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© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie 2005 http://www.bkg.bund.de
Von den 36 Kirchen dieser Auflistung
(außerhalb der Stadt Königsberg) haben die meisten den Krieg ohne nennenswerte
Schäden überstanden. Einzig acht Gotteshäuser zwischen Pillau und Königsberg
litten stark bei dem Versuch der Roten Armee, die Provinzhauptstadt einzuschließen.
Umnutzung, mangelnde Wartung, Vandalismus oder auch planmäßiger Abriss führten
dazu, dass heute nur noch zehn von ihnen in gutem Zustand sind.
Die Angaben zum Zustand der Kirchen bzw.
deren Ruinen entsprechen dem Stand von 2009. Die Zeiträume, zu denen
Kirchenbücher erhalten geblieben sind, ergeben sich aus den Registern, die das
Sächsische Staatsarchiv Leipzig, das Evangelische Zentralarchiv Berlin und die
LDS-Kirche veröffentlicht haben.
Diese Seite ist eine übersichtliche
Zusammenstellung einer Vielzahl an Informationen. Wenn Sie Angaben haben, die
diese sinnvoll ergänzen können, wenden Sie sich bitte an mich. Mein spezielles
Anliegen ist die Erfassung der Kirchenbücher. Für Korrekturen der angegebenen
Zeiträume, die im Einzellfall nicht nachgeprüft wurden, aber auch für die
Nennung noch unbekannter Bestände wäre ich Ihnen sehr dankbar. Daten zu Standesamtsunterlagen
finden Sie hier.
Die Möglichkeiten der modernen Technik machen
virtuelle Reisen nach Ostpreußen möglich. Google Earth bietet hoch aufgelöste
Satellitenbilder auch aus einigen Teilen des Samlandes an. Soweit die Kirchen
dort abgebildet sind, sind sie auch in dieser Seite enthalten. Die
Originalphotos aus dem Weltraum haben eine deutlich höhere Auflösung als hier
aus Platzgründen wiedergegeben.
The parish
churches listed here have mostly survived the last war without being damaged.
Only 8 out of them between Pillau and Koenigsberg suffered during the attempt
of the Red Army to siege the provinces capitol. Misusing, lack of maintenance,
vandalism and planned destruction led to a point, where only 10 of the churches
are in a good condition.
The description
of the status of the churches or their ruins was gathered in 2009. Information
on the church books have been taken from the registers of the Saxonian State
Archive Leipzig, the Evangelical Central Archive
This site is an
overview description of many aspects of the churches in Samland. If you have
data that may have to be added to this site, please let me know. On the other
hand I’m interested in gathering information on the remaining church books. If
there are any mistakes in the years shown beneath, don’t hesitate to contact
me, as well as if you know from church books that have not been listed.
Google Earth is
providing high resolution satellite images from some parts of Sambia. As far as
they are available they are included here. Due to the size of the pictures the
resolution shown here is lower then in the original pictures.
Arnau nach oben / top
Baugeschichte / History
Die Kirche ist
eines der wichtigsten Baudenkmäler Preußens und war eine bedeutende
Wallfahrtskirche im Ordensland. Die ältesten Teile des Chores stammen
vermutlich aus der Zeit um 1340 bis 1350. Der einschiffige Bau mit eingezogenem
Chor steht als Backsteinbau teilweise auf Feldsteinsockel.
The church is one of the most important monuments of
Prussia, and was an important pilgrimage church in the religious country. The
oldest parts of the choir were probably from the period around 1340 to 1350.
The building stands as a brick-building partly at the field stone pedestal.
Lage / Situation
Die etwas
versteckt liegende Kirche ist über die neue Straße östlich von Königsberg
einige Kilometer nach dem Polizeiposten zu finden. Das Satellitenbild zeigt die
Kirche südlich der Schnellstraße. Die umständliche Zufahrt ist am rechten
Bildrand zu sehen.
The somewhat hidden church is located on the new road east
of Koenigsberg few kilometres after the police building. The satellite picture
shows the church south of the freeway.
Zustand / Status
Die Kirche wurde
im Krieg nicht oder nur an der Turmhaube beschädigt. Vor dem Beginn der ab 1994
auch mit deutschen Mitteln stattfindenden Restaurierung war das Dach des
Kirchenschiffes flach gedeckt, der Kirchturm nur bis zur Höhe dieses Daches
erhalten und die nördliche Vorhalle eingefallen. Die Gewölbe sind erhalten.
Eine in halber Höhe im Kirchenschiff eingezogene Decke teilte dieses in einen
Trockenboden und darunter liegende Lager. In den Chor wurde ein Tor eingefügt.
Die vor mehreren Jahren begonnene Instandsetzung geht langsam voran. Die äußere
Form ist überwiegend fertig gestellt. Das Gelände von Kirche und Kirchhof ist
als Baustelle nicht betretbar.
The tower has been damaged during WW II. Before the
restoration started in 1994 the roofs were closed with asbestos-plates less
steeply as it was originally. The remnants of the tower were as high as the
roof of the church ship. The northern entrance hall was demolished. There was a
ceiling in the church ship that divided it into a drying floor above and a
storage hall below. The vaults were intact. There had been a entrance gate in
the choir. The restoration seems to be continuing very slowly. You are not
allowed to enter the building site.
Arnau - Preußisch
Arnau - Altsitt - Friedrichswalde - Fuchshöfen - Fünflinden - Gamsau -
Jungferndorf - Koggen - Groß Legden - Klein Legden - Legitten - Linken -
Littersdorf - Mantau - Maternhof - Norgehnen - Poduhren - Praddau - Praßnicken
- Ramstau - Siebeneichen - Spohr - Stangau - Spitzings - Tromitten - Waldau -
Wargienen - Wolfsdorf
Kirchenbücher
/ Church Books
Bestände / Available Books
Geburten /
Baptisms: 1668 - 1874
Trauungen /
Weddings: 1681 - 1874
Beerdigungen /
Funerals: 1680 - 1874
Kriegsverluste
/ War Losses
Kirchenbücher 1875 - 1945
Schullehrerseminar
Waldau 1871 - 1921 (bis Kriegsende
im Pfarramt Arnau)
Links
Cranz nach oben / top
Baugeschichte / History
In Cranz wurde 1897 eine Kirche in gotischem Stil aus Rohziegeln
errichtet. Der Chor ist gerade geschlossen. Der Vorgängerbau von 1855 wurde in
Zimmerbude wieder errichtet.
In Cranz a gothic style church from brigs was built in
1897. The predecessor of 1855 was in built up again in Zimmerbude.
Lage / Situation
Von Süden kommend
folgen Sie der Straße, die östlich um den Ortskern herumführt. Der Abzweig ist
direkt am Ortseingang zu finden. Die Kirche ist dann leicht zwischen den vielen
Neubauten zu erkennen. Das Satellitenbild zeigt die Kirche inmitten einer
weitgehend erhaltenen Struktur des Ortes.
From the south, follow the road leading east around the
center. The branch is located at the entrance. The church is to see easily
among the many new buildings. The satellite image shows the church within the
mostly preserved structure of the village.
Zustand / Status
Die Kirche blieb
im Krieg unversehrt und diente danach überwiegend als Lagerhalle. Heute ist sie
das Gotteshaus einer Orthodoxen Gemeinde und in gutem Zustand.
The church was not harmed in WW II and served afterwards as
a storage hall. Today its the home of a orthodox community and in a very good
status.
Orte der
Gemeinde / Villages
Bledau - Cranz -
Cranzbeek - Garbeck - Rodahn - Rosehnen - Schwendtlund - Wargenau - Wosegau
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde
1877 gegründet.
Bestände /
Available Books
Keine Bestände
bekannt / No church books known
Kriegsverluste
/ War Losses
Kirchenbücher 1877 - 1945
Links
Fischhausen nach oben / top
Baugeschichte / History
In der ersten
Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde dieser Backsteinbau errichtet und zuletzt im
20. Jahrhundert renoviert. Vor dem Eingang standen lebensgroße Figuren des
Heiligen Adalbert, des Bischofs Georg von Polenz und Christi. Diese
ursprünglich in Terrakotta ausgeführten, später in Bronze erneuerten Figuren
waren ein Geschenk König Friedrich Wilhelms IV.
In the first half of the 14th century the brick church has
been and has been renovated in the 20th Century. In front of the entrance stood
figures of St. Adalbert, the Bishop George of Polenz and Christ. This
originally executed in terracotta, and later in bronze renewed figures were a
gift from King Friedrich Wilhelm IV.
Lage / Situation
Der alte Stadtkern
befindet sich, von Königsberg kommend, vor der heutigen Stadt. Einzige
Orientierung sind der Verlauf der Wasserwege und die Lage der Brücken. Ein
Messtischblatt ist hilfreich. Die Kirche liegt südlich der Straße und ist nur
an dem Baum, der früher vor ihr stand, zu lokalisieren. Das Satellitenbild
zeigt die Durchgangsstraße und das historische Stadtzentrum. Die Kirche befand
sich in der Bildmitte.
The old town is situated, from Koenigsberg coming before the
city today. Orientation are only course of the waterways and the situation of
the bridges. A map is helpful. The church is located south of the road and is
to locate only on the tree, which used to stand before her. The satellite image
shows the transit street and the historic city centre. The church was located
in the centre of the picture.
Zustand / Status
Die Stadt und die
Kirche haben im Krieg stark gelitten. Bis ca. 1961 stand die Ruine in den
Resten der Stadt. Um dem vorbeifahrenden Nikita Chruschtschow diesen Anblick zu
ersparen, wurde das ehemalige Zentrum eingeebnet. Heute ist es nur schwer, vor
der neuen Stadt, zu finden.
The town as well as the church suffered badly in WW II.
Till 1961 the ruin was still standing in the remnants of the town. In that year
the city centre was levelled so that Nikita Chruschtschow, head of the
Orte der Gemeinde / Villages
Bludau - Carlshof
- Caspershöfen - Dargen - Fischhausen - Forken - Geidau - Kallen - Kobbelbude -
Littausdorf - Ludwigsfelde - Milchbude - Neuendorf - Sanglienen - Schäferhof -
Wischrodt
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde
1305 gegründet.
Bestände / Available Books
Stadt / Town:
Geburten /
Baptisms: 1648 - 1714,
1717 - 1944
Trauungen /
Weddings: 1648 - 1714, 1717
- 1944
Beerdigungen /
Funerals: 1648 - 1714, 1717 -
1943
Land /
Countryside:
Geburten /
Baptisms: 1776 - 1934
Trauungen /
Weddings: 1776 - 1843, 1855
- 1942
Beerdigungen /
Funerals: 1776 - 1834, 1904 -
1934, 1944
2. Pfarrstelle /
2nd Office:
Geburten /
Baptisms: 1868 - 1934
Trauungen /
Weddings: 1913 - 1934
Beerdigungen /
Funerals: 1868 - 1934
Kriegsverluste
/ War Losses
unbekannt / not
known
Links
Germau nach oben / top
Baugeschichte / History
Als Teil der
ehemaligen Burg des Deutschen Ordens ist sie aus Teilen der Kapelle und des
Remters der Burg hervorgegangen. Der verputzte Feld- und Backsteinbau war um
Chor und Schiff mit einem Wehrgang umgeben.
As part of the former castle of the Teutonic Order it
emerged from parts of the chapel and the remter of the castle.
Lage / Situation
Gegenüber einem
mächtigen russischen Denkmal befindet sich der Eingang zu dem erhöht liegenden
Gelände der ehemaligen prussischen Burg, das über lange Treppen zu erreichen
ist. Das Satellitenbild zeigt im oberen Teil das Rund des russischen Ehrenmals
und im Zentrum das mächtige Quadrat der Ordensburg mit der Kirche.
Opposite to a Russian monument is the entrance to the
higher level terrain of the former prussian castle, to achieve on long
escalators. The satellite image shows the upper part of the round of the
Russian monument, and in the centre square of the castle with the church.
Zustand / Status
Die Kirche und der
Ort litten im Krieg schwer. Erstere ist als fast vollständig abgetragene Ruine
im Rahmen einer Erinnerungsstätte in ihrer jetzigen Form gesichert und befindet
sich in einer gepflegten Umgebung. Erhalten ist ein Teil der östlichen Wand des
Chores, an das nachträglich mit Feldsteinen an beiden Seiten eine stilisierte
Treppe angemauert wurde. Ein weiterer Mauerteil, der von der Südwand des
Kirchenschiffes stammen sollte, scheint ebenfalls erst nachträglich errichtet.
In der Umgebung der Kirche befinden sind einige alte und neuere deutsche
Grabsteine und Listen mit Kriegsopfern. An der Ruine sind Epitaphe erhalten
geblieben.
In the war the village and church suffered badly. The
church is removed almost completely and the remnants are now within a
maintained surrounding. The area is a memorial site. Some parts of the church
choir a still standing on which afterwards some stair-like walls have been
added. At the ruin some epitaphs have been survived. Other parts of the
northern wall of the church seem to be build up after the war. The area holds
new and old German grave stones and lists of victims of the war.
Orte der Gemeinde / Villages
Adl. Annchenthal -
Bohnau - Corjeiten - Ellerhaus - Gauten - Germau - Godnicken - Grebieten - Groß
Hausenberg - Jouglauken - Kirpehnen - Panjes - Krattlau - Lengnieten - Lesniken
- Linkau - Mellies - Nodems - Nöpkeim - Polennen - Groß und Klein Powayen -
Sacherau - Saltnicken - Spinnerhaus - Rothenau - Trulick - Willk
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde
ca. 1270 gegründet.
Bestände /
Available Books
Geburten /
Baptisms: 1667, 1674 -
1944
Trauungen /
Weddings: 1691 - 1944
Beerdigungen /
Funerals: 1691 - 1944
Goldbach nach oben / top
Baugeschichte / History
Die Kirche in
Goldbach geht auf das 14. Jahrhundert zurück, wurde aber 1706 stark
überarbeitet. Sie ist ein Saalbau aus Feld- und Ziegelsteinen und liegt auf
steiler Anhöhe über dem Ort.
Lage / Situation
Die Kirche ist von
Norden kommend leicht an ihrer exponierten Lage zu erkennen und zu Fuß zu
erreichen.
Zustand / Status
Die unzerstörte
Kirche wurde bis in die 70er-Jahre als Lagerhalle benutzt, dann aber
aufgegeben. Zum Ende dieses Jahrzehnts stürzte das Dach ein. Heute ist nur der
Turm ohne Dach erhalten. Vom Kirchenschiff sind nur noch Mauerecken zu erahnen.
The not destroyed church was used as storage hall till the
1970’s. Afterwards unused in the end of the 1970’s the roof collapsed. Today
only the tower without roof is still standing. The ship is removed. Only some
rubble shows the end of the choir.
Orte
der Gemeinde / Villages
Adamswalde -
Augstupöhnen - Deimehaus - Emilienwalde - Groß Fritschienen - Klein
Fritschienen - Garbeningken - Goldbach - Groß Goldbach - Klein Goldbach - Groß
Kuglack - Hirschfeld - Karpau - Groß Keylau - Klein Keylau - Klein Kuglack -
Groß Köwe - Klein Köwe - Groß Kuglack - Lischkau - Moterau - Perkeisten - Perkuiken - Perpolken - Roddau -
Rosenfelde - Groß Schleuse -Schönbruch - Szillenberg - Szillenbruch - Groß Uderballen - Klein Uderballen -
Waldhaus - Wilhelminenhof - Wilmsdorf
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde
vor der Reformation gegründet.
Bestände /
Available Books
Geburten /
Baptisms: 1679 - 1863
Trauungen /
Weddings: 1693 - 1857
Beerdigungen /
Funerals: 1716 - 1872
Kriegsverluste
/ War Losses
Kirchenbücher - 1945
Kirchenbuchduplikat - 1874
Links
Enlisch sprachiges
Buch u.a. über die Kindheit in Goldbach von 1946 bis 1948
Groß
Heydekrug (Großheidekrug) nach oben / top
Baugeschichte / History
1931 wurde diese
Kirche, ein unverputzter kompakter Ziegelbau, errichtet.
Lage / Situation
Um die Reste der
Kirche zu finden empfiehlt sich das Messtischblatt. Sie stand am östlichen Rand
der Ortschaft, südlich direkt an der Straße. Das Pfarrhaus ist einzige
verbliebene Orientierung.
Zustand / Status
Im Krieg stark
beschädigt, stand die Ruine noch bis 1948, wurde aber dann als Steinbruch
benutzt. Sie ist heute nur ein Schutthaufen.
Heavily damaged in WW II, the ruin was standing till 1948.
Afterwards it was used as a quarry. Today only some rubble shows the position
of the building.
Orte der Gemeinde / Villages
Caporn - Groß
Heidekrug - Klein Heidekrug - Marschehnen - Margen - Nautzwinkel - Pokeiten -
Vierbrüderkrug - Widitten
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde
1896 aus Teilen der Gemeinden Wargen und Medenau gegründet.
Bestände /
Available Books
Geburten /
Baptisms: 1896 - 1944
Trauungen /
Weddings: 1896 - 1944
Beerdigungen /
Funerals: 1896 - 1944
Groß Kuhren nach oben / top
Baugeschichte / History
Die 1915 geweihte
Kirche war Tochterkirche der Gemeinde Heiligenkreutz. Sie wurde in neugotischem
Stil in Backstein ausgeführt.
Lage / Situation
Die Kirche liegt
ein gutes Stück nördlich der Durchgangsstraße und ist gelegentlich zwischen den
Häusern auszumachen. Das Satellitenbild zeigt die Durchgangsstraße rechts unten
und die Kirche im Zentrum.
Zustand / Status
Obwohl nach dem
Krieg zeitweise ungenutzt, ist die zwischenzeitlich als Tanzsaal verwendete
Kirche heute in sehr gutem Zustand.
Almost unused since the war, the church served for instance
as a dance club. The building with its new roof is in a very good condition.
Kirchenbücher / Church Books
Keine Bestände
bekannt
No church books known
Links
Groß Legitten nach oben / top
Baugeschichte / History
Die Kirche ist ein
eher schlichter Feldstein- und Ziegelbau mit gerade geschlossenem Chor aus der Zeit
nach 1400.
Lage / Situation
Die schon früher
als markanter Punkt für Vermessungen benutzte, direkt an der Durchgangsstraße
liegende Kirche ist in der flachen Landschaft mit dem silbernen Blechdach des
Turmes weithin sichtbar.
Zustand / Status
Bis in die
60er-Jahre wurde die unzerstörte Kirche zum Trocknen von Getreide verwendet.
Bis 1975, als ein Brand den Chor zerstörte, blieb das Gebäude intakt. Seitdem verfiel
es, Teile des Gewölbes und der Decken stürzten ein. Vor kurzem wurde die Kirche
restauriert. Das eingefallene Dach des Kirchenschiffs ist in geringerer Höhe
wieder errichtet worden. Der Kirchturm hat seine alte Haube wieder. Trotz der
gemachten Anstrengungen sind Anfänge eines erneuten Verfalles unübersehbar. Die Kirche wird
offenbar wieder als solche genutzt.
Till the 1960’s the undestroyed church was used to
dry crop. In 1975 the intact church burned down partly. The choir was damaged.
Since then the status of the church declined,
parts of the vault and the ceilings went down. The church has been renovated
recently. The roof of the church ship was renewed not as high as it was
originally. Even with these efforts the church shows signs of a newly beginning
decline. The building is used as a church.
Adlig Legitten - Adlig
Wißritten - Annenhof - Bahnhof - Baumbachshöfen - Chausseehaus - Christoplacken
- Damerau - Damm - Fischer-Taktau -
Friedlacken - Groß Droosden - Groß Legitten - Groß Scharlack - Grüblauken -
Gründen - Jäger-Taktau - Kammerlack - Kampken - Kampkenhöfen - Kapstücken -
Klein Droosden - Klein Scharlack - Klein Sittkeim - Kuth - Lablacken - Legitten
- Lindenau - Löbertshof - Marienhof - Meyken - Moritten - Needau - Neu Droosden
- Pareyken - Poparten - Poßritten - Pronitten - Reißdorf - Rüdlauken - Schakaulack
- Schlepecken - Seith - Spätsrode - Steinau - Theut - Waldhaus - Weizenhof -
Zanderlacken - Zeith
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde
vor der Reformation gegründet.
Bestände /
Available Books
Geburten /
Baptisms: 1668 - 1708,
1712 - 1826
Trauungen /
Weddings: 1668 - 1708, 1713
- 1722, 1743 - 1822
Beerdigungen /
Funerals: 1668 - 1707, 1713 -
1722, 1746 - 1821
Kriegsverluste
/ War Losses
Kirchenbücher - 1945
Kirchenbuchduplikat 1819 - 1874
Heiligenkreutz nach oben / top
Baugeschichte / History
Die wuchtige
Wallfahrtskirche aus der Mitte des 14. Jahrhunderts war ein Ziegelbau auf
Feldsteinfundament mit quadratischem Turm und gerade geschlossenem Chor.
Lage / Situation
Im südwestlichen
Teil des kleinen Ortes befindet sich die Kirche an deutlich erhöhter Lage. Ein
kleiner Fußmarsch auf die markante Hügelkuppe ist notwendig. Das Satellitenbild
zeigt die Ortslage Heiligenkreutz mit der Ruine im Wäldchen im Zentrum des Bildes.
Zustand / Status
Im Krieg
unzerstört, wurde die Kirche in den folgenden Jahren geplündert und bis in die
60er- Jahre als Klubraum genutzt. Nachdem die Kirche ausbrannte, wurde sie
abgerissen. Nur ein unregelmäßiger Schuttberg verrät ihren Standort.
Unharmed in WW II the church was raped and served as a pub
until the 1960’s. After it burned down it was levelled. Today only some rubble
reveals the site of the building.
Orte der Gemeinde / Villages
Bersnicken -
Birkenhof - Bieskobnicken - Brüsterort - Groß Dirschkeim - Finken - Grünwalde -
Heiligenkreutz - Ihlnicken - Alt Katzkeim
- Neu Katzkeim - Groß Kuhren - Klein Kuhren - Klycken - Kreislacken -
Mandtkeim - Marscheiten - Nöttnicken - Schalben - Wangnicken - Wilhelmshorst -
Woidieten
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde
1353 gegründet.
Bestände /
Available Books
Geburten /
Baptisms: 1685 - 1809,
1819
Trauungen /
Weddings: 1659 - 1820
Beerdigungen /
Funerals: 1698 - 1704, 1765 -
1809, 1819
Kriegsverluste
/ War Losses
Kirchenbücher - 1945
Kirchenbuchduplikat 1820 - 1874
Heiligenwalde nach oben / top
Baugeschichte / History
Bei der Kirche
handelt es sich um einen einschiffigen, schmucklos verputzten Feldstein- und
Backsteinbau mit gerade geschlossenem Chor und Fachwerkturm. Die Ausstattung
aus dem 17. Jahrhundert ist zerstört.
Lage / Situation
Das alte Kirchdorf
ist in seiner historischen Struktur und auch Bausubstanz weitgehend wieder zu
erkennen. Von der neuen vierspurigen Straße führt der Weg ins Dorf, das zunehmend
eine Insellage in einer versumpften Umgebung einnimmt.




Zustand / Status
Die im Krieg
unzerstörte und in ihrer Substanz vollständig erhaltene Kirche wurde viele Jahre
als Lager, Garage und Werkstatt genutzt. Alle Eingänge waren vermauert. Im Chor
befand sich ein großes Tor. Die Kirche wird seit kurzer Zeit wieder
hergerichtet. Die Fenster wurden wieder eingefügt, das Tor vermauert. Auf dem
umlaufenden Zaun steht „Heiligenwalde 1344“. Das Gelände ist beräumt und nicht
zugänglich. Auf Nachfrage sind die Kirche und auch der Kirchturm zu betreten
bzw. zu besteigen.
The church was not harmed in WW II as well as the village
and served many years as storage hall and garage. All entrances and windows
were closed. In the choir a large gate had been broken in. Recently the church
has been renovated. The windows had been opened, the gate closed. The fence
surrounding the site shows in German language „Heiligenwalde 1344”. You can not
enter the levelled churchyard or the church. It is possible to enter the church
and to climb up the tower.
Cranzberg - Ellern
- Friedrichswalde - Gehlblum - Grünwiese - Heiligenwalde - Hohenrade - Kalkeim
- Laubenhof - Oblitten - Pogauen - Polnischwerder - Pomedien - Possindern -
Rogahnen - Schönwiese - Schwill - Strecken - Susannenthal - Vogelsang -
Willkühnen
Die Gemeinde wurde
vor der Reformation gegründet.
Bestände /
Available Books
Geburten /
Baptisms: 1671 - 1874
Trauungen /
Weddings: 1702 - 1874
Beerdigungen /
Funerals: 1701 - 1718, 1743 -
1874
Kriegsverluste
/ War Losses
Kirchenbücher 1875 - 1945
Links
Informationen
zu einem Hof in Heiligenwalde
Kaimen (Caymen)
nach oben / top
Baugeschichte / History
Die im letzen
Drittel des 14. Jahrhunderts begonnene Kirche war ein Feldstein- und Ziegelbau mit
eingezogenem Chor. Der Turmabschluss wurde erst 1852 vollendet.
Lage / Situation
Die Kirche
befindet sich, eingefasst von der alten, weiß getünchten Kirchhofmauer, östlich
der Durchgangsstraße. Dichter Baumbestand erschwert das Auffinden.
Zustand / Status
Die
Nachkriegsgeschichte ist weitgehend unbekannt. Der Kirchturm zeigt keine
Kampfspuren. Von der Kirche ist nahezu vollständig der Turm, ohne die Spitze,
erhalten geblieben. Das Kirchenschiff ist nur mehr in seinen Umrissen als
Schuttwall zu erkennen. Der Friedhof ist übervoll mit russischen Gräbern. Vor
dem Mahnmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges sind einige deutsche
Grabsteine zusammengetragen worden.
The after-war-history of the church is unknown. At least
the remaining tower of the church shows no signs of fighting. Only the tower
with the western walls of the church ship is still standing. The ship is only
recognisable as rubble. The church yard is packed with new Russian graves.
Around the monument for the victims of WW I some German grave stones have been
gathered.
Orte der Gemeinde / Villages
Kaimen Kirche,
Kirche Caymen - Ampt Caymen, Caymen - Adl. Wulfshöfen, Wulffshöfen,
Wulffshöffen - Bendiesen (oder Lausen), Bendysen - Blöcken, Blecken - Bothenen
- Duhnau, Dunau - Forst Gauen, Makwalde oder Millen im Gauen - Greiben - Groß
Hermeninken, Hermenicken - Kadgiehnen, Kadgienen - Lautkeim, Lautckeim -
Legehnen, Logehnen - Lethenen,
Lothenen - Lichtenthal oder Mückenhöffchen - Lindenberg - Luisenfelde -
Mettkeim, Metkeim, Metckeim, Mettckeim - Michelau, Klein Michlau - Nautzken,
Nauzken, Nautzcken, Nautzkeim - Perkappen, Perckappen - Poduhren - Schulkeim,
Schulkeim, Schulckeim - Schwesternhof - Sellwethen, Serveten, Serweten,
Serwethen - Senseln - Sergitten - Sielkeim, Sielckeim - Gr. Sittkeim, Sitkeim,
Sitckeim, Sittckeim - Stenken, Stäncken - Thiemsdorf, Tiemsdorff - Wachsnicken,
Waxniken, Waxnicken - Waldhaus Bendysen, Uderwalde, Uderwald - Waldhaus Wangen,
Wangen Krug - Wanghusen - Wilditten, Wilditten - Zandersdorf, Zandersdorff,
Sandersdorff
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde
vor der Reformation gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1647 - 1815,
1828 - 1872
Trauungen /
Weddings: 1701 - 1789, 1803
- 1815
Beerdigungen /
Funerals: 1701 - 1815
Kriegsverluste
/ War Losses
Kirchenbücher - 1945
Kirchenbuchduplikat 1816 - 1874
Weitere Informationen / Further
Information
Das Virtuelle Standesamt Kaimen / The Virtual Record Office Kaimen
Aktuelle Bilder von Ortschaften um Kaimen / New Pictures from Places
around Kaimen
Historische Bilder von Kaimen / Old Pictures from Kaimen
Königsberg nach oben / top

Die
Königsberger Kirchen sollen an dieser Stelle nicht näher beschrieben werden.
The
churches of the city of
Links
Register von Hochzeiten und Geburten 1790 bis 1874
Register von
Hochzeiten und Geburten 1799 bis 1874
Familiennamen in
Königsberger Traubüchern 1826 bis 1850
Kremitten
(Cremitten) nach oben / top
Baugeschichte / History
Der Backsteinbau auf
Feldsteinsockel wurde ca. 1370 vollendet. Die Kirche hatte einen polygonalen
Chor und war reich ausgestattet.
Lage / Situation
Durch den Bau der
neuen Ausfallstraße Königsbergs nach Osten ist die Zufahrt nach Kremitten nur
anhand des russischen Hinweisschildes zu finden. In der Ortslage folgen Sie der
gewundenen Hauptstraße, bis diese nach links abbiegt. Geradeaus beginnt ein
Hohlweg ins Tal. Links davon auf einem Hügel stand die Kirche.
Zustand / Status
Der Zustand der
Kirche direkt nach dem Krieg ist unbekannt. In den 70er-Jahren wurden die Mauern
abgetragen, die Reste ca. 1980 gesprengt. An die Kirche erinnert heute einzig
ein unregelmäßiger Schuttberg innerhalb einer Wiese.
The status of the church directly after the wall is
unknown. In the 1970’s the walls were partly removed. The remnants were blown
up about 1980. Only some rubble marks the site of the church within a meadow.
Orte der Gemeinde / Villages
Albrechtshof -
Klein Barthen - Königlich Barthen - Barthenhof - Behlacken - Biothen - Klein
Birkenfeld - Bonslack - Brandt - Eichen - Ellerlack - Fichtenhof - Glücklack -
Goldadler - Greiben - Gubehnen - Heidekrug - Irglacken - Kirkenau - Kremitten -
Kuxtern - Langendorf - Adlig Langendorf - Königlich Langendorf - Luxhaus -
Michelau - Podewitten - Podollen - Groß Pogirmen - Klein Pogirmen - Ziegelei
Pogirmen - Pomedien - Popehnen - Popelken - Rauschninken - Schalwen -
Schiewenau - Schöneberg - Stampelken - Tarsze - Thulpörschken - Treuschhof -
Vogelsang - Waldburg - Waldheim - Wargienen
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde
vor der Reformation gegründet.
Bestände /
Available Books
Geburten /
Baptisms: 1663 - 1823
Trauungen /
Weddings: 1663 - 1714, 1739
- 1823
Beerdigungen /
Funerals: 1663 - 1823
Kriegsverluste
/ War Losses
Kirchenbücher - 1945
Kirchenbuchduplikat 1824 - 1874
Kumehnen nach oben / top
Baugeschichte / History
Die Kirche geht
auf das Jahr 1390 zurück und ist ein einschiffiger Backsteinbau auf Feldsteinsockel
mit schmalem, gerade geschlossenem Chor. Der Chor ist mit einem reichen Gewölbe
versehen, das Schiff mit bemalter Holzdecke.
Lage / Situation
Von der
Ost-West-Durchgangsstraße gehen mehrere Wege zu der leicht erkennbaren nördlich
gelegenen Kirche ab, die sich inmitten einer freien Fläche befindet. Das rote
Dach ist auch auf dem Satellitenbild deutlich auszumachen.
Zustand / Status
Trotz heftiger
Kämpfe um den nahe gelegenen Galtgarben blieb die Kirche unversehrt, in den
50er-Jahren fehlten äußerlich nur die Ziegel auf dem Dach des Turmes. Über die
Jahre wurde der Turm weitgehend abgetragen. Noch vor zehn Jahren war das Dach
von Schiff und Chor weitgehend erhalten. Heute sind das Dach des Chores und ein
Joch des Gewölbes eingestürzt. Das Dach des Schiffes ist stark verfallen.
Even with heavy fighting around the Galtgarben nearby, the
church remained uneffected. In the 1950’s only the roofing tiles on the tower
were missing. During the decades the tower was brought down almost totally.
Till the 90’s the roof of the church ship and the choir were intact. Today the
roof of the choir as well as one truss of the vaults are gone. The roof of the
ship itself is in very bad condition.
Orte der Gemeinde / Villages
Dallwehnen - Groß
Drebnau - Klein Drebnau - Drugehnen - Galtgarben - Hortlauken - Kalk -
Klaukinnen - Kobjeiten - Kotzlauken - Kumehnen - Groß Ladtkeim - Klein Ladtkeim
- Marienhof - Nastrehnen - Pentekinnen - Pojerstieten - Prilacken - Reesen -
Seefeld - Siegesdicken - Spallwitten - Taplacken - Wernershof - Wiekau
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde
vor der Reformation gegründet.
Bestände /
Available Books
Geburten /
Baptisms: 1666 - 1818,
1886, 1895 - 1940
Trauungen /
Weddings: 1696 - 1944
Beerdigungen /
Funerals: 1696 - 1816, 1865 -
1885
Kriegsverluste
/ War Losses
Kirchenbücher - 1945
Kirchenbuchduplikat 1816 - 1874
Links
Kumehnen, Dorf und Kirche im Samland
Labiau nach oben / top
Baugeschichte / History
Der Bau war neben
dem Königsberger Dom die einzige dreischiffige Kirche des Samlandes. Der
schlichte verputzte Feldsteinbau in Form einer chorlosen Hallenkirche stammte
aus dem Ende des 14. Jahrhunderts.
Lage / Situation
Nördlich der
Durchgangsstraße befindet sich der Marktplatz, an dem einige alte Häuser
erhalten blieben. In der Nähe des von der Deime abgehenden Stichkanals ist die
Lage der Kirche unter einem unverputzten Wohnblock zu vermuten.
Zustand / Status
Im Krieg wurde das
Gebäude wahrscheinlich beschädigt, wies aber 1958 immer noch einen Kirchturm mit
Spitze auf. Auch die Gewölbe waren noch erhalten. Schon 1960 war die Kirche
vollständig zerstört.
The church was possibly damaged in WW II. In 1958 it had
still its roof on top the tower. Also the vaults were still intact. In 1960 the
church had been removed totally.
Orte der Gemeinde / Villages
Adlig Bärwalde -
Agilla - Alt Pustlauken - Alt Rinderort - Bärwalde - Bielkenfeld - Brandlauken
- Bulbeckshöfchen - Eichwalde - Friedrichsburg - Friedrichsgraben - Gartendorf
- Glückshöfen - Grabenhof - Groß Bärwalde - Groß Ernstburg - Groß
Friedrichsgraben - Groß Naujock - Groß Pöppeln - Groß Reikeninken - Grünwalde -
Imbärwalde - Jourlauken - Klein Bärwalde - Klein Ernstburg - Klein Naujock -
Klein Pöppeln - Klein Reikeninken - Kleinhof - Kreutzweg - Labagienen - Labiau
- Langenberg - Lenkhügel - Neu Bärwalde - Neu Pustlauken - Neu Rinderort -
Neuhof - Ottoburg - Peisekrug - Peldszen - Radtkenhöfen - Radtkenhofer Schmiede
- Rehwinkel - Rentengutshaus - Schönbruch - Steinfeld - Stellienen - Stumpf'sche
Mühle - Thegenwalde - Viehof - Waldhausen - Werderhof - Westenhöfen - Ziegelei
Kirchenbücher / Church Books
Labiau I Die Gemeinde wurde vor der Reformation gegründet.
Bestände /
Available Books
Geburten /
Baptisms: 1654 - 1945
Trauungen / Weddings:
1654 - 1715, 1731 - 1782,
1785 - 1945
Beerdigungen /
Funerals: 1654 - 1728, 1731 -
1945
Labiau II Die Gemeinde wurde 1734 gegründet.
Bestände /
Available Books
Geburten /
Baptisms: 1734 - 1818
Trauungen /
Weddings: 1734 - 1818
Beerdigungen /
Funerals: 1734 - 1818
Kriegsverluste
/ War Losses
Kirchenbücher 1819 - 1945
Links
Laptau nach oben / top
Baugeschichte / History
Die Kirche ist ein
verputzter Feldsteinbau mit Ziegelecken aus dem 14. Jahrhundert.
Lage / Situation
Am südlichen
Ortseingang führt im spitzen Winkel eine Straße hinunter in die Ortschaft, wo
an einem kleinen Platz noch das Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges
steht. Nordöstlich davon ist die Kirche leicht zu finden.
Zustand / Status
Im Krieg wurden
die Dächer des Turms und des Schiffes stark beschädigt. Beide wurden flach mit
Asbest-Platten gedeckt. In den 80er-Jahren wurde der Turm bis auf seine halbe
Höhe abgerissen und die Seitenwände des Schiffes erhöht. Der Chor hat ein Tor
erhalten, durch welches man durch die Kirche, die kaum noch als solche zu
erkennen ist, hindurch schauen kann.
In WW II the roof of the church ship and the tower had been
damaged. Both had been covered with asbestos plates flatly. In the 1980’s the
tower was removed to its half height and the walls of the ship were increased 1
meter. There is now a gate in the choir.
The building is barely recognisable as a church.
Orte der Gemeinde / Villages
Backeln - Bergenau
- Corben - Fritzen - Gidauten - Kanten - Kiauten - Laptau - Mollehnen - Mülsen
- Norgehnen - Nuskern - Groß Raum - Schreitlacken - Schugsten - Steinerkrug -
Transsau - Trentitten - Wiekiau - Wiskiauten
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde
ca. 1300 gegründet.
Bestände /
Available Books
Geburten / Baptisms: 1720 - 1874
Trauungen /
Weddings: 1781 - 1874
Beerdigungen /
Funerals: 1781 - 1874
Kriegsverluste
/ War Losses
Kirchenbücher - 1945
Links
Archäologische
Ausgrabungen bei Wiskiauten
Baugeschichte / History
Als die in Tenkitten stehende Kirche zu Ehren des Heiligen Adalbert im
17. Jahrhundert einstürzte, wurden die Gottesdienste in die Kapelle der
Ordensschlosses verlegt. Dieser Bau aus dem Ende des 13. Jahrhunderts war einer
der besterhaltenen Zierbauten der älteren Ordenszeit.
Lage / Situation
Der Ort und die
Kirche befinden sich am Eingang der Sperrzone um Pillau innerhalb die
Absperrung und damit an einem stark unzugänglichen Ort. Ein Besuch der Kirche
sollte langfristig in Zusammenarbeit mit einem Reiseveranstalter vorbereitet
werden. Passagiere auf Schiffen, die den Königsberger Seekanal befahren,
sollten die Möglichkeit haben, einen Blick auf die Burg und die Kirche zu
werfen.
Das Satellitenbild
zeigt links oben den Kontrollpunkt und in der Mitte das völlig überwaldete
Ordensschloss.
Zustand / Status
Im Zuge der Kämpfe
um Pillau wurde die Kirche stark in Mitleidenschaft gezogen. Nur die Umrisse
des Schlosses sind noch zu erkennen.
During the heavy
fighting around Pillau the church was badly damaged. Today only traces of the castle and the church are
visible.
Orte der Gemeinde / Villages
Damerau - Gaffken
- Kalkstein - Legehnen - Lochstädt - Neuhäuser - Osterau - Tenkitten
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde
1422 - 1424 gegründet.
Bestände /
Available Books
Geburten /
Baptisms: 1663 - 1883,
1897, 1910 - 1944
Trauungen /
Weddings: 1684 - 1944
Beerdigungen /
Funerals: 1684 - 1944
Medenau nach oben / top
Baugeschichte / History
Die Kirche war als
Wehranlage zu Beginn des 14. Jahrhunderts erbaut worden. Der Feldsteinbau mit
Ziegelecken und polygonalem Chorabschluss war innen reich geschmückt.
Lage / Situation
Von der
Durchgangsstraße führt am südlichen Ortsausgang auf halber Höhe des dortigen
Anstiegs ein schmaler Kopfsteinpflasterweg nach Osten. Dieser endet an einem
Grundstück, von dessen Eingang aus einer der Kirchenreste zu erkennen ist. Auf
dem Satellitenbild ist links oben die Durchgangsstraße und in der Bildmitte das
Haus zu erkennen, das auch auf dem Bild darüber zu sehen ist.
Zustand / Status
Trotz der heftigen
Kämpfe in der Umgebung blieb die Kirche unversehrt. 1947 aber brannte sie bei
dem Versuch, die Glocken zu entfernen aus und wurde kurz darauf gesprengt. Seit
dem sind nahezu unverändert Fragmente der Nordmauer, des Turmes und des Chores
erhalten.
Even with fierce fighting nearby the church was not harmed
in WW II. In 1947 it burned down in an attempt to remove the remove the bells.
Soon afterwards the church was blown up. Since then only some fragments of the
northern wall, the tower and the choir have been still remaining.
Orte der Gemeinde / Villages
Groß Blumenau -
Klein Blumenau - Catrinhöfen - Condehnen - Cosnehnen - Dorotheenhof - Elenskrug
- Kragau - Lindenau - Medenau - Mossehnen - Polepen - Pollwitten - Ponacken -
Powayen - Richthof - Schuditten - Sickenhöfen - Warengen - Wischehnen -
Ziegenberg
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde
vor der Reformation gegründet.
Bestände /
Available Books
Geburten /
Baptisms: 1676 - 1884
Trauungen /
Weddings: 1676 - 1884
Beerdigungen / Funerals: 1676 - 1875
Kriegsverluste / War Losses
Kirchenbücher -
1945
Neuhausen nach oben / top
Baugeschichte / History
Die Kirche aus dem
Ende des 14. Jahrhunderts ist ein chorloser Feldsteinbau mit Backsteinturm.
Lage / Situation
Gegenüber dem
ehemaligen Schloss befindet sich die Kirche östlich der durch Neuhausen
führenden Einfallstraße nach Königsberg. Sie ist schon von dieser Straße aus zu
erkennen. Auf dem Satellitenbild ist rechts die Kirche und links das ehemalige
Schloss zu erkennen.
Zustand / Status
Die im Krieg
beschädigte Kirche diente lange Jahre als Klub und Lager, verfiel aber, auch
durch mehrere Brände, immer mehr. Seit 1991 ist sie im Besitz der
neuapostolischen Kirche und jetzt wieder in einem sehr guten Zustand. Der
beräumte Friedhof ist, wie auch die Kirche selbst, nicht immer betretbar.
The church was slightly damaged during WW II and served as
storage hall and pub. The status declined especially after some fires. Since
1991 the church has been in the possession of a new apostolic community. The
church is in good status. The churchyard has been levelled and you can not
enter the site.
Orte der Gemeinde / Villages
Bertaswalde -
Bladau - Bulitten - Charlottenwiese - Dositten - Fürstenwalde - Kleinheide -
Knöppelsdorf - Kondehnen - Lapsau - Lauth - Mandeln - Neidtkeim - Neuhausen -
Palmburg - Prawten - Trausitten - Rachsitten - Rachsittenthal - Rodmannshöfen -
Sensen - Sonnigkeim - Tharaunenkrug - Wange - Waldhöfen - Wangnicken
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde
vor der Reformation gegründet.
Bestände /
Available Books
Geburten /
Baptisms: 1822 - 1874
Trauungen /
Weddings: 1822 - 1874
Beerdigungen /
Funerals: 1822 - 1874
Kriegsverluste
/ War Losses
Kirchenbücher - 1945
Die Kirchenbücher der Gemeinde werden
zur Zeit zu einem OFB
aufgearbeitet.
Palmnicken nach oben / top
Baugeschichte / History
Die Kirche, eine Gründung
für die Arbeiter des Bernsteinbergbaus, wurde 1892 geweiht. Sie ist ein
massiver Feldstein- und Ziegelbau mit kleinem, spitzen Turm.
Lage / Situation
Die Kirche
befindet sich direkt am südlichen Ortseingang auf der östlichen Seite der
Straße. Das Satellitenbild zeigt die Kirche in der Bildmitte.
Zustand / Status
Die bis 1990 ungenutzte
Kirche wurde der orthodoxen Kirche übergeben und ist in hervorragendem Zustand.
The unused church had been handed over to the orthodox
church in 1990. The building is in a very good condition.
Orte
der Gemeinde / Villages
Bardau -
Kraxtepellen - Groß Hubnicken - Klein Hubnicken - Palmnicken - Pfeffermühle -
Sorgenau - Warschlen
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde
1906 aus Teilen der Gemeinden Germau und Heiligenkreutz gegründet.
Bestände /
Available Books
Geburten /
Baptisms: 1906 - 1944
Trauungen /
Weddings: 1906 - 1944
Beerdigungen /
Funerals: 1906 - 1944
Pillau nach oben / top
Orte der
Gemeinde(n) / Villages
Groß Bruch - Frische Nehrung - Grenzhaus - Möwenhaken - Neutief -
Strauchbucht - Westfort - Pillau - Pillau, Plantage - Pillau, Seebad -
Kamstigall
Garnisonskirche Reformierte Kirche Katholische Kirche Alt Pillau
Baugeschichte / History
An dem Ort von
zwei Vorgängerbauten entstand von 1717 bis 1720 die Garnisonskirche, die schon
1768 ausbrannte und erneuert werden musste. Sie war ein turmloser Backsteinbau
in gotischem Stil mit kreuzförmigem Grundriss.
Lage / Situation
Die genaue Lage
der Kirche ist dem Autor unklar. Sie sollte sich aber außerhalb der durch einen
Stichkanal abgegrenzten Innenstadt befunden haben.
Zustand / Status
Die Innenstadt von
Pillau ist offenbar durch den Krieg weniger in Mitleidenschaft gezogen worden
als man vermuten würde. Es ist einzig feststellbar, dass im Zentrum mehrere
Häuserblocks einem parkähnlichem Paradegelände weichen mussten. Die Kirche auf
dem Gelände der Garnison aber wurde beschädigt, ihre Grundmauern standen bis in
die 60er-Jahre hinein, wurden aber dann abgebrochen.
The city of
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde
1635 gegründet.
Bestände / Available Books
Stadt / Town:
Geburten /
Baptisms: 1640 - 1945
Trauungen /
Weddings: 1639 - 1944
Beerdigungen / Funerals: 1645 - 1729, 1731 - 1944
Garnison /
Garrison:
Geburten /
Baptisms: 1641 - 1944
Trauungen /
Weddings: 1639 - 1824, 1827
- 1944
Beerdigungen / Funerals: 1645 - 1829, 1739 - 1944
Reformierte
Kirche Garnisonskirche Katholische Kirche Alt Pillau nach oben / top
Baugeschichte
/ History
Bis 1866 nutze die
Reformierte Gemeinde die Garnisonskirche. Dann erhielt sie eine eigene turmlose
Backsteinkapelle.
Lage / Situation
Die Kirche befindet sich zwischen dem Eingang zur Festung und dem
Paradeplatz in Bildmitte.
Zustand / Status
Die Kirche wurde
leicht beschädigt und diente nach dem Krieg als Lagerhalle. Im Jahre 1992 wurde sie der
Orthodoxen Kirche übereignet.
The slightly damaged church served many years as a storage
hall. Since 1992 it is used by the Orthodox Church.
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde
1685 gegründet.
Bestände /
Available Books
Geburten /
Baptisms: 1681 - 1834
Trauungen /
Weddings: 1681 - 1834
Beerdigungen /
Funerals: 1681 - 1834
Kriegsverluste
/ War Losses
Kirchenbücher - 1945
Kirchenbuchduplikat - 1850
Katholische Kirche Garnisonskirche Reformierte Kirche Alt Pillau nach oben / top
Baugeschichte / History
Die Kirche wurde
1909 eingeweiht und war der Jungfrau Maria gewidmet.
Lage / Situation
Die Lage der Kirche
ist dem Autor nicht näher bekannt.
Zustand / Status
Im Krieg zerstört,
wurde die Kirche später ganz abgerissen.
Destroyed in WW II the church had been levelled afterwards.
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde
1685 gegründet.
Bestände /
Available Books
Geburten /
Baptisms: 1870 - 1944
Trauungen /
Weddings: 1870 - 1944
Beerdigungen /
Funerals: 1870 - 1944
Alt Pillau Garnisonskirche Reformierte Kirche Katholische Kirche
nach oben / top
Baugeschichte / History
Die Kirche war von
außen kaum als solche zu erkennen. Die 1676 geweihte Kirche war ein breites und
kurzes Langhaus ohne Turm und mit flach gewölbter Decke. Der Vorgängerbau wurde
1657 zerstört.
Lage / Situation
Nördlich des
Hinterhafens liegt die Ortslage Alt Pillau. Die genaue Lage der Kirche ist dem
Autor unklar.
Zustand / Status
Die Kirche wurde 1945
zerstört und später ganz abgerissen. An ihrer Stelle stehen heute Teile eines
Fernmeldeamtes.
The church was damaged in WW II and levelled afterwards.
Later a telecommunication office was build at this site.
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde
vor der Reformation gegründet.
Bestände /
Available Books
Geburten /
Baptisms: 1885 - 1925
Trauungen /
Weddings: 1885 - 1933
Beerdigungen /
Funerals: 1885 - 1944
Kriegsverluste
/ War Losses
Kirchenbücher - 1945, 1663 - 1884
Kirchenbuchduplikat siehe Lochstädt
Pobethen nach oben / top
Baugeschichte / History
Die Kirche aus dem
14. Jahrhundert war eine der größten Dorfkirchen des Samlandes und hatte einen mächtigen
Turm. Sie war ein verputzter Feldsteinbau mit Backsteinrahmung.
Lage / Situation
An der
Nord-Süd-Durchgangsstraße ist die Kirche im Ortszentrum westlich der Straße zu
finden. Das Satellitenbild zeigt die Kirchruine in der Ortslage.
Zustand / Status
Bis in die
80er-Jahre blieb die Kirche, die im Krieg nicht beschädigt wurde, weitgehend
intakt. 1988 war der Turm bis in die Höhe des Kirchenschiffes abgetragen, die
Gewölbe eingestürzt und nur noch Teile des Daches erhalten. Der Entschluss, die
Kirche der orthodoxen Kirche zu übergeben und diese damit zu retten,
scheiterte. Heute sind nur der Chor mit Dach und die restlichen Mauern bis zur
Höhe des Kirchenschiffes erhalten.
Till the 1980’s the church, which was not destroyed in WW
II, was intact. In 1988 the tower had been removed, the vaults had been
collapsed and the roofs were only partly remaining. It was tried to give the
church to the orthodox church, but this attempt to save the building failed.
Today only the choir with its roof and the walls of the church ship and the
tower to the height of the ship are remaining.
Orte der Gemeinde / Villages
Alknicken -
Ankrehnen - Barthenen - Biegiethen - Dellgienen - Diewiens - Eisliethen -
Eisseln - Garbseiden - Gardwingen - Goythenen - Grünhoff - Jaugehnen -
Kalaushöfen - Kalthof - Karschau - Kieautrienen - Kösnicken - Kringitten -
Lauknicken - Mogaiten - Paggehnen - Perteltnicken - Pobethen - Pokirren -
Radnicken - Rantau - Regehnen - Schupöhnen - Sorthenen - Strobjehnen -
Suppliethen - Tannenhain - Watzum - Woytnicken
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde
vor der Reformation gegründet.
Bestände /
Available Books
Geburten /
Baptisms: 1673 - 1690,
1735 - 1874
Trauungen /
Weddings: 1675 - 1689, 1770
- 1874
Beerdigungen /
Funerals: 1732 - 1874
Kriegsverluste / War Losses
Kirchenbücher 1875 - 1945,
Beerdigungen 1675 - 1731
Links
Pobethen
im Samland (viele alte Bilder)
Pöppeln nach oben / top
Baugeschichte / History
Über die Baugeschichte
ist nichts bekannt. Die Kirche wurde zu Beginn des 14. Jh. erwähnt.
Postnicken nach oben / top
Baugeschichte / History
Die alte
Ordenskirche brannte im 16. Jahrhundert nieder. Unter Verwendung von altem
Mauerwerk wurde eine chorlose Saalkirche errichtet. Der wuchtige Turm stammt
von der Wende des 15. zum 16. Jahrhundert.
Lage / Situation
Der Ort befindet
sich in einem wenig erschlossenen Teil des Landes am Ende von kurvenreichen schmalen
Straßen. Gutes Kartenmaterial erleichtert die Suche nach der nicht mehr in der
Umgebung auffallenden Ruine.
Zustand / Status
Die im Krieg
offenbar unzerstörte Kirche bleibt bis zum Ende der 70er-Jahre intakt. 1988
wird der Turm abgebrochen. Das bis vor kurzem noch verbliebene Dach ist
mittlerweile eingefallen. Die Balken sind geborgen. Von der Kirche sind nur die
vier Grundmauern erhalten.
Till the late 1970’s the undestroyed church was still
intact. In 1988 the tower was removed. The roof of the church ship collapsed
recently. Only the 4 outer walls are remaining.
Orte der Gemeinde / Villages
Brandt - Cropiens
- Groß Post - Gallgarben - Mühle - Grünwalde - Jägerthal - Julienhöhe -
Kingitten - Neu Perwissau - Perwissau - Postell - Post - Postnicken - Rinau -
Neu Rinau - Tellehnen - Waldstein - Willmanns
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde
vor der Reformation gegründet.
Bestände /
Available Books
Geburten /
Baptisms: 1675 - 1927
Trauungen /
Weddings: 1672 - 1676, 1679
- 1728, 1742 - 1927
Beerdigungen /
Funerals: 1742 - 1927
Kriegsverluste
/ War Losses
Kirchenbücher 1928 - 1945
Die Kirchenbücher der Gemeinde werden
zur Zeit zu einem OFB aufgearbeitet.
Powunden nach oben / top
Baugeschichte / History
Die Kirche, deren
Bau in der Mitte des 14. Jahrhunderts begann, ist ein verputzter Feldstein- und
Ziegelbau mit gerade geschlossenem Chor. Der gewölbte Innenraum mit
Wandmalereien aus den Jahren 1370/80 wurde, wie auch die gesamte Kirche zu
Beginn des 20. Jahrhunderts restauriert.
Lage / Situation
Von Süden kommend,
ist die Kirche am Ortseingang, leicht zurückgesetzt, westlich der Straße zu
finden. Das Satellitenbild zeigt die Kirchruine inmitten eines Wäldchens. Die
Straße ist durch die Bäume z.T. verdeckt.
Zustand / Status
Die im Krieg unzerstörte
Kirche wurde danach als Klub genutzt und nach einem Brand teilweise abgetragen.
Dach und Gewölbe sind eingefallen, der Turm, ohne Spitze, und der hohe Giebel
des Chores stehen noch.
The church was not harmed in WW II and served as a pub.
After a fire it was partly used as a quarry. Roof and vaults are gone. The
tower (without roof), parts of the outer walls and the high gable of the choir
are still standing.
Orte der Gemeinde / Villages
Berbadien - Bollgehnen
- Carmitten - Correynen - Dorben - Gunthenen - Adlig Heyde - Lobitten -
Neufitte - Plöstwehnen - Pomehnen - Powunden - Schulstein - Steinitten -
Schmiedehnen - Stombeck - Twergaiten - Uggehnen - Willkeim
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde
1334 gegründet.
Bestände /
Available Books
Geburten /
Baptisms: 1738 - 1874
Trauungen /
Weddings: 1738 - 1874
Beerdigungen /
Funerals: 1738 - 1874
Kriegsverluste
/ War Losses
Kirchenbücher 1875 - 1945
Quednau nach oben / top
Baugeschichte / History
Der verputzte
Feldsteinbau aus dem Beginn des 16. Jahrhunderts wurde im 19. Jahrhundert
mehrmals umfassend renoviert.
Lage / Situation
In der Nähe des
Forts Quednau, das weitgehend intakt blieb, ist der Ortskern und der Standort
der Kirche nur mit dem entsprechenden Messtischblatt zu finden. Die neu
errichtete Ausfallstraße erschwert den Zugang zum Ort, der westlich davon zu
suchen ist. Das Satellitenbild zeigt die Ausfallstraße mit einer Tankstelle
dirkekt südlich von Fort Quednau. Von dort geht die alte Straße südwestlich in
den ehemaligen Ort. Die Kirche war in der Bildmitte.
Zustand / Status
Die im Krieg fast
unzerstörte Kirche wurde in den folgenden Jahren vernachlässigt und verfiel. Zu
Beginn der 70er-Jahre ist sie vollständig abgetragen worden. Das Gelände ist eine Wiese.
Nearly undestroyed in WW II the status of the unused church
went down. In the 1970’s the church was removed. Today no sign of it is visible
on a meadow.
Orte der Gemeinde / Villages
Absintkeim -
Achtmorgen - Aweiken - Ballieth - Beydritten - Cummerau - Dammbruch -
Fräuleinhof - Maraunenhof - Matzkahlen - Nesselbeck - Neuhof - Quednau -
Rothenstein - Schäferwalde - Samitten - Sandlauken - Stantau - Stigehnen -
Sudau - Trutenau - Wilky - Ziegelau
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde
ca. 1268 gegründet.
Bestände /
Available Books
Geburten /
Baptisms: 1677 - 1874
Trauungen /
Weddings: 1658 - 1874
Beerdigungen /
Funerals: 1700 - 1875
Kriegsverluste
/ War Losses
Kirchenbücher 1875 - 1945
Ein Ortsfamilienbuch zu dieser
Gemeinde ist in Planung.
Baugeschichte / History
1907 wurde die in gotischer
Form erbaute Kirche geweiht.
Lage / Situation
Mit dem Auto ist
die Kirche nicht erreichbar, denn der gesamte Ort ist für Fahrzeuge (außer für
Anwohner) gesperrt. Die Kirche befindet sich am östlichen Rand des Ortes und
ist von der Durchgangsstraße zwischen den Bäumen nur selten zu erkennen. Nur
ein Fußmarsch zu dem hochgelegenen Standort der Kirche ist möglich.
Zustand / Status
Heute dient die
gänzlich erhaltene Kirche einer orthodoxen Gemeinde als Gotteshaus, nachdem sie
zwischenzeitlich auch als Sporthalle verwendet wurde.
The undestroyed church served many years as sports hall.
Today the church is the home of an orthodox community.
Orte der Gemeinde / Villages
Georgenswalde -
Karlsberg - Kerigehnen - Kobjeiten - Rauschen - Sassau - Warnicken
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde
1929 aus Teilen der Gemeinde Sankt Lorenz gegründet.
Bestände /
Available Books
Geburten /
Baptisms: 1928 - 1944
Trauungen /
Weddings: 1929 - 1944
Beerdigungen /
Funerals: 1929 - 1944
Rudau nach oben / top
Baugeschichte / History
Der über einem
steilen Seeufer errichtete fliehburgartige Bau aus der Zeit von 1330 bis 1350
war ein verputzter Feldsteinbau. In der Kirche befand sich die Rüstung des
Ordensmarschalls Henning Schindekop, der 1370 in der Schlacht von Rudau, einer
der größten des Mittelalters, fiel.
Lage / Situation
Von Osten kommend,
stößt die Straße direkt auf das etwas erhöhte Gelände von Kirche und Friedhof.
Das Satellitenbild zeigt im Zentrum die Ruine inmitten des Ortes.
Zustand / Status
Bis in die
80er-Jahre wurde die unzerstörte Kirche als Getreidelager und -trocknungshalle
benutzt, dann aber aufgegeben. Noch 1994 waren große Teile des Dachs und der
Decke des Kirchenschiffes erhalten. Heute sind nur noch die Außenmauern
erhalten, die selbst einsturzgefährdet sind.
Until the 1980’s the church has been used as storage and
drying hall for agricultural products. In 1994 large parts of the roof and
ceiling of the church ship were still remaining. Today only the outer walls are
standing, some of them highly instable.
Orte der Gemeinde / Villages
Adamsheide - Blaublum - Dammwalde - Dollkeim
- Eisselbitten - Ekritten - Friedrichswalde - Gerstehnen - Georgshöhe -
Grünhoff - Heybüchen - Jaxen - Kirschnehnen - Kemsie - Maldeiten - Michelau -
Mogahnen - Nadrau - Nautzau - Pluttwinnen - Perkuiken - Ringels - Rudau -
Sandhof - Saßlauken - Sergitten - Sporwitten - Tietken - Weischkitten -
Wittehnen
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde
vor 1321 gegründet.
Bestände /
Available Books
Geburten /
Baptisms: 1649 - 1876
Trauungen /
Weddings: 1675 - 1772, 1811
- 1874
Beerdigungen /
Funerals: 1727 - 1874
Kriegsverluste
/ War Losses
Kirchenbücher 1875 - 1945
Sankt Adalbert nach oben / top
Baugeschichte / History
Die Kirche wurde
zu Beginn des 15. Jh. erwähnt. Nach ihrem Verfall wurden die Gottesdienste in
Lochstädt durchgeführt.
Sankt
Lorenz nach oben / top
Baugeschichte / History
Die Kirche war ein
langer, rechteckiger, chorloser Feldstein- und Ziegelbau mit seitlichem Turm
aus dem Jahr 1450.
Lage / Situation
Auf dem Weg von
Königsberg nach Rauschen biegt ein Weg nach Westen in Richtung St. Lorenz ab.
Der Ortskern dieses kleinen Dorfes ist gut zu erkennen. Die Kirchruine steht
südöstlich davon.
Zustand / Status
Die unzerstörte
Kirche wurde lange Jahre als Lagerhalle genutzt und begann in den 70er-Jahren
zu verfallen. Zu Beginn der 80er-Jahre brach das Dach ein. 1988 war der Turm
zur Hälfte abgebrochen. 1993 stürzte der Westgiebel ein. Heute ist die Kirche
bis auf den Ostgiebel und Teile des Turmes und der Mauern zerstört.
The church was not harmed in the war und served many years
as storage hall. In the 1970’s its status started to decline. In the beginning
of the 1980’s the roof collapsed. In 1988 the tower had been removed to its
half height. In 1993 the western gable fell down. Today only the eastern gable
and parts of the walls and of the tower still remain.
Orte der Gemeinde / Villages
Alexwangen -
Deutsch Battau - Preuß. Battau - Craam - Loppöhnen - Stankt Lorenz - Lixeiden -
Lopsienen - Mossycken - Neukuhren - Norrycken - Obrotten - Plinken -
Pokalkstein - Pokirben - Plautwehnen - Posselau - Schlakalken - Stapornen - Syndau
- Tenkitten - Tolklauken - Tykrenen - Wangenkrug
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde
vor der Reformation gegründet.
Bestände /
Available Books
Geburten /
Baptisms: 1683 - 1805,
1820 - 1821
Trauungen /
Weddings: 1702 - 1831
Beerdigungen /
Funerals: 1702 - 1805, 1820 -
1821
Kriegsverluste
/ War Losses
Kirchenbücher - 1945
Kirchenbuchduplikate 1822 - 1848
Schaaken nach oben / top
Baugeschichte / History
Die Kirche ist ein
für das Samland typischer verputzter Feldstein- und Backsteinbau mit dreiseitig
geschlossenem Chor. Der in mehreren Abschnitten erstellte Bau wurde in der
zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts begonnen.
Lage / Situation
Wie auch im Falle
von Kaimen liegen Burg und Kirche Schaaken deutlich voneinander getrennt. Beide
verbindet eine ruinöse Kopfsteinpflasterstraße. Auf der dann nach Süden
führenden geraden Straße ist die Kirche in dichtem Gehölz auf der östlichen
Seite zu finden. Auf dem Satellitenbild ist die dachlose Ruine inmitten eines
Walde zu erkennen.
Zustand / Status
Die im Krieg
unzerstörte Kirche verfiel in den folgenden Jahren. 1966 wurde die Turmspitze
abgenommen, das mit Asbestplatten neu gedeckte Dach hielt bis in die
80er-Jahre. Heute sind nur noch die Außenmauern, der Turm und der Bogen
zwischen Chor und Kirchenschiff erhalten.
Not damaged in WW II the status of the church went down the
following years. In 1966 the head of the tower was brought down. The roof of
the ship got asbestos plates and stayed intact till the 1980’s. Today only the
outer walls and the arc between ship and choir remain.
Orte der Gemeinde / Villages
Conradsvitte -
Crumteich - Commau - Dogehnen - Damerau - Daniels - Eythienen - Gallgarben -
Görken - Ginthieden - Germehnen - Kirschappen - Konradshorst - Mickenburg -
Marienhof - Neuendorf - Nickelsdorf - Powarben - Regitten - Sand - Kirche
Schaaken - Lisa Schaaken - Schaaksvitte - Sallecken - Sperlings - Steinort -
Sudau - Sudnicken - Tarpienen - Thiemsdorf - Trömpau - Wesselshöfen
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde
ca. 1280 gegründet.
Bestände /
Available Books
Geburten /
Baptisms: 1646 - 1668,
1680 - 1682, 1685 - 1874
Trauungen /
Weddings: 1646 - 1874
Beerdigungen /
Funerals: 1652 - 1874
Kriegsverluste
/ War Losses
Kirchenbücher 1875 - 1945
Die Kirchenbücher der Gemeinde werden
derzeit zu einem OFB aufgearbeitet.
Schönwalde nach oben / top
Baugeschichte / History
Die Kirche gehört
zu den schlichten Sakralbauten des Samlandes. Das chorlose Kirchenschiff und
der niedrige Westturm aus Feld- und Backstein wurden 1864 umfassend renoviert.
Lage / Situation
Der Ort ist heute
am besten über eine in den alten Karten nicht vorhandene Straße zu erreichen,
die in die Ortsmitte führt. Von dort aus führt eine unerträglich schlechte
Straße vorbei an Bach und Teich nach Westen. In einer Linkskurve ist die Kirche
an erhöhter Stelle zu finden. Auf dem Satellitenbild ist das leuchtende Dach
des Kirchturms in der Abbildungsmitte zu erkennen.
Zustand / Status
Von der
höchstwahrscheinlich im Krieg unzerstörten Kirche sind heute nur noch der Turm
und niedrige Reste der Außenmauern erhalten.
It is likely that the church was not damaged in WW II.
Today only the tower with the original roof and low remnants of the outer walls
have survived.
Blöstau - Brasdorf
- Bruch - Konradswalde - Kuggen - Kuikeim - Langendorf - Lucienhof - Molsehnen
- Poggenpfuhl - Schönwalde - Schönwaldshof - Schugsten - Waldhaus - Zur guten
Hoffnung
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde
vor der Reformation gegründet.
Bestände /
Available Books
Geburten / Baptisms: 1614 - 1718, 1721 - 1944
Trauungen /
Weddings: 1608 - 1720, 1728
- 1944
Beerdigungen / Funerals: 1704 - 1944
Stergarten nach oben / top
Baugeschichte / History
Über die
Baugeschichte ist nichts bekannt. Die Kirche wurde zu Beginn des 15. Jh.
erwähnt.
Tapiau nach oben / top
Baugeschichte / History
Die Kirche wurde
am Anfang des 16. Jahrhunderts als chorloser, verputzter Backsteinbau erstellt.
Das Gebäude wurde mehrfach renoviert und erweitert, zuletzt ca. 1767 durch den
Turm.
Lage / Situation
Die Kirche
befindet sich auf der westlichen Seite des Marktplatzes, der an der
Nord-Süd-Durchgangsstraße liegt.
Zustand / Status
Im Krieg nicht beschädigt,
diente die Kirche als Lager und Geschäft. Bis 1991 hielt das Gebäude in seiner
Substanz der Verrottung stand und wurde der Orthodoxen Kirche übereignet, die
es wieder herstellte.
The church as well as the town have not been affected in WW
II. Afterwards it served as storage hall and partly as a shop. Till 1991 the
building stayed more or less intact and was then given to the Orthodox Church.
Today it is in a good status.
Orte
der Gemeinde / Villages
Adlig Damerau -
Albrechtshausen - Albrechtsheide - Altenfelde - Bauhof - Bieberswalde -
Eisingen - Falkenhorst - Fohlenwiese - Freiwalde - Friedrichsruh - Frischenau -
Gasanstalt - Groß Grünlauken - Großhof - Hasenberg - Hasselhügel - Heinrichshof
- Hubenhof - Idashof - Imten - Johannesdorf - Junkeit - Klein Grünlauken -
Klein Keylau - Klein Schleuse - Kleinhof - Koddien - Krug Zimmau - Kühnbruch -
Lieblacken - Luxhausen - Magotten - Milchbude - Mühle - Neu Zimmau - Neuendorf
- Neuhof - Ostpr-Besserungsanstalt - Pomauden - Pregelswalde - Rentenhäuser -
Romau - Rosengarten - Schallen - Scherwit - Schlachthof - Schwermer -
Sechshuben - Sielacken - Steinwalde - Stollsruh - Tapiau - Tiefenhamm - Zohpen
- Zuckerfabrik
Kirchenbücher / Church Books
Tapiau I Die Gemeinde wurde vor der Reformation gegründet.
Bestände /
Available Books
Geburten /
Baptisms: 1661 - 1828
Trauungen / Weddings:
1661 - 1768, 1823 - 1825,
Beerdigungen /
Funerals: 1661 - 1822
Kriegsverluste
/ War Losses
Kirchenbücher - 1945
Kirchenbuchduplikate 1823 - 1874 (im Amtsgericht
Wehlau)
Tapiau II Die Gemeinde wurde 1912 gegründet.
Kriegsverluste
/ War Losses
Kirchenbücher 1912 - 1945
Thierenberg nach oben / top
Baugeschichte / History
Der Ort mit der
Kirche aus den Jahren um 1350 lag auf einer beherrschenden Anhöhe. Der Kirche
war ein verputzter Backsteinbau.
Lage / Situation
An der
Nord-Süd-Straße, an der Thierenberg lag, ist der Ort daran zu erkennen, dass
weiterhin nach Osten eine Straße abgeht. Der Hügel, auf dem die Kirche stand,
ist nur zu Fuß zu erklimmen. Selbst der Abgleich mit dem Messtischblatt macht
die Auffindung der Kirche nicht einfach. Das Satellitenbild zeigt rechts oben
die Straßenkreuzung, von der es in die jetzt bewaldete Ortslage abgeht.
Zustand / Status
Ort und Kirche waren
unversehrt, wurden aber ab 1946 zum Bau eines Flugplatzes abgetragen. Noch 1987
waren die Fundamente der Kirche und der Friedhof erhalten. Heute sind kaum mehr Schutthügel zu
erkennen.
Village and church were not destroyed in WW II, but used as
a quarry to build an airport. In 1987 the foundations of the church and the
churchyard remained. Today the situation of the church is barely recognisable.
Orte
der Gemeinde / Villages
Arrisau - Auerhof
- Bärholz - Cojehnen - Compehnen - Corwingen - Klein Dirschkeim - Dulack -
Lindenberg - Drugtehnen - Düringswalde - Kirschappen - Markehnen - Norgau -
Klein Norgau - Romenen - Streitberg -
Thierenberg - Weidehnen
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde
vor der Reformation gegründet.
Bestände / Available
Books
Geburten /
Baptisms: 1696 - 1819,
1842 - 1944
Trauungen /
Weddings: 1696 - 1802, 1806
- 1829, 1842 - 1944
Beerdigungen /
Funerals: 1696 - 1820, 1855 -
1944
Kriegsverluste
/ War Losses
Kirchenbücher 1684 - 1695
Wargen nach oben / top
Baugeschichte / History
Die Kirche aus der
Mitte des 14. Jahrhunderts war eine der größten Landkirchen des Samlandes und
von geschlossenem, altertümlichem Charakter. Der verputzte Ziegelbau mit
ausgeprägtem Chor lag am Ufer des Kirchenteiches.
Lage / Situation
An der gut
ausgebauten Ost-West-verlaufenden Hauptstraße biegt gerade nach Norden nur noch
ein Weg nach Wargen ab. Eine gute Orientierung ist der idyllische und große
Kirchenteich, der immer wieder den Blick auf das ehemalige Ortszentrum
freigibt. Folgen Sie dem Weg, bis dieser auf einer im See vorgelagerten Spitze
endet. Die Kirche ist im dichten Wald direkt nördlich davon zu finden. Auf dem
Satellitenbild ist in einer Winteraufnahme der See und der ehemalige Ortskern
zu sehen. Das völlig überwaldete Gebiet zeigt keine menschlichen Spuren mehr.
Zustand / Status
Dieser Ort wurde
im Rahmen des Einschlusses von Königsberg schwer beschädigt und ist nicht mehr
bewohnt. Kein Haus steht mehr, die Kirche ist als Schutthügel in ihren Umrissen
erkennbar.