Familien- und Namensforschung im Samland

Genealogy in East Prussia (Sambia)

                                                                                                                                                                                                               

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


                                                             © Bundesamt für Kartographie und Geodäsie 2005                                 http://www.bkg.bund.de

 

Die Kirchen im Samland / The Parish Churches in Samland

 

 

Textfeld: Seiten-Übersicht

Die Kirchen im Samland
Ortsfamilienbuch Kaimen, Kreis Labiau
Aktuelle Bilder aus dem Kirchspiel Kaimen
Historische Bilder aus dem Kirchspiel Kaimen
Das virtuelle Standesamt Kaimen
Ortsfamilienbuch Groß Legitten, Kreis Labiau
Ortsfamilienbuch Schönwalde, Kreis Königsberg-Land
Ortsfamilienbuch Arnau, Kreis Königsberg-Land
Ortsfamilienbuch Heiligenwalde, Kreis Königsberg-Land

Allgemeine Informationen
Tipps zur Ahnenforschung
Tipps für Reisen ins nördliche Ostpreußen
Tipps zur Erstellung von Ortsfamilienbüchern
Ortsfamilienbücher zu Ostpreußen

Namensforschung Plew, Plewe, Plehwe, von Plehwe
„Mein“ Stammbaum
Stammbaum der Familie Plehwe und von Plehwe
Der Hof Dwarischken im Besitz der Familie von Plehwe
Historische Dokumente

Von den 36 Kirchen dieser Auflistung (außerhalb der Stadt Königsberg) haben die meisten den Krieg ohne nennenswerte Schäden überstanden. Einzig acht Gotteshäuser zwischen Pillau und Königsberg litten stark bei dem Versuch der Roten Armee, die Provinzhauptstadt einzuschließen. Umnutzung, mangelnde Wartung, Vandalismus oder auch planmäßiger Abriss führten dazu, dass heute nur noch zehn von ihnen in gutem Zustand sind.

 

Die Angaben zum Zustand der Kirchen bzw. deren Ruinen entsprechen dem Stand von 2009. Die Zeiträume, zu denen Kirchenbücher erhalten geblieben sind, ergeben sich aus den Registern, die das Sächsische Staatsarchiv Leipzig, das Evangelische Zentralarchiv Berlin und die LDS-Kirche veröffentlicht haben.

 

Diese Seite ist eine übersichtliche Zusammenstellung einer Vielzahl an Informationen. Wenn Sie Angaben haben, die diese sinnvoll ergänzen können, wenden Sie sich bitte an mich. Mein spezielles Anliegen ist die Erfassung der Kirchenbücher. Für Korrekturen der angegebenen Zeiträume, die im Einzellfall nicht nachgeprüft wurden, aber auch für die Nennung noch unbekannter Bestände wäre ich Ihnen sehr dankbar. Daten zu Standesamtsunterlagen finden Sie hier.

 

Die Möglichkeiten der modernen Technik machen virtuelle Reisen nach Ostpreußen möglich. Google Earth bietet hoch aufgelöste Satellitenbilder auch aus einigen Teilen des Samlandes an. Soweit die Kirchen dort abgebildet sind, sind sie auch in dieser Seite enthalten. Die Originalphotos aus dem Weltraum haben eine deutlich höhere Auflösung als hier aus Platzgründen wiedergegeben.

 

The parish churches listed here have mostly survived the last war without being damaged. Only 8 out of them between Pillau and Koenigsberg suffered during the attempt of the Red Army to siege the provinces capitol. Misusing, lack of maintenance, vandalism and planned destruction led to a point, where only 10 of the churches are in a good condition. 

 

The description of the status of the churches or their ruins was gathered in 2009. Information on the church books have been taken from the registers of the Saxonian State Archive Leipzig, the Evangelical Central Archive Berlin and from the LDS-Church.

 

This site is an overview description of many aspects of the churches in Samland. If you have data that may have to be added to this site, please let me know. On the other hand I’m interested in gathering information on the remaining church books. If there are any mistakes in the years shown beneath, don’t hesitate to contact me, as well as if you know from church books that have not been listed.

 

Google Earth is providing high resolution satellite images from some parts of Sambia. As far as they are available they are included here. Due to the size of the pictures the resolution shown here is lower then in the original pictures.

 

Arnau                                                                                                 nach oben / top

Baugeschichte / History

Die Kirche ist eines der wichtigsten Baudenkmäler Preußens und war eine bedeutende Wallfahrtskirche im Ordensland. Die ältesten Teile des Chores stammen vermutlich aus der Zeit um 1340 bis 1350. Der einschiffige Bau mit eingezogenem Chor steht als Backsteinbau teilweise auf Feldsteinsockel.

 

The church is one of the most important monuments of Prussia, and was an important pilgrimage church in the religious country. The oldest parts of the choir were probably from the period around 1340 to 1350. The building stands as a brick-building partly at the field stone pedestal.

 

Lage / Situation   

Die etwas versteckt liegende Kirche ist über die neue Straße östlich von Königsberg einige Kilometer nach dem Polizeiposten zu finden. Das Satellitenbild zeigt die Kirche südlich der Schnellstraße. Die umständliche Zufahrt ist am rechten Bildrand zu sehen.

 

The somewhat hidden church is located on the new road east of Koenigsberg few kilometres after the police building. The satellite picture shows the church south of the freeway.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustand / Status

Die Kirche wurde im Krieg nicht oder nur an der Turmhaube beschädigt. Vor dem Beginn der ab 1994 auch mit deutschen Mitteln stattfindenden Restaurierung war das Dach des Kirchenschiffes flach gedeckt, der Kirchturm nur bis zur Höhe dieses Daches erhalten und die nördliche Vorhalle eingefallen. Die Gewölbe sind erhalten. Eine in halber Höhe im Kirchenschiff eingezogene Decke teilte dieses in einen Trockenboden und darunter liegende Lager. In den Chor wurde ein Tor eingefügt. Die vor mehreren Jahren begonnene Instandsetzung geht langsam voran. Die äußere Form ist überwiegend fertig gestellt. Das Gelände von Kirche und Kirchhof ist als Baustelle nicht betretbar.

 

The tower has been damaged during WW II. Before the restoration started in 1994 the roofs were closed with asbestos-plates less steeply as it was originally. The remnants of the tower were as high as the roof of the church ship. The northern entrance hall was demolished. There was a ceiling in the church ship that divided it into a drying floor above and a storage hall below. The vaults were intact. There had been a entrance gate in the choir. The restoration seems to be continuing very slowly. You are not allowed to enter the building site.

Video

 

  

 

Orte der Gemeinde / Villages

Arnau - Preußisch Arnau - Altsitt - Friedrichswalde - Fuchshöfen - Fünflinden - Gamsau - Jungferndorf - Koggen - Groß Legden - Klein Legden - Legitten - Linken - Littersdorf - Mantau - Maternhof - Norgehnen - Poduhren - Praddau - Praßnicken - Ramstau - Siebeneichen - Spohr - Stangau - Spitzings - Tromitten - Waldau - Wargienen - Wolfsdorf

 

Kirchenbücher / Church Books

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1668 - 1874 

Trauungen / Weddings:                1681 - 1874

Beerdigungen / Funerals:             1680 - 1874

 

Kriegsverluste / War Losses

Kirchenbücher                                1875 - 1945

Schullehrerseminar Waldau        1871 - 1921 (bis Kriegsende im Pfarramt Arnau)

 

Links

Wiederaufbau der Kirche

 

Cranz                                                                                    nach oben / top

Baugeschichte / History

In Cranz wurde 1897 eine Kirche in gotischem Stil aus Rohziegeln errichtet. Der Chor ist gerade geschlossen. Der Vorgängerbau von 1855 wurde in Zimmerbude wieder errichtet.

 

In Cranz a gothic style church from brigs was built in 1897. The predecessor of 1855 was in built up again in Zimmerbude.

 

Lage / Situation

Von Süden kommend folgen Sie der Straße, die östlich um den Ortskern herumführt. Der Abzweig ist direkt am Ortseingang zu finden. Die Kirche ist dann leicht zwischen den vielen Neubauten zu erkennen. Das Satellitenbild zeigt die Kirche inmitten einer weitgehend erhaltenen Struktur des Ortes.

 

From the south, follow the road leading east around the center. The branch is located at the entrance. The church is to see easily among the many new buildings. The satellite image shows the church within the mostly preserved structure of the village.

 

Zustand / Status

Die Kirche blieb im Krieg unversehrt und diente danach überwiegend als Lagerhalle. Heute ist sie das Gotteshaus einer Orthodoxen Gemeinde und in gutem Zustand.

 

The church was not harmed in WW II and served afterwards as a storage hall. Today its the home of a orthodox community and in a very good status.

 

Orte der Gemeinde / Villages

Bledau - Cranz - Cranzbeek - Garbeck - Rodahn - Rosehnen - Schwendtlund - Wargenau - Wosegau

 

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde 1877 gegründet.

 

Bestände / Available Books

Keine Bestände bekannt / No church books known

 

Kriegsverluste / War Losses

Kirchenbücher                                1877 - 1945

 

Links

Ostseebad Cranz

 

Fischhausen                                                                           nach oben / top

Baugeschichte / History

In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde dieser Backsteinbau errichtet und zuletzt im 20. Jahrhundert renoviert. Vor dem Eingang standen lebensgroße Figuren des Heiligen Adalbert, des Bischofs Georg von Polenz und Christi. Diese ursprünglich in Terrakotta ausgeführten, später in Bronze erneuerten Figuren waren ein Geschenk König Friedrich Wilhelms IV.

 

In the first half of the 14th century the brick church has been and has been renovated in the 20th Century. In front of the entrance stood figures of St. Adalbert, the Bishop George of Polenz and Christ. This originally executed in terracotta, and later in bronze renewed figures were a gift from King Friedrich Wilhelm IV.

 

Lage / Situation

Der alte Stadtkern befindet sich, von Königsberg kommend, vor der heutigen Stadt. Einzige Orientierung sind der Verlauf der Wasserwege und die Lage der Brücken. Ein Messtischblatt ist hilfreich. Die Kirche liegt südlich der Straße und ist nur an dem Baum, der früher vor ihr stand, zu lokalisieren. Das Satellitenbild zeigt die Durchgangsstraße und das historische Stadtzentrum. Die Kirche befand sich in der Bildmitte.

 

The old town is situated, from Koenigsberg coming before the city today. Orientation are only course of the waterways and the situation of the bridges. A map is helpful. The church is located south of the road and is to locate only on the tree, which used to stand before her. The satellite image shows the transit street and the historic city centre. The church was located in the centre of the picture.

 

Videos

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustand / Status

Die Stadt und die Kirche haben im Krieg stark gelitten. Bis ca. 1961 stand die Ruine in den Resten der Stadt. Um dem vorbeifahrenden Nikita Chruschtschow diesen Anblick zu ersparen, wurde das ehemalige Zentrum eingeebnet. Heute ist es nur schwer, vor der neuen Stadt, zu finden.

 

The town as well as the church suffered badly in WW II. Till 1961 the ruin was still standing in the remnants of the town. In that year the city centre was levelled so that Nikita Chruschtschow, head of the USSR, would not see it while passing the city. Today the site of the old town is hardly recognisable.

 

Orte der Gemeinde / Villages

Bludau - Carlshof - Caspershöfen - Dargen - Fischhausen - Forken - Geidau - Kallen - Kobbelbude - Littausdorf - Ludwigsfelde - Milchbude - Neuendorf - Sanglienen - Schäferhof - Wischrodt

 

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde 1305 gegründet.

 

Bestände / Available Books

Stadt / Town:

Geburten / Baptisms:                     1648 - 1714, 1717 - 1944

Trauungen / Weddings:                1648 - 1714, 1717 - 1944

Beerdigungen / Funerals:             1648 - 1714, 1717 - 1943

 

Land / Countryside:

Geburten / Baptisms:                     1776 - 1934

Trauungen / Weddings:                1776 - 1843, 1855 - 1942

Beerdigungen / Funerals:             1776 - 1834, 1904 - 1934, 1944

 

2. Pfarrstelle / 2nd Office:

Geburten / Baptisms:                     1868 - 1934

Trauungen / Weddings:                1913 - 1934

Beerdigungen / Funerals:             1868 - 1934

 

Kriegsverluste / War Losses

unbekannt / not known

 

Links

Kreisgemeinschaft Fischhausen

 

Germau                                                                                nach oben / top

Baugeschichte / History

Als Teil der ehemaligen Burg des Deutschen Ordens ist sie aus Teilen der Kapelle und des Remters der Burg hervorgegangen. Der verputzte Feld- und Backsteinbau war um Chor und Schiff mit einem Wehrgang umgeben.

 

As part of the former castle of the Teutonic Order it emerged from parts of the chapel and the remter of the castle.

 

Lage / Situation

Gegenüber einem mächtigen russischen Denkmal befindet sich der Eingang zu dem erhöht liegenden Gelände der ehemaligen prussischen Burg, das über lange Treppen zu erreichen ist. Das Satellitenbild zeigt im oberen Teil das Rund des russischen Ehrenmals und im Zentrum das mächtige Quadrat der Ordensburg mit der Kirche.

 

Opposite to a Russian monument is the entrance to the higher level terrain of the former prussian castle, to achieve on long escalators. The satellite image shows the upper part of the round of the Russian monument, and in the centre square of the castle with the church.

 

Videos

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustand / Status

Die Kirche und der Ort litten im Krieg schwer. Erstere ist als fast vollständig abgetragene Ruine im Rahmen einer Erinnerungsstätte in ihrer jetzigen Form gesichert und befindet sich in einer gepflegten Umgebung. Erhalten ist ein Teil der östlichen Wand des Chores, an das nachträglich mit Feldsteinen an beiden Seiten eine stilisierte Treppe angemauert wurde. Ein weiterer Mauerteil, der von der Südwand des Kirchenschiffes stammen sollte, scheint ebenfalls erst nachträglich errichtet. In der Umgebung der Kirche befinden sind einige alte und neuere deutsche Grabsteine und Listen mit Kriegsopfern. An der Ruine sind Epitaphe erhalten geblieben.

 

In the war the village and church suffered badly. The church is removed almost completely and the remnants are now within a maintained surrounding. The area is a memorial site. Some parts of the church choir a still standing on which afterwards some stair-like walls have been added. At the ruin some epitaphs have been survived. Other parts of the northern wall of the church seem to be build up after the war. The area holds new and old German grave stones and lists of victims of the war.

 

Orte der Gemeinde / Villages

Adl. Annchenthal - Bohnau - Corjeiten - Ellerhaus - Gauten - Germau - Godnicken - Grebieten - Groß Hausenberg - Jouglauken - Kirpehnen - Panjes - Krattlau - Lengnieten - Lesniken - Linkau - Mellies - Nodems - Nöpkeim - Polennen - Groß und Klein Powayen - Sacherau - Saltnicken - Spinnerhaus - Rothenau - Trulick - Willk

 

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde ca. 1270 gegründet.

 

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1667, 1674 - 1944

Trauungen / Weddings:                1691 - 1944

Beerdigungen / Funerals:             1691 - 1944

 

Goldbach                                                                               nach oben / top

Baugeschichte / History

Die Kirche in Goldbach geht auf das 14. Jahrhundert zurück, wurde aber 1706 stark überarbeitet. Sie ist ein Saalbau aus Feld- und Ziegelsteinen und liegt auf steiler Anhöhe über dem Ort.

 

Lage / Situation

Die Kirche ist von Norden kommend leicht an ihrer exponierten Lage zu erkennen und zu Fuß zu erreichen.

 

Videos

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustand / Status                                                                                                                                                           

Die unzerstörte Kirche wurde bis in die 70er-Jahre als Lagerhalle benutzt, dann aber aufgegeben. Zum Ende dieses Jahrzehnts stürzte das Dach ein. Heute ist nur der Turm ohne Dach erhalten. Vom Kirchenschiff sind nur noch Mauerecken zu erahnen.

 

The not destroyed church was used as storage hall till the 1970’s. Afterwards unused in the end of the 1970’s the roof collapsed. Today only the tower without roof is still standing. The ship is removed. Only some rubble shows the end of the choir.

 

Orte der Gemeinde / Villages

Adamswalde - Augstupöhnen - Deimehaus - Emilienwalde - Groß Fritschienen - Klein Fritschienen - Garbeningken - Goldbach - Groß Goldbach - Klein Goldbach - Groß Kuglack - Hirschfeld - Karpau - Groß Keylau - Klein Keylau - Klein Kuglack - Groß Köwe - Klein Köwe - Groß Kuglack - Lischkau - Moterau -  Perkeisten - Perkuiken - Perpolken - Roddau - Rosenfelde - Groß Schleuse -Schönbruch - Szillenberg - Szillenbruch  - Groß Uderballen - Klein Uderballen - Waldhaus - Wilhelminenhof - Wilmsdorf

 

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde vor der Reformation gegründet.

 

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1679 - 1863 

Trauungen / Weddings:                1693 - 1857

Beerdigungen / Funerals:             1716 - 1872

 

Kriegsverluste / War Losses

Kirchenbücher                                - 1945

Kirchenbuchduplikat                     - 1874

 

Links

Enlisch sprachiges Buch u.a. über die Kindheit in Goldbach von 1946 bis 1948

 

Groß Heydekrug (Großheidekrug)                                             nach oben / top

Baugeschichte / History

1931 wurde diese Kirche, ein unverputzter kompakter Ziegelbau, errichtet.

 

Lage / Situation

Um die Reste der Kirche zu finden empfiehlt sich das Messtischblatt. Sie stand am östlichen Rand der Ortschaft, südlich direkt an der Straße. Das Pfarrhaus ist einzige verbliebene Orientierung.

 

Videos

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustand / Status

Im Krieg stark beschädigt, stand die Ruine noch bis 1948, wurde aber dann als Steinbruch benutzt. Sie ist heute nur ein Schutthaufen.

 

Heavily damaged in WW II, the ruin was standing till 1948. Afterwards it was used as a quarry. Today only some rubble shows the position of the building.

 

Orte der Gemeinde / Villages

Caporn - Groß Heidekrug - Klein Heidekrug - Marschehnen - Margen - Nautzwinkel - Pokeiten - Vierbrüderkrug - Widitten

 

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde 1896 aus Teilen der Gemeinden Wargen und Medenau gegründet.

 

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1896 - 1944

Trauungen / Weddings:                1896 - 1944

Beerdigungen / Funerals:             1896 - 1944

 

Groß Kuhren                                                                                      nach oben / top

Baugeschichte / History

Die 1915 geweihte Kirche war Tochterkirche der Gemeinde Heiligenkreutz. Sie wurde in neugotischem Stil in Backstein ausgeführt.

 

Lage / Situation

Die Kirche liegt ein gutes Stück nördlich der Durchgangsstraße und ist gelegentlich zwischen den Häusern auszumachen. Das Satellitenbild zeigt die Durchgangsstraße rechts unten und die Kirche im Zentrum.

 

Videos

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustand / Status

Obwohl nach dem Krieg zeitweise ungenutzt, ist die zwischenzeitlich als Tanzsaal verwendete Kirche heute in sehr gutem Zustand.

 

Almost unused since the war, the church served for instance as a dance club. The building with its new roof is in a very good condition.

 

Kirchenbücher / Church Books

Keine Bestände bekannt

 

No church books known

 

Links

Chronik Groß Kuhren

 

Groß Legitten                                                                        nach oben / top

Baugeschichte / History

Die Kirche ist ein eher schlichter Feldstein- und Ziegelbau mit gerade geschlossenem Chor aus der Zeit nach 1400.

 

Lage / Situation

Die schon früher als markanter Punkt für Vermessungen benutzte, direkt an der Durchgangsstraße liegende Kirche ist in der flachen Landschaft mit dem silbernen Blechdach des Turmes weithin sichtbar.

 

Videos

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustand / Status

Bis in die 60er-Jahre wurde die unzerstörte Kirche zum Trocknen von Getreide verwendet. Bis 1975, als ein Brand den Chor zerstörte, blieb das Gebäude intakt. Seitdem verfiel es, Teile des Gewölbes und der Decken stürzten ein. Vor kurzem wurde die Kirche restauriert. Das eingefallene Dach des Kirchenschiffs ist in geringerer Höhe wieder errichtet worden. Der Kirchturm hat seine alte Haube wieder. Trotz der gemachten Anstrengungen sind Anfänge eines erneuten Verfalles unübersehbar. Die Kirche wird offenbar wieder als solche genutzt.

Till the 1960’s the undestroyed church was used to dry crop. In 1975 the intact church burned down partly. The choir was damaged. Since then the status of the church declined, parts of the vault and the ceilings went down. The church has been renovated recently. The roof of the church ship was renewed not as high as it was originally. Even with these efforts the church shows signs of a newly beginning decline. The building is used as a church.

 

Orte der Gemeinde / Villages

Adlig Legitten - Adlig Wißritten - Annenhof - Bahnhof - Baumbachshöfen - Chausseehaus - Christoplacken - Damerau  - Damm - Fischer-Taktau - Friedlacken - Groß Droosden - Groß Legitten - Groß Scharlack - Grüblauken - Gründen - Jäger-Taktau - Kammerlack - Kampken - Kampkenhöfen - Kapstücken - Klein Droosden - Klein Scharlack - Klein Sittkeim - Kuth - Lablacken - Legitten - Lindenau - Löbertshof - Marienhof - Meyken - Moritten - Needau - Neu Droosden - Pareyken - Poparten - Poßritten - Pronitten - Reißdorf - Rüdlauken - Schakaulack - Schlepecken - Seith - Spätsrode - Steinau - Theut - Waldhaus - Weizenhof - Zanderlacken - Zeith

 

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde vor der Reformation gegründet.

 

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1668 - 1708, 1712 - 1826

Trauungen / Weddings:                1668 - 1708, 1713 - 1722, 1743 - 1822

Beerdigungen / Funerals:             1668 - 1707, 1713 - 1722, 1746 - 1821

 

Kriegsverluste / War Losses

Kirchenbücher                                - 1945

Kirchenbuchduplikat                     1819 - 1874

 

Heiligenkreutz                                                                                    nach oben / top

Baugeschichte / History

Die wuchtige Wallfahrtskirche aus der Mitte des 14. Jahrhunderts war ein Ziegelbau auf Feldsteinfundament mit quadratischem Turm und gerade geschlossenem Chor.

 

Lage / Situation

Im südwestlichen Teil des kleinen Ortes befindet sich die Kirche an deutlich erhöhter Lage. Ein kleiner Fußmarsch auf die markante Hügelkuppe ist notwendig. Das Satellitenbild zeigt die Ortslage Heiligenkreutz mit der Ruine im Wäldchen im Zentrum des Bildes.

 

Videos

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustand / Status

Im Krieg unzerstört, wurde die Kirche in den folgenden Jahren geplündert und bis in die 60er- Jahre als Klubraum genutzt. Nachdem die Kirche ausbrannte, wurde sie abgerissen. Nur ein unregelmäßiger Schuttberg verrät ihren Standort.

 

Unharmed in WW II the church was raped and served as a pub until the 1960’s. After it burned down it was levelled. Today only some rubble reveals the site of the building.

 

Orte der Gemeinde / Villages

Bersnicken - Birkenhof - Bieskobnicken - Brüsterort - Groß Dirschkeim - Finken - Grünwalde - Heiligenkreutz - Ihlnicken - Alt Katzkeim  - Neu Katzkeim - Groß Kuhren - Klein Kuhren - Klycken - Kreislacken - Mandtkeim - Marscheiten - Nöttnicken - Schalben - Wangnicken - Wilhelmshorst - Woidieten

 

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde 1353 gegründet.

 

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1685 - 1809, 1819

Trauungen / Weddings:                1659 - 1820

Beerdigungen / Funerals:             1698 - 1704, 1765 - 1809, 1819

 

Kriegsverluste / War Losses

Kirchenbücher                                - 1945

Kirchenbuchduplikat                     1820 - 1874

 

Heiligenwalde                                                                                     nach oben / top

Baugeschichte / History

Bei der Kirche handelt es sich um einen einschiffigen, schmucklos verputzten Feldstein- und Backsteinbau mit gerade geschlossenem Chor und Fachwerkturm. Die Ausstattung aus dem 17. Jahrhundert ist zerstört.

 

Lage / Situation

Das alte Kirchdorf ist in seiner historischen Struktur und auch Bausubstanz weitgehend wieder zu erkennen. Von der neuen vierspurigen Straße führt der Weg ins Dorf, das zunehmend eine Insellage in einer versumpften Umgebung einnimmt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustand / Status

Die im Krieg unzerstörte und in ihrer Substanz vollständig erhaltene Kirche wurde viele Jahre als Lager, Garage und Werkstatt genutzt. Alle Eingänge waren vermauert. Im Chor befand sich ein großes Tor. Die Kirche wird seit kurzer Zeit wieder hergerichtet. Die Fenster wurden wieder eingefügt, das Tor vermauert. Auf dem umlaufenden Zaun steht „Heiligenwalde 1344“. Das Gelände ist beräumt und nicht zugänglich. Auf Nachfrage sind die Kirche und auch der Kirchturm zu betreten bzw. zu besteigen.

 

The church was not harmed in WW II as well as the village and served many years as storage hall and garage. All entrances and windows were closed. In the choir a large gate had been broken in. Recently the church has been renovated. The windows had been opened, the gate closed. The fence surrounding the site shows in German language „Heiligenwalde 1344”. You can not enter the levelled churchyard or the church. It is possible to enter the church and to climb up the tower.

 

Videos

 

       

 

Orte der Gemeinde / Villages

Cranzberg - Ellern - Friedrichswalde - Gehlblum - Grünwiese - Heiligenwalde - Hohenrade - Kalkeim - Laubenhof - Oblitten - Pogauen - Polnischwerder - Pomedien - Possindern - Rogahnen - Schönwiese - Schwill - Strecken - Susannenthal - Vogelsang - Willkühnen

 

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde vor der Reformation gegründet.

 

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1671 - 1874 

Trauungen / Weddings:                1702 - 1874

Beerdigungen / Funerals:             1701 - 1718, 1743 - 1874

 

Kriegsverluste / War Losses

Kirchenbücher                                1875 - 1945

 

Links

Informationen zu einem Hof in Heiligenwalde

 

Kaimen (Caymen)                                                                  nach oben / top

Baugeschichte / History

Die im letzen Drittel des 14. Jahrhunderts begonnene Kirche war ein Feldstein- und Ziegelbau mit eingezogenem Chor. Der Turmabschluss wurde erst 1852 vollendet.

 

Lage / Situation

Die Kirche befindet sich, eingefasst von der alten, weiß getünchten Kirchhofmauer, östlich der Durchgangsstraße. Dichter Baumbestand erschwert das Auffinden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustand / Status

Die Nachkriegsgeschichte ist weitgehend unbekannt. Der Kirchturm zeigt keine Kampfspuren. Von der Kirche ist nahezu vollständig der Turm, ohne die Spitze, erhalten geblieben. Das Kirchenschiff ist nur mehr in seinen Umrissen als Schuttwall zu erkennen. Der Friedhof ist übervoll mit russischen Gräbern. Vor dem Mahnmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges sind einige deutsche Grabsteine zusammengetragen worden.

 

The after-war-history of the church is unknown. At least the remaining tower of the church shows no signs of fighting. Only the tower with the western walls of the church ship is still standing. The ship is only recognisable as rubble. The church yard is packed with new Russian graves. Around the monument for the victims of WW I some German grave stones have been gathered.

 

Videos

 

       

 

Orte der Gemeinde / Villages

Kaimen Kirche, Kirche Caymen - Ampt Caymen, Caymen - Adl. Wulfshöfen, Wulffshöfen, Wulffshöffen - Bendiesen (oder Lausen), Bendysen - Blöcken, Blecken - Bothenen - Duhnau, Dunau - Forst Gauen, Makwalde oder Millen im Gauen - Greiben - Groß Hermeninken, Hermenicken - Kadgiehnen, Kadgienen - Lautkeim, Lautckeim - Legehnen, Logehnen - Lethenen, Lothenen - Lichtenthal oder Mückenhöffchen - Lindenberg - Luisenfelde - Mettkeim, Metkeim, Metckeim, Mettckeim - Michelau, Klein Michlau - Nautzken, Nauzken, Nautzcken, Nautzkeim - Perkappen, Perckappen - Poduhren - Schulkeim, Schulkeim, Schulckeim - Schwesternhof - Sellwethen, Serveten, Serweten, Serwethen - Senseln - Sergitten - Sielkeim, Sielckeim - Gr. Sittkeim, Sitkeim, Sitckeim, Sittckeim - Stenken, Stäncken - Thiemsdorf, Tiemsdorff - Wachsnicken, Waxniken, Waxnicken - Waldhaus Bendysen, Uderwalde, Uderwald - Waldhaus Wangen, Wangen Krug - Wanghusen - Wilditten, Wilditten - Zandersdorf, Zandersdorff, Sandersdorff

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde vor der Reformation gegründet.

 

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1647 - 1815, 1828 - 1872  

Trauungen / Weddings:                1701 - 1789, 1803 - 1815

Beerdigungen / Funerals:             1701 - 1815

 

Kriegsverluste / War Losses

Kirchenbücher                                - 1945

Kirchenbuchduplikat                     1816 - 1874

 

Weitere Informationen / Further Information

Das Virtuelle Standesamt Kaimen / The Virtual Record Office Kaimen

 

Aktuelle Bilder von Ortschaften um Kaimen / New Pictures from Places around Kaimen

 

Historische Bilder von Kaimen / Old Pictures from Kaimen

 

Königsberg                                                                            nach oben / top

 

Die Königsberger Kirchen sollen an dieser Stelle nicht näher beschrieben werden.

 

The churches of the city of Koenigsberg will not be discussed on this site.

 

 

 

Links

Kirchen in Königsberg

Register von Hochzeiten und Geburten 1790 bis 1874

Register von Hochzeiten und Geburten 1799 bis 1874

Familiennamen in Königsberger Traubüchern 1826 bis 1850

 

 

 

Kremitten (Cremitten)                                                                       nach oben / top

Baugeschichte / History

Der Backsteinbau auf Feldsteinsockel wurde ca. 1370 vollendet. Die Kirche hatte einen polygonalen Chor und war reich ausgestattet.

 

Lage / Situation

Durch den Bau der neuen Ausfallstraße Königsbergs nach Osten ist die Zufahrt nach Kremitten nur anhand des russischen Hinweisschildes zu finden. In der Ortslage folgen Sie der gewundenen Hauptstraße, bis diese nach links abbiegt. Geradeaus beginnt ein Hohlweg ins Tal. Links davon auf einem Hügel stand die Kirche.

 

Videos

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustand / Status

Der Zustand der Kirche direkt nach dem Krieg ist unbekannt. In den 70er-Jahren wurden die Mauern abgetragen, die Reste ca. 1980 gesprengt. An die Kirche erinnert heute einzig ein unregelmäßiger Schuttberg innerhalb einer Wiese.

 

The status of the church directly after the wall is unknown. In the 1970’s the walls were partly removed. The remnants were blown up about 1980. Only some rubble marks the site of the church within a meadow.

 

Orte der Gemeinde / Villages

Albrechtshof - Klein Barthen - Königlich Barthen - Barthenhof - Behlacken - Biothen - Klein Birkenfeld - Bonslack - Brandt - Eichen - Ellerlack - Fichtenhof - Glücklack - Goldadler - Greiben - Gubehnen - Heidekrug - Irglacken - Kirkenau - Kremitten - Kuxtern - Langendorf - Adlig Langendorf - Königlich Langendorf - Luxhaus - Michelau - Podewitten - Podollen - Groß Pogirmen - Klein Pogirmen - Ziegelei Pogirmen - Pomedien - Popehnen - Popelken - Rauschninken - Schalwen - Schiewenau - Schöneberg - Stampelken - Tarsze - Thulpörschken - Treuschhof - Vogelsang - Waldburg - Waldheim - Wargienen

 

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde vor der Reformation gegründet.

 

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1663 - 1823 

Trauungen / Weddings:                1663 - 1714, 1739 - 1823

Beerdigungen / Funerals:             1663 - 1823

 

Kriegsverluste / War Losses

Kirchenbücher                                - 1945

Kirchenbuchduplikat                     1824 - 1874

 

Kumehnen                                                                             nach oben / top

Baugeschichte / History

Die Kirche geht auf das Jahr 1390 zurück und ist ein einschiffiger Backsteinbau auf Feldsteinsockel mit schmalem, gerade geschlossenem Chor. Der Chor ist mit einem reichen Gewölbe versehen, das Schiff mit bemalter Holzdecke.

 

Lage / Situation

Von der Ost-West-Durchgangsstraße gehen mehrere Wege zu der leicht erkennbaren nördlich gelegenen Kirche ab, die sich inmitten einer freien Fläche befindet. Das rote Dach ist auch auf dem Satellitenbild deutlich auszumachen.

 

Videos

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustand / Status

Trotz heftiger Kämpfe um den nahe gelegenen Galtgarben blieb die Kirche unversehrt, in den 50er-Jahren fehlten äußerlich nur die Ziegel auf dem Dach des Turmes. Über die Jahre wurde der Turm weitgehend abgetragen. Noch vor zehn Jahren war das Dach von Schiff und Chor weitgehend erhalten. Heute sind das Dach des Chores und ein Joch des Gewölbes eingestürzt. Das Dach des Schiffes ist stark verfallen.

 

Even with heavy fighting around the Galtgarben nearby, the church remained uneffected. In the 1950’s only the roofing tiles on the tower were missing. During the decades the tower was brought down almost totally. Till the 90’s the roof of the church ship and the choir were intact. Today the roof of the choir as well as one truss of the vaults are gone. The roof of the ship itself is in very bad condition.

 

Orte der Gemeinde / Villages

Dallwehnen - Groß Drebnau - Klein Drebnau - Drugehnen - Galtgarben - Hortlauken - Kalk - Klaukinnen - Kobjeiten - Kotzlauken - Kumehnen - Groß Ladtkeim - Klein Ladtkeim - Marienhof - Nastrehnen - Pentekinnen - Pojerstieten - Prilacken - Reesen - Seefeld - Siegesdicken - Spallwitten - Taplacken - Wernershof - Wiekau

 

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde vor der Reformation gegründet.

 

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1666 - 1818, 1886, 1895 - 1940  

Trauungen / Weddings:                1696 - 1944

Beerdigungen / Funerals:             1696 - 1816, 1865 - 1885

 

Kriegsverluste / War Losses

Kirchenbücher                                - 1945

Kirchenbuchduplikat                     1816 - 1874

 

Links

Kumehnen, Dorf und Kirche im Samland

 

Labiau                                                                                  nach oben / top

Baugeschichte / History

Der Bau war neben dem Königsberger Dom die einzige dreischiffige Kirche des Samlandes. Der schlichte verputzte Feldsteinbau in Form einer chorlosen Hallenkirche stammte aus dem Ende des 14. Jahrhunderts.

 

Lage / Situation

Nördlich der Durchgangsstraße befindet sich der Marktplatz, an dem einige alte Häuser erhalten blieben. In der Nähe des von der Deime abgehenden Stichkanals ist die Lage der Kirche unter einem unverputzten Wohnblock zu vermuten.

 

Videos

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustand / Status

Im Krieg wurde das Gebäude wahrscheinlich beschädigt, wies aber 1958 immer noch einen Kirchturm mit Spitze auf. Auch die Gewölbe waren noch erhalten. Schon 1960 war die Kirche vollständig zerstört.

 

The church was possibly damaged in WW II. In 1958 it had still its roof on top the tower. Also the vaults were still intact. In 1960 the church had been removed totally.

 

Orte der Gemeinde / Villages

Adlig Bärwalde - Agilla - Alt Pustlauken - Alt Rinderort - Bärwalde - Bielkenfeld - Brandlauken - Bulbeckshöfchen - Eichwalde - Friedrichsburg - Friedrichsgraben - Gartendorf - Glückshöfen - Grabenhof - Groß Bärwalde - Groß Ernstburg - Groß Friedrichsgraben - Groß Naujock - Groß Pöppeln - Groß Reikeninken - Grünwalde - Imbärwalde - Jourlauken - Klein Bärwalde - Klein Ernstburg - Klein Naujock - Klein Pöppeln - Klein Reikeninken - Kleinhof - Kreutzweg - Labagienen - Labiau - Langenberg - Lenkhügel - Neu Bärwalde - Neu Pustlauken - Neu Rinderort - Neuhof - Ottoburg - Peisekrug - Peldszen - Radtkenhöfen - Radtkenhofer Schmiede - Rehwinkel - Rentengutshaus - Schönbruch - Steinfeld - Stellienen - Stumpf'sche Mühle - Thegenwalde - Viehof - Waldhausen - Werderhof - Westenhöfen - Ziegelei

 

Kirchenbücher / Church Books

Labiau I Die Gemeinde wurde vor der Reformation gegründet.

 

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1654 - 1945

Trauungen / Weddings:                1654 - 1715, 1731 - 1782, 1785 - 1945

Beerdigungen / Funerals:             1654 - 1728, 1731 - 1945

 

Labiau II Die Gemeinde wurde 1734 gegründet.

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1734 - 1818

Trauungen / Weddings:                1734 - 1818

Beerdigungen / Funerals:             1734 - 1818

 

Kriegsverluste / War Losses

Kirchenbücher                                1819 - 1945

 

Links

Kreisgemeinschaft Labiau

 

Laptau                                                                                                nach oben / top

Baugeschichte / History

Die Kirche ist ein verputzter Feldsteinbau mit Ziegelecken aus dem 14. Jahrhundert.

 

Lage / Situation

Am südlichen Ortseingang führt im spitzen Winkel eine Straße hinunter in die Ortschaft, wo an einem kleinen Platz noch das Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges steht. Nordöstlich davon ist die Kirche leicht zu finden.

 

Videos

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustand / Status

Im Krieg wurden die Dächer des Turms und des Schiffes stark beschädigt. Beide wurden flach mit Asbest-Platten gedeckt. In den 80er-Jahren wurde der Turm bis auf seine halbe Höhe abgerissen und die Seitenwände des Schiffes erhöht. Der Chor hat ein Tor erhalten, durch welches man durch die Kirche, die kaum noch als solche zu erkennen ist, hindurch schauen kann.

 

In WW II the roof of the church ship and the tower had been damaged. Both had been covered with asbestos plates flatly. In the 1980’s the tower was removed to its half height and the walls of the ship were increased 1 meter. There is now a gate in the choir.

The building is barely recognisable as a church.

 

Orte der Gemeinde / Villages

Backeln - Bergenau - Corben - Fritzen - Gidauten - Kanten - Kiauten - Laptau - Mollehnen - Mülsen - Norgehnen - Nuskern - Groß Raum - Schreitlacken - Schugsten - Steinerkrug - Transsau - Trentitten - Wiekiau - Wiskiauten

 

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde ca. 1300 gegründet.

 

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1720 - 1874

Trauungen / Weddings:                1781 - 1874

Beerdigungen / Funerals:             1781 - 1874

Kriegsverluste / War Losses

Kirchenbücher                                - 1945

 

Links

Archäologische Ausgrabungen bei Wiskiauten

 

Lochstädt                                                                                           nach oben / top

Baugeschichte / History

Als die in Tenkitten stehende Kirche zu Ehren des Heiligen Adalbert im 17. Jahrhundert einstürzte, wurden die Gottesdienste in die Kapelle der Ordensschlosses verlegt. Dieser Bau aus dem Ende des 13. Jahrhunderts war einer der besterhaltenen Zierbauten der älteren Ordenszeit.

 

Lage / Situation

Der Ort und die Kirche befinden sich am Eingang der Sperrzone um Pillau innerhalb die Absperrung und damit an einem stark unzugänglichen Ort. Ein Besuch der Kirche sollte langfristig in Zusammenarbeit mit einem Reiseveranstalter vorbereitet werden. Passagiere auf Schiffen, die den Königsberger Seekanal befahren, sollten die Möglichkeit haben, einen Blick auf die Burg und die Kirche zu werfen.

Das Satellitenbild zeigt links oben den Kontrollpunkt und in der Mitte das völlig überwaldete Ordensschloss.

 

Zustand / Status

Im Zuge der Kämpfe um Pillau wurde die Kirche stark in Mitleidenschaft gezogen. Nur die Umrisse des Schlosses sind noch zu erkennen.

 

During the heavy fighting around Pillau the church was badly damaged. Today only traces of the castle and the church are visible.

 

Orte der Gemeinde / Villages

Damerau - Gaffken - Kalkstein - Legehnen - Lochstädt - Neuhäuser - Osterau - Tenkitten

 

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde 1422 - 1424 gegründet.

 

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1663 - 1883, 1897, 1910 - 1944

Trauungen / Weddings:                1684 - 1944

Beerdigungen / Funerals:             1684 - 1944

 

Medenau                                                                                            nach oben / top

Baugeschichte / History

Die Kirche war als Wehranlage zu Beginn des 14. Jahrhunderts erbaut worden. Der Feldsteinbau mit Ziegelecken und polygonalem Chorabschluss war innen reich geschmückt.

 

Lage / Situation

Von der Durchgangsstraße führt am südlichen Ortsausgang auf halber Höhe des dortigen Anstiegs ein schmaler Kopfsteinpflasterweg nach Osten. Dieser endet an einem Grundstück, von dessen Eingang aus einer der Kirchenreste zu erkennen ist. Auf dem Satellitenbild ist links oben die Durchgangsstraße und in der Bildmitte das Haus zu erkennen, das auch auf dem Bild darüber zu sehen ist.

 

Videos

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustand / Status

Trotz der heftigen Kämpfe in der Umgebung blieb die Kirche unversehrt. 1947 aber brannte sie bei dem Versuch, die Glocken zu entfernen aus und wurde kurz darauf gesprengt. Seit dem sind nahezu unverändert Fragmente der Nordmauer, des Turmes und des Chores erhalten.

 

Even with fierce fighting nearby the church was not harmed in WW II. In 1947 it burned down in an attempt to remove the remove the bells. Soon afterwards the church was blown up. Since then only some fragments of the northern wall, the tower and the choir have been still remaining.

 

Orte der Gemeinde / Villages

Groß Blumenau - Klein Blumenau - Catrinhöfen - Condehnen - Cosnehnen - Dorotheenhof - Elenskrug - Kragau - Lindenau - Medenau - Mossehnen - Polepen - Pollwitten - Ponacken - Powayen - Richthof - Schuditten - Sickenhöfen - Warengen - Wischehnen - Ziegenberg

 

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde vor der Reformation gegründet.

 

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1676 - 1884

Trauungen / Weddings:                1676 - 1884

Beerdigungen / Funerals:             1676 - 1875

 

Kriegsverluste / War Losses

Kirchenbücher                                - 1945

 

Neuhausen                                                                                         nach oben / top

Baugeschichte / History

Die Kirche aus dem Ende des 14. Jahrhunderts ist ein chorloser Feldsteinbau mit Backsteinturm.

 

Lage / Situation

Gegenüber dem ehemaligen Schloss befindet sich die Kirche östlich der durch Neuhausen führenden Einfallstraße nach Königsberg. Sie ist schon von dieser Straße aus zu erkennen. Auf dem Satellitenbild ist rechts die Kirche und links das ehemalige Schloss zu erkennen.

 

Videos

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustand / Status

Die im Krieg beschädigte Kirche diente lange Jahre als Klub und Lager, verfiel aber, auch durch mehrere Brände, immer mehr. Seit 1991 ist sie im Besitz der neuapostolischen Kirche und jetzt wieder in einem sehr guten Zustand. Der beräumte Friedhof ist, wie auch die Kirche selbst, nicht immer betretbar.

 

The church was slightly damaged during WW II and served as storage hall and pub. The status declined especially after some fires. Since 1991 the church has been in the possession of a new apostolic community. The church is in good status. The churchyard has been levelled and you can not enter the site.

 

Orte der Gemeinde / Villages

Bertaswalde - Bladau - Bulitten - Charlottenwiese - Dositten - Fürstenwalde - Kleinheide - Knöppelsdorf - Kondehnen - Lapsau - Lauth - Mandeln - Neidtkeim - Neuhausen - Palmburg - Prawten - Trausitten - Rachsitten - Rachsittenthal - Rodmannshöfen - Sensen - Sonnigkeim - Tharaunenkrug - Wange - Waldhöfen - Wangnicken

 

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde vor der Reformation gegründet.

 

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1822 - 1874 

Trauungen / Weddings:                1822 - 1874

Beerdigungen / Funerals:             1822 - 1874

 

Kriegsverluste / War Losses

Kirchenbücher                                - 1945

 

Die Kirchenbücher der Gemeinde werden zur Zeit zu einem OFB aufgearbeitet.

 

Palmnicken                                                                                         nach oben / top

Baugeschichte / History

Die Kirche, eine Gründung für die Arbeiter des Bernsteinbergbaus, wurde 1892 geweiht. Sie ist ein massiver Feldstein- und Ziegelbau mit kleinem, spitzen Turm.

 

Lage / Situation

Die Kirche befindet sich direkt am südlichen Ortseingang auf der östlichen Seite der Straße. Das Satellitenbild zeigt die Kirche in der Bildmitte.

 

Videos

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustand / Status

Die bis 1990 ungenutzte Kirche wurde der orthodoxen Kirche übergeben und ist in hervorragendem Zustand.

 

The unused church had been handed over to the orthodox church in 1990. The building is in a very good condition.

 

Orte der Gemeinde / Villages

Bardau - Kraxtepellen - Groß Hubnicken - Klein Hubnicken - Palmnicken - Pfeffermühle - Sorgenau - Warschlen

 

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde 1906 aus Teilen der Gemeinden Germau und Heiligenkreutz gegründet.

 

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1906 - 1944

Trauungen / Weddings:                1906 - 1944

Beerdigungen / Funerals:             1906 - 1944

                                                          

Pillau                                                                                                  nach oben / top

Orte der Gemeinde(n) / Villages

Groß Bruch - Frische Nehrung - Grenzhaus - Möwenhaken - Neutief - Strauchbucht - Westfort - Pillau - Pillau, Plantage - Pillau, Seebad - Kamstigall

 

Garnisonskirche                                       Reformierte Kirche                        Katholische Kirche         Alt Pillau

Baugeschichte / History

An dem Ort von zwei Vorgängerbauten entstand von 1717 bis 1720 die Garnisonskirche, die schon 1768 ausbrannte und erneuert werden musste. Sie war ein turmloser Backsteinbau in gotischem Stil mit kreuzförmigem Grundriss.

 

Lage / Situation

Die genaue Lage der Kirche ist dem Autor unklar. Sie sollte sich aber außerhalb der durch einen Stichkanal abgegrenzten Innenstadt befunden haben.

 

Zustand / Status

Die Innenstadt von Pillau ist offenbar durch den Krieg weniger in Mitleidenschaft gezogen worden als man vermuten würde. Es ist einzig feststellbar, dass im Zentrum mehrere Häuserblocks einem parkähnlichem Paradegelände weichen mussten. Die Kirche auf dem Gelände der Garnison aber wurde beschädigt, ihre Grundmauern standen bis in die 60er-Jahre hinein, wurden aber dann abgebrochen.

 

The city of Pillau was obviously in WW III not as badly harmed as one would expect. One large rectangular area of the centre has been levelled to have a place for parades. The church within the garrison was damaged in the war, its walls had been standing until the 1960’s, but have been removed afterwards.

 

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde 1635 gegründet.

 

Bestände / Available Books

Stadt / Town:

Geburten / Baptisms:                     1640 - 1945

Trauungen / Weddings:                1639 - 1944

Beerdigungen / Funerals:             1645 - 1729, 1731 - 1944

 

Garnison / Garrison:

Geburten / Baptisms:                     1641 - 1944

Trauungen / Weddings:                1639 - 1824, 1827 - 1944

Beerdigungen / Funerals:             1645 - 1829, 1739 - 1944

 

Reformierte Kirche                     Garnisonskirche         Katholische Kirche              Alt Pillau            nach oben / top

Baugeschichte / History

Bis 1866 nutze die Reformierte Gemeinde die Garnisonskirche. Dann erhielt sie eine eigene turmlose Backsteinkapelle.

 

Lage / Situation

Die Kirche befindet sich zwischen dem Eingang zur Festung und dem Paradeplatz in Bildmitte.

 

Zustand / Status

Die Kirche wurde leicht beschädigt und diente nach dem Krieg als Lagerhalle. Im Jahre 1992 wurde sie der Orthodoxen Kirche übereignet.

 

The slightly damaged church served many years as a storage hall. Since 1992 it is used by the Orthodox Church.

 

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde 1685 gegründet.

 

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1681 - 1834

Trauungen / Weddings:                1681 - 1834

Beerdigungen / Funerals:             1681 - 1834

                                              

Kriegsverluste / War Losses

Kirchenbücher                                - 1945

Kirchenbuchduplikat                     - 1850

 

Katholische Kirche                      Garnisonskirche         Reformierte Kirche              Alt Pillau            nach oben / top

Baugeschichte / History

Die Kirche wurde 1909 eingeweiht und war der Jungfrau Maria gewidmet.

 

Lage / Situation

Die Lage der Kirche ist dem Autor nicht näher bekannt.

 

Zustand / Status

Im Krieg zerstört, wurde die Kirche später ganz abgerissen.

 

Destroyed in WW II the church had been levelled afterwards.

 

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde 1685 gegründet.

 

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1870 - 1944

Trauungen / Weddings:                1870 - 1944

Beerdigungen / Funerals:             1870 - 1944

 

Alt Pillau                                   Garnisonskirche       Reformierte Kirche          Katholische Kirche     nach oben / top

Baugeschichte / History

Die Kirche war von außen kaum als solche zu erkennen. Die 1676 geweihte Kirche war ein breites und kurzes Langhaus ohne Turm und mit flach gewölbter Decke. Der Vorgängerbau wurde 1657 zerstört.

 

Lage / Situation

Nördlich des Hinterhafens liegt die Ortslage Alt Pillau. Die genaue Lage der Kirche ist dem Autor unklar.

 

Zustand / Status

Die Kirche wurde 1945 zerstört und später ganz abgerissen. An ihrer Stelle stehen heute Teile eines Fernmeldeamtes.

 

The church was damaged in WW II and levelled afterwards. Later a telecommunication office was build at this site.

 

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde vor der Reformation gegründet.

 

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1885 - 1925

Trauungen / Weddings:                1885 - 1933

Beerdigungen / Funerals:             1885 - 1944

 

Kriegsverluste / War Losses

Kirchenbücher                                - 1945, 1663 - 1884

Kirchenbuchduplikat                     siehe Lochstädt

 

Pobethen                                                                                            nach oben / top

Baugeschichte / History

Die Kirche aus dem 14. Jahrhundert war eine der größten Dorfkirchen des Samlandes und hatte einen mächtigen Turm. Sie war ein verputzter Feldsteinbau mit Backsteinrahmung.

 

Lage / Situation

An der Nord-Süd-Durchgangsstraße ist die Kirche im Ortszentrum westlich der Straße zu finden. Das Satellitenbild zeigt die Kirchruine in der Ortslage.

 

Videos

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustand / Status

Bis in die 80er-Jahre blieb die Kirche, die im Krieg nicht beschädigt wurde, weitgehend intakt. 1988 war der Turm bis in die Höhe des Kirchenschiffes abgetragen, die Gewölbe eingestürzt und nur noch Teile des Daches erhalten. Der Entschluss, die Kirche der orthodoxen Kirche zu übergeben und diese damit zu retten, scheiterte. Heute sind nur der Chor mit Dach und die restlichen Mauern bis zur Höhe des Kirchenschiffes erhalten.

 

Till the 1980’s the church, which was not destroyed in WW II, was intact. In 1988 the tower had been removed, the vaults had been collapsed and the roofs were only partly remaining. It was tried to give the church to the orthodox church, but this attempt to save the building failed. Today only the choir with its roof and the walls of the church ship and the tower to the height of the ship are remaining.

 

Orte der Gemeinde / Villages

Alknicken - Ankrehnen - Barthenen - Biegiethen - Dellgienen - Diewiens - Eisliethen - Eisseln - Garbseiden - Gardwingen - Goythenen - Grünhoff - Jaugehnen - Kalaushöfen - Kalthof - Karschau - Kieautrienen - Kösnicken - Kringitten - Lauknicken - Mogaiten - Paggehnen - Perteltnicken - Pobethen - Pokirren - Radnicken - Rantau - Regehnen - Schupöhnen - Sorthenen - Strobjehnen - Suppliethen - Tannenhain - Watzum - Woytnicken

 

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde vor der Reformation gegründet.

 

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1673 - 1690, 1735 - 1874  

Trauungen / Weddings:                1675 - 1689, 1770 - 1874

Beerdigungen / Funerals:             1732 - 1874

 

Kriegsverluste / War Losses

Kirchenbücher                                1875 - 1945, Beerdigungen 1675 - 1731

 

Links

Pobethen im Samland (viele alte Bilder)

 

Pöppeln                                                                                              nach oben / top

Baugeschichte / History

Über die Baugeschichte ist nichts bekannt. Die Kirche wurde zu Beginn des 14. Jh. erwähnt.

 

Postnicken                                                                                          nach oben / top

Baugeschichte / History

Die alte Ordenskirche brannte im 16. Jahrhundert nieder. Unter Verwendung von altem Mauerwerk wurde eine chorlose Saalkirche errichtet. Der wuchtige Turm stammt von der Wende des 15. zum 16. Jahrhundert.

 

Lage / Situation

Der Ort befindet sich in einem wenig erschlossenen Teil des Landes am Ende von kurvenreichen schmalen Straßen. Gutes Kartenmaterial erleichtert die Suche nach der nicht mehr in der Umgebung auffallenden Ruine.

 

Videos

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustand / Status

Die im Krieg offenbar unzerstörte Kirche bleibt bis zum Ende der 70er-Jahre intakt. 1988 wird der Turm abgebrochen. Das bis vor kurzem noch verbliebene Dach ist mittlerweile eingefallen. Die Balken sind geborgen. Von der Kirche sind nur die vier Grundmauern erhalten.

 

Till the late 1970’s the undestroyed church was still intact. In 1988 the tower was removed. The roof of the church ship collapsed recently. Only the 4 outer walls are remaining.

 

Orte der Gemeinde / Villages

Brandt - Cropiens - Groß Post - Gallgarben - Mühle - Grünwalde - Jägerthal - Julienhöhe - Kingitten - Neu Perwissau - Perwissau - Postell - Post - Postnicken - Rinau - Neu Rinau - Tellehnen - Waldstein - Willmanns

 

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde vor der Reformation gegründet.

 

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1675 - 1927 

Trauungen / Weddings:                1672 - 1676, 1679 - 1728, 1742 - 1927

Beerdigungen / Funerals:             1742 - 1927

 

Kriegsverluste / War Losses

Kirchenbücher                                1928 - 1945

 

Die Kirchenbücher der Gemeinde werden zur Zeit zu einem OFB aufgearbeitet.

 

Powunden                                                                                          nach oben / top

Baugeschichte / History

Die Kirche, deren Bau in der Mitte des 14. Jahrhunderts begann, ist ein verputzter Feldstein- und Ziegelbau mit gerade geschlossenem Chor. Der gewölbte Innenraum mit Wandmalereien aus den Jahren 1370/80 wurde, wie auch die gesamte Kirche zu Beginn des 20. Jahrhunderts restauriert.

 

Lage / Situation

Von Süden kommend, ist die Kirche am Ortseingang, leicht zurückgesetzt, westlich der Straße zu finden. Das Satellitenbild zeigt die Kirchruine inmitten eines Wäldchens. Die Straße ist durch die Bäume z.T. verdeckt.

 

Videos

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustand / Status

Die im Krieg unzerstörte Kirche wurde danach als Klub genutzt und nach einem Brand teilweise abgetragen. Dach und Gewölbe sind eingefallen, der Turm, ohne Spitze, und der hohe Giebel des Chores stehen noch.

 

The church was not harmed in WW II and served as a pub. After a fire it was partly used as a quarry. Roof and vaults are gone. The tower (without roof), parts of the outer walls and the high gable of the choir are still standing.

 

Orte der Gemeinde / Villages

Berbadien - Bollgehnen - Carmitten - Correynen - Dorben - Gunthenen - Adlig Heyde - Lobitten - Neufitte - Plöstwehnen - Pomehnen - Powunden - Schulstein - Steinitten - Schmiedehnen - Stombeck - Twergaiten - Uggehnen - Willkeim

 

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde 1334 gegründet.

 

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1738 - 1874 

Trauungen / Weddings:                1738 - 1874

Beerdigungen / Funerals:             1738 - 1874

 

Kriegsverluste / War Losses

Kirchenbücher                                1875 - 1945

 

Quednau                                                                                            nach oben / top

Baugeschichte / History

Der verputzte Feldsteinbau aus dem Beginn des 16. Jahrhunderts wurde im 19. Jahrhundert mehrmals umfassend renoviert.

 

Lage / Situation

In der Nähe des Forts Quednau, das weitgehend intakt blieb, ist der Ortskern und der Standort der Kirche nur mit dem entsprechenden Messtischblatt zu finden. Die neu errichtete Ausfallstraße erschwert den Zugang zum Ort, der westlich davon zu suchen ist. Das Satellitenbild zeigt die Ausfallstraße mit einer Tankstelle dirkekt südlich von Fort Quednau. Von dort geht die alte Straße südwestlich in den ehemaligen Ort. Die Kirche war in der Bildmitte.

 

Videos

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustand / Status

Die im Krieg fast unzerstörte Kirche wurde in den folgenden Jahren vernachlässigt und verfiel. Zu Beginn der 70er-Jahre ist sie vollständig abgetragen worden. Das Gelände ist eine Wiese.

 

Nearly undestroyed in WW II the status of the unused church went down. In the 1970’s the church was removed. Today no sign of it is visible on a meadow.

 

Orte der Gemeinde / Villages

Absintkeim - Achtmorgen - Aweiken - Ballieth - Beydritten - Cummerau - Dammbruch - Fräuleinhof - Maraunenhof - Matzkahlen - Nesselbeck - Neuhof - Quednau - Rothenstein - Schäferwalde - Samitten - Sandlauken - Stantau - Stigehnen - Sudau - Trutenau - Wilky - Ziegelau

 

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde ca. 1268 gegründet.

 

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1677 - 1874 

Trauungen / Weddings:                1658 - 1874

Beerdigungen / Funerals:             1700 - 1875

 

Kriegsverluste / War Losses

Kirchenbücher                                1875 - 1945

 

Ein Ortsfamilienbuch zu dieser Gemeinde ist in Planung.

 

Rauschen                                                                                           nach oben / top

Baugeschichte / History

1907 wurde die in gotischer Form erbaute Kirche geweiht.

 

Lage / Situation

Mit dem Auto ist die Kirche nicht erreichbar, denn der gesamte Ort ist für Fahrzeuge (außer für Anwohner) gesperrt. Die Kirche befindet sich am östlichen Rand des Ortes und ist von der Durchgangsstraße zwischen den Bäumen nur selten zu erkennen. Nur ein Fußmarsch zu dem hochgelegenen Standort der Kirche ist möglich.

 

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Zustand / Status

Heute dient die gänzlich erhaltene Kirche einer orthodoxen Gemeinde als Gotteshaus, nachdem sie zwischenzeitlich auch als Sporthalle verwendet wurde.

 

The undestroyed church served many years as sports hall. Today the church is the home of an orthodox community.

 

Orte der Gemeinde / Villages

Georgenswalde - Karlsberg - Kerigehnen - Kobjeiten - Rauschen - Sassau - Warnicken

 

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde 1929 aus Teilen der Gemeinde Sankt Lorenz gegründet.

 

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1928 - 1944

Trauungen / Weddings:                1929 - 1944

Beerdigungen / Funerals:             1929 - 1944

 

Rudau                                                                                                 nach oben / top

Baugeschichte / History

Der über einem steilen Seeufer errichtete fliehburgartige Bau aus der Zeit von 1330 bis 1350 war ein verputzter Feldsteinbau. In der Kirche befand sich die Rüstung des Ordensmarschalls Henning Schindekop, der 1370 in der Schlacht von Rudau, einer der größten des Mittelalters, fiel.

 

Lage / Situation

Von Osten kommend, stößt die Straße direkt auf das etwas erhöhte Gelände von Kirche und Friedhof. Das Satellitenbild zeigt im Zentrum die Ruine inmitten des Ortes.

 

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Zustand / Status

Bis in die 80er-Jahre wurde die unzerstörte Kirche als Getreidelager und -trocknungshalle benutzt, dann aber aufgegeben. Noch 1994 waren große Teile des Dachs und der Decke des Kirchenschiffes erhalten. Heute sind nur noch die Außenmauern erhalten, die selbst einsturzgefährdet sind.

 

Until the 1980’s the church has been used as storage and drying hall for agricultural products. In 1994 large parts of the roof and ceiling of the church ship were still remaining. Today only the outer walls are standing, some of them highly instable.

 

Orte der Gemeinde / Villages

Adamsheide - Blaublum - Dammwalde - Dollkeim - Eisselbitten - Ekritten - Friedrichswalde - Gerstehnen - Georgshöhe - Grünhoff - Heybüchen - Jaxen - Kirschnehnen - Kemsie - Maldeiten - Michelau - Mogahnen - Nadrau - Nautzau - Pluttwinnen - Perkuiken - Ringels - Rudau - Sandhof - Saßlauken - Sergitten - Sporwitten - Tietken - Weischkitten - Wittehnen

 

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde vor 1321 gegründet.

 

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1649 - 1876

Trauungen / Weddings:                1675 - 1772, 1811 - 1874

Beerdigungen / Funerals:             1727 - 1874

 

Kriegsverluste / War Losses

Kirchenbücher                                1875 - 1945

 

Sankt Adalbert                                                                                   nach oben / top

Baugeschichte / History

Die Kirche wurde zu Beginn des 15. Jh. erwähnt. Nach ihrem Verfall wurden die Gottesdienste in Lochstädt durchgeführt.

 

Video

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sankt Lorenz                                                                                      nach oben / top

Baugeschichte / History

Die Kirche war ein langer, rechteckiger, chorloser Feldstein- und Ziegelbau mit seitlichem Turm aus dem Jahr 1450.

 

Lage / Situation

Auf dem Weg von Königsberg nach Rauschen biegt ein Weg nach Westen in Richtung St. Lorenz ab. Der Ortskern dieses kleinen Dorfes ist gut zu erkennen. Die Kirchruine steht südöstlich davon.

 

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Zustand / Status

Die unzerstörte Kirche wurde lange Jahre als Lagerhalle genutzt und begann in den 70er-Jahren zu verfallen. Zu Beginn der 80er-Jahre brach das Dach ein. 1988 war der Turm zur Hälfte abgebrochen. 1993 stürzte der Westgiebel ein. Heute ist die Kirche bis auf den Ostgiebel und Teile des Turmes und der Mauern zerstört.

 

The church was not harmed in the war und served many years as storage hall. In the 1970’s its status started to decline. In the beginning of the 1980’s the roof collapsed. In 1988 the tower had been removed to its half height. In 1993 the western gable fell down. Today only the eastern gable and parts of the walls and of the tower still remain.

 

Orte der Gemeinde / Villages

Alexwangen - Deutsch Battau - Preuß. Battau - Craam - Loppöhnen - Stankt Lorenz - Lixeiden - Lopsienen - Mossycken - Neukuhren - Norrycken - Obrotten - Plinken - Pokalkstein - Pokirben - Plautwehnen - Posselau - Schlakalken - Stapornen - Syndau - Tenkitten - Tolklauken - Tykrenen - Wangenkrug

 

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde vor der Reformation gegründet.

 

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1683 - 1805, 1820 - 1821  

Trauungen / Weddings:                1702 - 1831

Beerdigungen / Funerals:             1702 - 1805, 1820 - 1821

 

Kriegsverluste / War Losses

Kirchenbücher                                - 1945

Kirchenbuchduplikate                   1822 - 1848

 

Schaaken                                                                                           nach oben / top

Baugeschichte / History

Die Kirche ist ein für das Samland typischer verputzter Feldstein- und Backsteinbau mit dreiseitig geschlossenem Chor. Der in mehreren Abschnitten erstellte Bau wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts begonnen.

 

Lage / Situation

Wie auch im Falle von Kaimen liegen Burg und Kirche Schaaken deutlich voneinander getrennt. Beide verbindet eine ruinöse Kopfsteinpflasterstraße. Auf der dann nach Süden führenden geraden Straße ist die Kirche in dichtem Gehölz auf der östlichen Seite zu finden. Auf dem Satellitenbild ist die dachlose Ruine inmitten eines Walde zu erkennen.

 

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Zustand / Status

Die im Krieg unzerstörte Kirche verfiel in den folgenden Jahren. 1966 wurde die Turmspitze abgenommen, das mit Asbestplatten neu gedeckte Dach hielt bis in die 80er-Jahre. Heute sind nur noch die Außenmauern, der Turm und der Bogen zwischen Chor und Kirchenschiff erhalten.

 

Not damaged in WW II the status of the church went down the following years. In 1966 the head of the tower was brought down. The roof of the ship got asbestos plates and stayed intact till the 1980’s. Today only the outer walls and the arc between ship and choir remain.

 

Orte der Gemeinde / Villages

Conradsvitte - Crumteich - Commau - Dogehnen - Damerau - Daniels - Eythienen - Gallgarben - Görken - Ginthieden - Germehnen - Kirschappen - Konradshorst - Mickenburg - Marienhof - Neuendorf - Nickelsdorf - Powarben - Regitten - Sand - Kirche Schaaken - Lisa Schaaken - Schaaksvitte - Sallecken - Sperlings - Steinort - Sudau - Sudnicken - Tarpienen - Thiemsdorf - Trömpau - Wesselshöfen

 

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde ca. 1280 gegründet.

 

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1646 - 1668, 1680 - 1682, 1685 - 1874  

Trauungen / Weddings:                1646 - 1874

Beerdigungen / Funerals:             1652 - 1874

 

Kriegsverluste / War Losses

Kirchenbücher                                1875 - 1945

 

Die Kirchenbücher der Gemeinde werden derzeit zu einem OFB aufgearbeitet.

 

Schönwalde                                                                                        nach oben / top

Baugeschichte / History

Die Kirche gehört zu den schlichten Sakralbauten des Samlandes. Das chorlose Kirchenschiff und der niedrige Westturm aus Feld- und Backstein wurden 1864 umfassend renoviert.

 

Lage / Situation

Der Ort ist heute am besten über eine in den alten Karten nicht vorhandene Straße zu erreichen, die in die Ortsmitte führt. Von dort aus führt eine unerträglich schlechte Straße vorbei an Bach und Teich nach Westen. In einer Linkskurve ist die Kirche an erhöhter Stelle zu finden. Auf dem Satellitenbild ist das leuchtende Dach des Kirchturms in der Abbildungsmitte zu erkennen.

 

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Zustand / Status

Von der höchstwahrscheinlich im Krieg unzerstörten Kirche sind heute nur noch der Turm und niedrige Reste der Außenmauern erhalten.

 

It is likely that the church was not damaged in WW II. Today only the tower with the original roof and low remnants of the outer walls have survived.

 

Orte der Gemeinde / Villages

Blöstau - Brasdorf - Bruch - Konradswalde - Kuggen - Kuikeim - Langendorf - Lucienhof - Molsehnen - Poggenpfuhl - Schönwalde - Schönwaldshof - Schugsten - Waldhaus - Zur guten Hoffnung

 

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde vor der Reformation gegründet.

 

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1614 - 1718, 1721 - 1944  

Trauungen / Weddings:                1608 - 1720, 1728 - 1944

Beerdigungen / Funerals:             1704 - 1944

 

Stergarten                                                                             nach oben / top

Baugeschichte / History

Über die Baugeschichte ist nichts bekannt. Die Kirche wurde zu Beginn des 15. Jh. erwähnt.

 

Tapiau                                                                                                nach oben / top

Baugeschichte / History

Die Kirche wurde am Anfang des 16. Jahrhunderts als chorloser, verputzter Backsteinbau erstellt. Das Gebäude wurde mehrfach renoviert und erweitert, zuletzt ca. 1767 durch den Turm.

 

Lage / Situation

Die Kirche befindet sich auf der westlichen Seite des Marktplatzes, der an der Nord-Süd-Durchgangsstraße liegt.

 

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Zustand / Status

Im Krieg nicht beschädigt, diente die Kirche als Lager und Geschäft. Bis 1991 hielt das Gebäude in seiner Substanz der Verrottung stand und wurde der Orthodoxen Kirche übereignet, die es wieder herstellte.

 

The church as well as the town have not been affected in WW II. Afterwards it served as storage hall and partly as a shop. Till 1991 the building stayed more or less intact and was then given to the Orthodox Church. Today it is in a good status.

 

Orte der Gemeinde / Villages

Adlig Damerau - Albrechtshausen - Albrechtsheide - Altenfelde - Bauhof - Bieberswalde - Eisingen - Falkenhorst - Fohlenwiese - Freiwalde - Friedrichsruh - Frischenau - Gasanstalt - Groß Grünlauken - Großhof - Hasenberg - Hasselhügel - Heinrichshof - Hubenhof - Idashof - Imten - Johannesdorf - Junkeit - Klein Grünlauken - Klein Keylau - Klein Schleuse - Kleinhof - Koddien - Krug Zimmau - Kühnbruch - Lieblacken - Luxhausen - Magotten - Milchbude - Mühle - Neu Zimmau - Neuendorf - Neuhof - Ostpr-Besserungsanstalt - Pomauden - Pregelswalde - Rentenhäuser - Romau - Rosengarten - Schallen - Scherwit - Schlachthof - Schwermer - Sechshuben - Sielacken - Steinwalde - Stollsruh - Tapiau - Tiefenhamm - Zohpen - Zuckerfabrik

 

Kirchenbücher / Church Books

Tapiau I Die Gemeinde wurde vor der Reformation gegründet.

 

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1661 - 1828

Trauungen / Weddings:                1661 - 1768, 1823 - 1825,

Beerdigungen / Funerals:             1661 - 1822

 

Kriegsverluste / War Losses

Kirchenbücher                                - 1945

Kirchenbuchduplikate                   1823 - 1874 (im Amtsgericht Wehlau)

 

Tapiau II Die Gemeinde wurde 1912 gegründet.

 

Kriegsverluste / War Losses

Kirchenbücher                                1912 - 1945

 

Thierenberg                                                                                        nach oben / top

Baugeschichte / History

Der Ort mit der Kirche aus den Jahren um 1350 lag auf einer beherrschenden Anhöhe. Der Kirche war ein verputzter Backsteinbau.

 

Lage / Situation

An der Nord-Süd-Straße, an der Thierenberg lag, ist der Ort daran zu erkennen, dass weiterhin nach Osten eine Straße abgeht. Der Hügel, auf dem die Kirche stand, ist nur zu Fuß zu erklimmen. Selbst der Abgleich mit dem Messtischblatt macht die Auffindung der Kirche nicht einfach. Das Satellitenbild zeigt rechts oben die Straßenkreuzung, von der es in die jetzt bewaldete Ortslage abgeht.

 

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Zustand / Status

Ort und Kirche waren unversehrt, wurden aber ab 1946 zum Bau eines Flugplatzes abgetragen. Noch 1987 waren die Fundamente der Kirche und der Friedhof erhalten. Heute sind kaum mehr Schutthügel zu erkennen.

 

Village and church were not destroyed in WW II, but used as a quarry to build an airport. In 1987 the foundations of the church and the churchyard remained. Today the situation of the church is barely recognisable.

 

Orte der Gemeinde / Villages

Arrisau - Auerhof - Bärholz - Cojehnen - Compehnen - Corwingen - Klein Dirschkeim - Dulack - Lindenberg - Drugtehnen - Düringswalde - Kirschappen - Markehnen - Norgau - Klein Norgau - Romenen - Streitberg  - Thierenberg - Weidehnen

 

Kirchenbücher / Church Books

Die Gemeinde wurde vor der Reformation gegründet.

 

Bestände / Available Books

Geburten / Baptisms:                     1696 - 1819, 1842 - 1944  

Trauungen / Weddings:                1696 - 1802, 1806 - 1829, 1842 - 1944

Beerdigungen / Funerals:             1696 - 1820, 1855 - 1944

 

Kriegsverluste / War Losses

Kirchenbücher                                1684 - 1695

 

Wargen                                                                                              nach oben / top

Baugeschichte / History

Die Kirche aus der Mitte des 14. Jahrhunderts war eine der größten Landkirchen des Samlandes und von geschlossenem, altertümlichem Charakter. Der verputzte Ziegelbau mit ausgeprägtem Chor lag am Ufer des Kirchenteiches.

 

Lage / Situation

An der gut ausgebauten Ost-West-verlaufenden Hauptstraße biegt gerade nach Norden nur noch ein Weg nach Wargen ab. Eine gute Orientierung ist der idyllische und große Kirchenteich, der immer wieder den Blick auf das ehemalige Ortszentrum freigibt. Folgen Sie dem Weg, bis dieser auf einer im See vorgelagerten Spitze endet. Die Kirche ist im dichten Wald direkt nördlich davon zu finden. Auf dem Satellitenbild ist in einer Winteraufnahme der See und der ehemalige Ortskern zu sehen. Das völlig überwaldete Gebiet zeigt keine menschlichen Spuren mehr.

 

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Zustand / Status

Dieser Ort wurde im Rahmen des Einschlusses von Königsberg schwer beschädigt und ist nicht mehr bewohnt. Kein Haus steht mehr, die Kirche ist als Schutthügel in ihren Umrissen erkennbar.