand / Status

Die Kirche blieb im Krieg unversehrt. Sie wurde schon in den 1950er Jahren zur Gewinnung von Baumaterial teilweise abgerissen.

Zuletzt waren nur die Ostwand und die Chorwand in Teilen erhalten.

The church remained intact during the war. It was partially torn down in the 1950s for building materials. Only the east wall and the wall of

the choir remained.

Orte der Gemeinde / Villages

Ludendorff (Friedrichsgraben II) (an Juwendt abgegeben) - Gilge - Alt Heidendorf (an Juwendt abgegeben) -

Juwendt (an Juwendt abgegeben) - Laukwargen (Franzrode) (ab 1897 zu Lauknen, zuletzt zu Laukischken) -  Marienbruch -

Nemonien (Elchwerder) - Tawellninken (Tawellenbruch)

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde 1707 gegründet. Davor war die Kirche Labiau zuständig.

Geburten / Baptisms:                        1765 - 1790, 1795 - 1838

Trauungen / Weddings:                    1766 - 1820

Beerdigungen / Funerals:                1767 - 1805, 1808-1820

Verfilmung der Mormonen/LDS-Kirche (Inhalt und Herkunft unklar)

Geburten / Baptisms:                        1853 - 1903

Trauungen / Weddings:                    1854 - 1904

Beerdigungen / Funerals:                1855 - 1862

Links

Katharina Schroeter: Online-Ortsfamilienbuch Gilge

 

LINIE

Groß Legitten

Baugeschichte / History

Die Kirche ist ein eher schlichter Feldstein- und Ziegelbau mit gerade geschlossenem Chor aus der Zeit nach 1400.

The church is a rather simple field stone and brick building with a straight closed choir from the period after 1400.

Lage / Situation

Die schon früher als markanter Punkt für Vermessungen benutzte, direkt an der Durchgangsstraße liegende Kirche ist in der flachen

Landschaft mit dem silbernen Blechdach des Turmes weithin sichtbar.

The building earlier used as a landmark for measurements, is lying just off the thoroughfare. The Church is visible in the flat landscape

with its silver tin roof of the tower.

Zustand / Status

Bis in die 60er-Jahre wurde die unzerstörte Kirche zum Trocknen von Getreide verwendet. Bis 1975, als ein Brand den Chor zerstörte,

blieb das Gebäude intakt. Seitdem verfiel es, Teile des Gewölbes und der Decken stürzten ein. Vor kurzem wurde die Kirche restauriert.

Das eingefallene Dach des Kirchenschiffs ist in geringerer Höhe wieder errichtet worden. Der Kirchturm hat seine alte Haube wieder. Die

Kirche wird offenbar wieder als solche genutzt.

Till the 1960’s the undestroyed church was used to dry crop. In 1975 the intact church burned down partly. The choir was damaged.

Since then the status of the church declined, parts of the vault and the ceilings went down. The church has been renovated recently. The

roof of the church ship was renewed not as high as it was originally. The building is used as a church.

Videos

TEST        TEST

Orte der Gemeinde / Villages

Annenhof - Baumbachshöfen - Christoplacken - Damerau - Damm - Groß Droosden - Klein Droosden - Neu Droosden - Friedlacken -

Goldberg (Pareyken) - Adlig Gründen (Klein Gründen) - Klein Gründen - Gründenhof (Grüblauken) - Grünwalde - Istranck -

Julienhöhe (zuvor in Postnicken) - Kammerlack - Kampken - Kampkenhöfen - Kapstücken - Kuth - Lablacken - Adlig Legitten -

Groß Legitten - Vorwerk Legitten (Klein Legitten) - Lindenau - Löbertshof - Marienhof - Mercklaucken - Meyken - Vorwerk Meyken -

Moritten - Needau - Poparten - Poßritten - Pronitten - Kleinpronitten (Schlepecken) - Puschdorf - Reißdorf -

Rothöfen (Rüdlauken) (zuletzt in Labiau-Land) - Sarkenkrug - Schakaulack - Groß Scharlack - Klein Scharlack - Seith - Klein Sittkeim -

Spätsrode - Steinau - Taktau - Fischer-Taktau - Jäger-Taktau - Teich - Theut - Weizenhof - Willmanns (zuvor in Postnicken) -

Adlig Wißritten - Zanderlacken - Zeith

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde vor der Reformation gegründet.

Geburten / Baptisms:                        1668 - 1708, 1712 - 1826

Trauungen / Weddings:                    1668 - 1708, 1713 - 1722, 1743 - 1822

Beerdigungen / Funerals:                1668 - 1707, 1713 - 1722, 1746 - 1821

Links

Ortsfamilienbuch Groß Legitten

 

LINIE

Juwendt (Möwenort)

Baugeschichte / History

Die kleine, weiß verputzte Kirche mit aufgesetztem Glockenturm wurde am 16.8.1931 eingeweiht.

The small, whitewashed church with an attached bell tower was inaugurated on 16.8.1931.

Lage / Situation

Die genaue Lage der Kirche ist unklar. Sie hat aber direkt am Großen Friedrichsgraben gestanden.

The exact location of the church is not known. But it has been right on the Great Friedrichsgraben.

Zustand / Status

Die Kirche blieb im Krieg und danach bis mindestens 1951 unversehrt und wurde zur Lagerung von Netzen verwendet. Ende der

1950er Jahre wurde sie abgerissen. Zuletzt wurde auf dem Betonfundament ein kleineres Gebäude errichtet.

The church remained in the war and thereafter until at least 1951 intact and was used for storage. In the late 1950s it was demolished.

Finally, a smaller building was erected on its concrete foundation.

Orte der Gemeinde / Villages

Agilla (Haffwerder) (aus Labiau-Land) - Alt Heidendorf (aus Gilge) - Neu Heidendorf (aus Gilge) - Juwendt (Möwenort) (aus Gilge) -

Ludendorff (Friedrichsgraben II) (aus Gilge)

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde 1909 gegründet und von Gilge und Labiau-Land abgezweigt.

Keine Bestände bekannt / No church books known

LINIE

Kaimen (Caymen)

Baugeschichte / History

Die im letzten Drittel des 14. Jahrhunderts begonnene Kirche war ein Feldstein- und Ziegelbau mit eingezogenem Chor. Der

Turmabschluss wurde erst 1852 vollendet.

In the last third of the 14th century the church was begun to build with fieldstones and bricks with a recessed choir. The tower was

completed in 1852.

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Lage / Situation

Die Kirche befindet sich, eingefasst von der alten, weiß getünchten Kirchhofmauer, östlich der Durchgangsstraße. Dichter Baumbestand

erschwert das Auffinden.

The church is located, surrounded by the old, white-washed churchyard wall, east of the thoroughfare. Trees make it difficult to locate

the building.

Zustand / Status

Die Nachkriegsgeschichte ist weitgehend unbekannt. Der Kirchturm zeigt keine Kampfspuren. Von der Kirche ist nahezu vollständig der

Turm, ohne die Spitze, erhalten geblieben. Das Kirchenschiff ist nur mehr in seinen Umrissen als Schuttwall zu erkennen. Der Friedhof

ist übervoll mit russischen Gräbern. Vor dem Mahnmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges sind einige deutsche Grabsteine

zusammengetragen worden.

The after-war-history of the church is unknown. At least the remaining tower of the church shows no signs of fighting. Only the tower with

the western walls of the church ship is still standing. The ship is only recognisable as rubble. The church yard is packed with new Russian

graves. Around the monument for the victims of WW I some German grave stones have been gathered.

Videos

TEST        TEST

Orte der Gemeinde / Villages

Kaimen Kirche, Kirche Caymen - Ampt Caymen, Caymen - Adl. Wulfshöfen, Wulffshöfen, Wulffshöffen -

Bendiesen (oder Lausen), Bendysen - Blöcken, Blecken - Bothenen - Duhnau, Dunau - Forst Gauen, Makwalde oder Millen im Gauen -

Greiben - Groß Hermeninken, Hermenicken - Kadgiehnen, Kadgienen - Lautkeim, Lautckeim - Legehnen, Logehnen -

Lethenen, Lothenen - Lichtenthal oder Mückenhöffchen - Lindenberg - Luisenfelde - Mettkeim, Metkeim, Metckeim, Mettckeim -

Michelau, Klein Michlau - Nautzken, Nauzken, Nautzcken, Nautzkeim - Perkappen, Perckappen - Poduhren -

Schulkeim, Schulkeim, Schulckeim - Schwesternhof - Sellwethen, Serveten, Serweten, Serwethen - Senseln - Sergitten -

Sielkeim, Sielckeim - Gr. Sittkeim, Sitkeim, Sitckeim, Sittckeim - Stenken, Stäncken - Thiemsdorf, Tiemsdorff -

Wachsnicken, Waxniken, Waxnicken - Waldhaus Bendysen, Uderwalde, Uderwald - Waldhaus Wangen, Wangen Krug - Wanghusen -

Wilditten, Wilditten - Zandersdorf, Zandersdorff, Sandersdorff

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde vor der Reformation gegründet.

Geburten / Baptisms:                        1647 - 1815, 1828 - 1872

Trauungen / Weddings:                    1701 - 1789, 1803 - 1815

Beerdigungen / Funerals:                1701 - 1815

Links

Ortsfamilienbuch Kaimen

 

LINIE

Labiau

Baugeschichte / History

Der Bau war neben dem Königsberger Dom die einzige dreischiffige Kirche des Samlandes. Der schlichte verputzte Feldsteinbau in

Form einer chorlosen Hallenkirche stammte aus dem Ende des 14. Jahrhunderts.

The building was (except Königsberg Cathedral) the only three-nave church of Samland. The plain plastered stone building in the form of

a choir-less hall church was from the end of the 14th Century.

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Lage / Situation

Westlich der Durchgangsstraße befindet sich der Marktplatz, an dem einige alte Häuser erhalten blieben. In der Nähe des von der

Deime abgehenden Stichkanals (ein Rest des Burggrabens) ist die Lage der Kirche unter einem unverputzten Wohnblock (mittleres Bild)

zu vermuten. Das rechte Bild zeigt den Eingang zur Burg.

West of the main road is the town square where some old houses remained. Near a short canal coming from the Deime river (a remnant

of the moat) is the location of the church under new residential building (middle picture). The right picture shows the entrance to the castle.

Zustand / Status

Im Krieg wurde das Gebäude wahrscheinlich beschädigt, wies aber 1958 immer noch einen Kirchturm mit Spitze auf. Auch die Gewölbe

waren noch erhalten. Schon 1960 war die Kirche vollständig zerstört.

The church was possibly damaged in WW II. In 1958 it had still its roof on top the tower. Also the vaults were still intact. In 1960 the church

had been removed totally.

Videos

TEST        TEST

Orte der Gemeinde / Villages

Adlig Bärwalde - Agilla - Alt Pustlauken - Alt Rinderort - Bärwalde - Bielkenfeld - Brandlauken - Bulbeckshöfchen - Eichwalde -

Friedrichsburg - Friedrichsgraben - Gartendorf - Glückshöfen - Grabenhof - Groß Bärwalde - Groß Ernstburg - Groß Friedrichsgraben -

Groß Naujock - Groß Pöppeln - Groß Reikeninken - Grünwalde - Imbärwalde - Jourlauken - Klein Bärwalde - Klein Ernstburg -

Klein Naujock - Klein Pöppeln - Klein Reikeninken - Kleinhof - Kreutzweg - Labagienen - Labiau - Langenberg - Lenkhügel -

Neu Bärwalde - Neu Pustlauken - Neu Rinderort - Neuhof - Ottoburg - Peisekrug - Peldszen - Radtkenhöfen - Radtkenhofer Schmiede -

Rehwinkel - Rentengutshaus - Schönbruch - Steinfeld - Stellienen - Stumpf'sche Mühle - Thegenwalde - Viehof - Waldhausen - Werderhof -

Westenhöfen - Ziegelei

Kirchenbücher / Church Books

Labiau I Die Gemeinde wurde vor der Reformation gegründet.

Geburten / Baptisms:                        1654 – 1874, 1944 - 1945

Trauungen / Weddings:                    1654 - 1715, 1731 - 1782, 1785 - 1874, 1944 - 1945

Beerdigungen / Funerals:                1654 - 1728, 1731 - 1874, 1944 - 1945

Labiau II Die Gemeinde wurde 1734 gegründet.

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                        1734 - 1818

Trauungen / Weddings:                    1734 - 1818

Beerdigungen / Funerals:                1734 - 1818

Links

Kreisgemeinschaft Labiau

 

LINIE

Laukischken

Baugeschichte / History

Die erste Kirche wird 1318 erwähnt. 1607 wird eine neue Kirche errichtet, die wiederum 1809 - 1812 durch einen Nachfolgebau ersetzt

wird. Die Kirche wird im ersten Weltkrieg schwer beschädigt und später wieder erneuert. Der schlanke Kirchtum wurde dabei nicht wieder

aufgebaut. Dafür wurde ein hölzerner Turm auf dem Dach angebracht.

A first church was mentioned 1318. 1607 a new church was built, which in turn 1809 - 1812 was replaced by a successor building. The

Church was severely damaged in the first world war and later renewed. The slender tower was not rebuilt. For this, a wooden tower was

mounted on the roof.

Lage / Situation

Die Kirche befindet sich südlich der von der Ortsmitte nach Bartelshöfen abgehenden Straße. Der turmlose, schlichte Bau ist unauffällig,

aber nicht zu verfehlen.

The church is located south of the stroutgoing road from the center to Bartelshöfen. The towerless, simple construction is unremarkable,

but not to miss.

Zustand / Status

Im Krieg wurde die Kirche nicht zerstört. Bei einer Neuendeckung mit Asbestplatten ist der Turmaufbau entfernt worden. Die meisten

Fenster des Schiffes sind vermauert. Das Gebäude dient als Kulturhaus.

During the war, the church was not destroyed. With a new cover with asbestos panels, the tower has been removed. Most of the ship's

windows are bricked up. The building is a cultural center.

Orte der Gemeinde / Villages

Torfwerke Agilla - Augstagirren (Groß Baum)- Balance - Bartuszen (Bartelshöfen) - Groß Baum - Berszgirren (Berschgirren, Birkenhöfen) -

Burgsdorf - Chausseehaus - Dedawe (Deimehöh) - Dwielen (Meißnershof) - Eichenberg - Eversdorf (zuletzt in Alt Sussemilken) - 

Klein Fließ - Florweg - Friedrichsbruch - Friedrichsfelde - Geidlauken (Heiligenhain) - Gertlauken - Alt Gertlauken - Groß Gertlauken -

Klein Gertlauken - Neu Gertlauken - Heidenberg - Neu Heidendorf - Neu Holland - Jorksdorf - Juwendt (Grabenwald) -

Kallweninken (Neu Schanzkrug) - Kelladden (Waldwinkel) - Alt Kirschnabeck (Kirschbeck) - Neu Kirschnabeck (Klein Hirschdorf) -

Groß Kirschnakeim (Kirschkeim) - Klein Kirschnakeim - Mühle Kirschnakeim (Mühle Kirschkeim) - Krakau - Laukischken -

Laukwargen (Franzrode) (zuvor in Lauknen) - Leischkidde - Leiszen (Leischen, Hirschdorf) - Lucknojen (Neuenrode) - Medlauken -

Meyerhof - Groß Mühlwalde - Klein Mühlwalde - Müllerhorst - Adlig Paddeim - Papsten - Perdollen - Peremtienen - Permauern (Mauern) -

Peschlitz - Petruschkehmen (Klein Burgsdorf) - Pfeil (Elchwald) - Pogarblauken (Pogarben) - Powangen - Preußenberg -

Adlig Rathswalde - Groß Rudlauken (Rotenfeld) - Klein Rudlauken - Sandberg - Schelecken (Schlicken) -Groß Schmerberg -

Klein Schmerberg - Schneidemühlen-Etab. - Schönwalde - Schweizut (Wildhügel) - Schwentoje (Ottergrund) - Skroblienen (Hagenwalde) -

Skrusdienen (Steinrode) - Groß Steindorf - Klein Steindorf - Steingrenz - Neu Sternberg - Sussemilken - Szanzell (Schanzell, Schanzkrug) -

Szargillen (Schargillen, Eichenrode) - Szerszantinnen (Scherschantinnen, Klein Waldwinkel) - Vorwerk Tuttenberg - Waldienen -

Groß Wanneggen - Klein Wanneggen - Wasgien - Wilhelmsrode (zuletzt in Alt Sussemilken)

Zuletzt genannt auch: Klein Naujock (Erlenwald) mit Förstereien Hindenburg, Schönbruch und Lenkhügel (zuvor in Labiau)

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde vor der Reformation gegründet. Die Kirchenbücher gingen im Ersten Weltkrieg verloren.

Geburten / Baptisms:                        1823 - 1830 

Trauungen / Weddings:                    1823 - 1830

Beerdigungen / Funerals:                1823 - 1830

Links

Ortsfamilienbuch Laukischken

 

LINIE

Lauknen (Hohenbruch)

Baugeschichte / History

Die letzte, 1905 erbaute Kirche wurde im gotischen Stil mit hohem Turm errichtet.

The last church built in 1905 in the Gothic style, with a high tower.

Lage / Situation

Der Ort ist offenbar nur von Osten her erreichbar. Kurz bevor die zentrale Straßenkreuzung erreicht wird, ist die Kirche nördlich davon

zu finden.

The village is apparently only accessible from the east. Just before the main road junction is reached, the Church is to be found north of it.

Zustand / Status

Die Kirche blieb im Krieg unversehrt. Das Kirchenschiff wurde später  zur Gewinnung von Baumaterial abgerissen. Der Kirchturm blieb

als Wasserturm weitgehehend erhalten.

The church remained intact during the war. The church ship was later demolished for building materials. The tower remained as a water tower.

Orte der Gemeinde / Villages

Elchtal - Franzrode (zuletzt in Alt Sussemilken) - Alt Heidlauken (Wiepenheide) - Neu Heidlauken (Wiepenbruch) - Julienbruch -

Karlsrode (zuletzt in Alt Sussemilken) - Königgrätz - Kupstienen (Moorfelde) (zuvor in Mehlauken) - Langendorf -

Lauknen (Hohenbruch) - Laukwargen (Franzrode) (bis 1897 zu Gilge, zuletzt zu Laukischken) - Marienbruch - Mauschern (Klein Langendorf) -

Neubruch - Neugilge (Strommeisterei Elchwerder) -  Petricken (Welmdeich) - Sadowa - Schenkendorf - Schetricken (Wiepenheide) -

Timber

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde 1854 gegründet und von Gilge abgeweigt.

Geburten / Baptisms:                        -

Trauungen / Weddings:                    1854 - 1893 (im Staatsarchiv Allenstein)

Beerdigungen / Funerals:                -

 

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Mehlauken (Liebenfelde)

Baugeschichte / History

Nach dem Vorbild der Friedenskirche in Potsdam wurde diese Kirche im italienischen Stil mit frei stehendem Turm von 1843 bis 1846

in Form einer Basilika erbaut.

Following the model of the Church of the Friedenskirche in Potsdam, this church was built in Italian style with free-standing tower from

1843 to 1846 in the form of a basilica.

                  

Lage / Situation

Die Kirche ist der Ortsmitte, etwas südlich vom Bahnübergang, nicht zu verfehlen.

The church is not to miss in the center of the village, just south of the railroad crossing.

Zustand / Status

Die Kirche blieb im Krieg unversehrt und wurde danach wirtschaftlich genutzt. Die zuletzt vernachlässigte Anlage wurde der Orthodoxen

Kirche übergeben und teilweise renoviert.

The church remained intact during the war and was then used economically. The last neglected building was handed over to the Orthodox

Church and partially renovated.

Orte der Gemeinde / Villages

Abschruten (Ehlertfelde) - Alexen - Ant-Alexen - Borehlen - Domschin (Eiche) - Groß Elxnupönen (Erlenfließ) -

Klein Elxnupönen (Klein Erlenfließ) - Eszerwald (Escherwald) - Friedrichsdorf - Geduhnlauken (Geden) - Grotfeld - Karklienen -

Kermuschienen (Forstreuterhof) - Kunzenrode - Kupstienen (Moorfelde) (zuletzt in Lauknen) -

Lappienen (Daudertshöfen) (zuletzt in Popelken) - Löwenberg - Alt Löwenthal - Löwenthal, Neu - Luschninken (Friedrichsmühle) -

Mehlauken Liebenfelde) - Adlig Mehlauken - Dorf Mehlauken - Minchenwalde (Lindenhorst) - Neuendorf -

Pannaugen (Habichtswalde) (1905 teilweise in Mahlauken und Popelken, zuletzt nur in Popelken) - Panzerlauken (Panzerfelde) -

Paschwentschen (Bünden) - Paschwirgsten (Bünden) - Patylszen (Kunzenrode) (zuletzt in Popelken) - Piplin (Timberhafen) -

Plicken - Schaltischledimmen (Neuwiese) - Schaudienen (Kornhöfen) - Schillgallen (Heiderode) - Schmallenberg -

Schmilgienen (Kornfelde) - Schwarzlauken (Klein Daudertshöfen) - Sternberg - Alt Sternberg - Stumbragirren -

Groß Stumbragirren (Auerwalde) - Klein Stumbragirren (Auerfelde) - Uszballen (Uschballen, Mühlenau)

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde 1841 gegründet und von Popelken (Markthausen) abgeweigt.

Geburten / Baptisms:                        1841 - 1843

Trauungen / Weddings:                    1841 - 1843

Beerdigungen / Funerals:                1841 - 1843

 

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Nemonien (Elchwerder), Altlutheraner

Allgemein / General Remarks

Es ist unklar, ob die Gemeinde ein Gotteshaus hatte und welche Ortschaften zu ihr gehörten.

It is unclear whether the community had a church and which villages belonged to it.

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde wahrscheinlich 1848 gegründet.

Geburten / Baptisms:                        1848 - 1874  (Provisorische Aufzeichungen bis 1903)

Trauungen / Weddings:                    1848 - 1874  (Provisorische Aufzeichungen bis 1907)

Beerdigungen / Funerals:                1848 - 1874

LINIE

Pöppeln

Baugeschichte / History

Über die Baugeschichte ist nichts bekannt. Die Kirche wurde zu Beginn des 14. Jh. erwähnt.

On the architectural history nothing is known. The church was mentioned at the beginning of the 14th Century.

LINIE

Popelken (Markthausen)

Baugeschichte / History

Im Ort ist seit 1640 eine Kirche nachgewiesen. Diese wird 1768/69 durch einen Nachfolgebau ersetzt. 1901 wird der Turm angebaut.

In the village is a church since at least 1640. It was replaced in 1768/69 by a successor building. In 1901 the tower was attached.

Lage / Situation

Die Kirche befindet sich am nordwestlichen Ortseingang südlich der Straße.

The church is located on the northwestern outskirts south of the road.

Zustand / Status

Die Kirche blieb im Krieg unversehrt und wurde danach als Lagerhalle und zum Getreidetrocknen genutzt. In den 1970er Jahren wurde

das Kirchenschiff abgerissen. Zuletzt stand nur der beschädigte Turm mit der daran anschließenden Wand des Schiffes.

The church remained intact during the war and was then used as a warehouse and for grain drying. In the 1970s, the ship was demolished.

Most recently, only the damaged tower with the adjoining wall of the church ship remained.

Orte der Gemeinde / Villages

Auxkallen (Ackerhof) - Klein Baum - Bescharwen (Scharhöfen) - Bielauken (Bielken) - Bittehnen (Bienendorf) - Bittkallen (Bitterfelde) -

Brachhöfen - Budwallen (Budewald) - Danielshöfen - Alt Domharthenen (Domhardtfelde) - Neu Domharthenen -

Eszerninken (Escherningken, Gutfließ) - Florlauken (Blumenfelde) - Friedrichswalde - Goldbaum - Groß Ischdaggen (Rodenwalde) -

Groß Kallkeninken (Groß Kalkfelde) - Klein Kallkeninken (Klein Kalkfelde) - Kallweninken (Hügelort) - Klewienen (Danielshöfen) -

Korehlen - Lankeninken (Langenheim) - Lappienen (Dautertshöfen) (zuvor in Mehlauken) - Lauszen (Lauschen, Herzfelde) -

Mehlathal (Liebenhof) - Mehlawischken (Liebenort) - Obscherninken (Dachsfelde) - Packalwen (Berghöfen) -

Paggarschwienen (Krauseneck) - Pannaugen (Habichtswalde) - Papuschienen - Paringen - Paschwentschen (Wittenrode) -

Patylszen (Kunzenrode) (zuletzt in Mehlauken) - Plattupönen (Breitflur) - Plompen (Heiligenfließ) - Popelken (Markthausen) -

Rogainen (Hornfelde) - Rosenberg - Rudflorlauken (Klein Blumenfelde) - Rudlauken b. Mehlauken (Göbershof) -

Schwirgslauken (zu Herzfelde) - Seegershöfen - Serpentienen (Beerendorf) - Skieslauken (Mörnersfelde) - Spannegeln -

Szallgirren (Schallgirren, Schliebenwalde) - Treinlauken (Kreuzberg) - Uszkampen (Klein Markthausen) - Wartenburg -

Wilkowischken (Wolfsdorf) - Wittgirren (Weissenbruch)

Kirchenbücher / Church Books

Popelken I Die Gemeinde wurde 1626 gegründet.

Geburten / Baptisms:                        1693 - 1696, 1705 - 1810

Trauungen / Weddings:                    1726 - 1819

Beerdigungen / Funerals:                1761 - 1810, 1814

Popelken II Die Gemeinde wurde 1900 gegründet.

Keine Bestände bekannt / No church books known

LINIE

Standesämter

Keine Bestände bekannt

 

 

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