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Von den Kirchen dieser Auflistung haben die meisten den
Krieg ohne nennenswerte Schäden überstanden. Einzig acht Gotteshäuser zwischen
Pillau und Königsberg litten stark bei dem Versuch der Roten Armee, die
Provinzhauptstadt einzuschließen. Umnutzung, mangelnde Wartung, Vandalismus
oder auch planmäßiger Abriss führten dazu, dass heute nur noch elf von ihnen in
gutem Zustand sind. Die folgende Karte zeigt ROT die Kirchen der evangelischen
Landgemeinden und BLAU die Zentren der Ämter des Samlandes, jeweils mit Links
zu weiteren Informationen.
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie 2005
http://www.bkg.bund.de
Die Angaben zum Zustand der Kirchen bzw. deren Ruinen
entsprechen dem Stand von 2010. Die Zeiträume, zu denen Kirchenbücher erhalten
geblieben sind, ergeben sich aus den Registern, die das Sächsische Staatsarchiv
Leipzig, das Evangelische Zentralarchiv Berlin und die LDS-Kirche
veröffentlicht haben.
Diese Seite ist eine übersichtliche Zusammenstellung einer
Vielzahl an Informationen. Wenn Sie Angaben haben, die diese sinnvoll ergänzen
können, wenden Sie sich bitte an mich. Mein spezielles Anliegen ist die
Erfassung der Kirchenbücher. Für Korrekturen der angegebenen Zeiträume, die im
Einzellfall nicht nachgeprüft wurden, aber auch für die Nennung noch
unbekannter Bestände wäre ich Ihnen sehr dankbar. Daten zu Standesamtsunterlagen finden Sie hier.
Die Möglichkeiten der modernen Technik machen virtuelle
Reisen nach Ostpreußen möglich. Google Earth bietet hoch aufgelöste Satellitenbilder
auch aus einigen Teilen des Samlandes an. Soweit die Kirchen dort abgebildet
sind, sind sie auch in dieser Seite enthalten. Die Originalphotos aus dem
Weltraum haben eine deutlich höhere Auflösung als hier aus Platzgründen
wiedergegeben.
The parish churches
listed here have mostly survived the last war without being damaged. Only 8 out
of them between Pillau and Koenigsberg suffered during the attempt of the Red
Army to siege the provinces capitol. Misusing, lack of maintenance, vandalism
and planned destruction led to a point, where only 11 of the churches are in a
good condition.
The description of
the status of the churches or their ruins was gathered in 2010. Information on
the church books has been taken from the registers of the Saxonian State
Archive Leipzig, the Evangelical Central Archive Berlin and from the
LDS-Church.
This site is an
overview description of many aspects of the churches in Samland. If you have
data that may have to be added to this site, please let me know. On the other
hand I’m interested in gathering information on the remaining church books. If
there are any mistakes in the years shown beneath, don’t hesitate to contact
me, as well as if you know from church books that have not been listed.
Google Earth is
providing high resolution satellite images from some parts of Sambia. As far as
they are available they are included here. Due to the size of the pictures the
resolution shown here is lower then in the original pictures.
Arnau
Baugeschichte / History
Die Kirche ist eines der wichtigsten Baudenkmäler Preußens
und war eine bedeutende Wallfahrtskirche im Ordensland. Die ältesten Teile des
Chores stammen vermutlich aus der Zeit um 1340 bis 1350. Der einschiffige Bau
mit eingezogenem Chor steht als Backsteinbau teilweise auf Feldsteinsockel.
The church is one of
the most important monuments of Prussia, and was an important pilgrimage church
in the religious country. The oldest parts of the choir were probably from the
period around 1340 to 1350. The building stands as a brick-building partly at
the field stone pedestal.

Lage / Situation
Die etwas versteckt liegende Kirche ist über die neue
Straße östlich von Königsberg einige Kilometer nach dem Polizeiposten zu
finden. Das Satellitenbild zeigt die Kirche südlich der Schnellstraße. Die umständliche
Zufahrt ist am rechten Bildrand zu sehen. Auf dem rechten Bild ist das der
Kirche gegenüber liegende Haus (früher Glöcknerhaus) zu sehen.
The somewhat hidden
church is located on the new road east of Koenigsberg few kilometres after the
police building. The satellite picture shows the church south of the freeway.
Zustand / Status
Die Kirche wurde im Krieg nicht oder nur an der Turmhaube
beschädigt. Vor dem Beginn der ab 1994 auch mit deutschen Mitteln stattfindenden
Restaurierung war das Dach des Kirchenschiffes flach gedeckt, der Kirchturm nur
bis zur Höhe dieses Daches erhalten und die nördliche Vorhalle eingefallen. Die
Gewölbe sind erhalten. Eine in halber Höhe im Kirchenschiff eingezogene Decke
teilte dieses in einen Trockenboden und darunter liegende Lager. In den Chor
wurde ein Tor eingefügt. Die vor mehreren Jahren begonnene Instandsetzung geht
langsam voran. Die äußere Form ist überwiegend fertig gestellt. Das Gelände von
Kirche und Kirchhof ist als Baustelle nicht betretbar. Die Bauarbeiten ruhen
seit einiger Zeit, da die Russisch Orthodoxe Kirche Anspruch auf das Gebäude
erhebt.
The tower has been
damaged during WW II. Before the restoration started in 1994 the roofs were
closed with asbestos-plates less steeply as it was originally. The remnants of
the tower were as high as the roof of the church ship. The northern entrance
hall was demolished. There was a ceiling in the church ship that divided it
into a drying floor above and a storage hall below. The vaults were intact.
There had been a entrance gate in the choir. The restoration seems to be
continuing very slowly. You are not allowed to enter the building site.
Arnau - Preußisch Arnau - Altsitt - Friedrichswalde -
Fuchshöfen - Fünflinden - Gamsau - Jungferndorf - Koggen - Groß Legden - Klein
Legden - Legitten - Linken - Littersdorf - Mantau - Maternhof - Norgehnen -
Poduhren - Praddau - Praßnicken - Ramstau - Siebeneichen - Spohr - Stangau -
Spitzings - Tromitten - Waldau - Wargienen - Wolfsdorf
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde vor der Reformation
gegründet.
Geburten / Baptisms: 1668 - 1874
Trauungen / Weddings: 1681 - 1874
Beerdigungen / Funerals: 1680
- 1874
Links
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Cranz

Baugeschichte / History
In Cranz wurde 1897 eine Kirche in
gotischem Stil aus Rohziegeln errichtet. Der Chor ist gerade geschlossen. Der
Vorgängerbau von 1855 wurde in Zimmerbude wieder errichtet.
In Cranz a gothic style church from brigs was built in 1897. The predecessor
of 1855 was in built up again in Zimmerbude.
Lage / Situation
Von Süden kommend folgen Sie der
Straße, die östlich um den Ortskern herumführt. Der Abzweig ist direkt am
Ortseingang zu finden. Die Kirche ist dann leicht zwischen den vielen Neubauten
zu erkennen. Das Satellitenbild zeigt die Kirche inmitten einer weitgehend
erhaltenen Struktur des Ortes.
From the south, follow the road leading east around the centre. The
branch is located at the entrance. The church is to see easily among the many
new buildings. The satellite image shows the church within the mostly preserved
structure of the village.
Zustand / Status
Die Kirche blieb im Krieg unversehrt
und diente danach überwiegend als Lagerhalle. Heute ist sie das Gotteshaus
einer Orthodoxen Gemeinde und in gutem Zustand.
The church was not harmed in WW II and served
afterwards as a storage hall. Today it’s the home of a orthodox community and
in a very good status.

Orte der Gemeinde / Villages
Bledau - Cranz - Cranzbeek - Garbeck -
Rodahn - Rosehnen - Schwendtlund - Wargenau - Wosegau
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde 1877 gegründet.
Keine Bestände bekannt / No church
books known
Links
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Fischhausen
Baugeschichte / History
In der ersten Hälfte des 14.
Jahrhunderts wurde dieser Backsteinbau errichtet und zuletzt im 20. Jahrhundert
renoviert. Vor dem Eingang standen lebensgroße Figuren des Heiligen Adalbert,
des Bischofs Georg von Polenz und Christi. Diese ursprünglich in Terrakotta ausgeführten,
später in Bronze erneuerten Figuren waren ein Geschenk König Friedrich Wilhelms
IV.
In the first half of the 14th century the brick church has been and has
been renovated in the 20th Century. In front of the entrance stood figures of St.
Adalbert, the Bishop George of Polenz and Christ. This originally executed in
terracotta, and later in bronze renewed figures were a gift from King Friedrich
Wilhelm IV.

Lage / Situation
Der alte Stadtkern befindet sich, von
Königsberg kommend, vor der heutigen Stadt. Einzige Orientierung sind der
Verlauf der Wasserwege und die Lage der Brücken. Ein Messtischblatt ist
hilfreich. Die Kirche (rechtes Bild, wenige Steinfragmente) lag südlich der
Straße und ist nur an dem Baum (mittleres Bild), der früher vor ihr stand, zu
lokalisieren. Das Satellitenbild zeigt die Durchgangsstraße und das historische
Stadtzentrum. Die Kirche befand sich in der Bildmitte.
The old town is situated, from Koenigsberg coming before the city today.
Orientation is only the course of the waterways and the situation of the
bridges. A map is helpful. The church is located south of the road and is to
locate only on the tree, which used to stand before her. The satellite image
shows the transit street and the historic city centre. The church was located
in the centre of the picture.
Zustand / Status
Die Stadt und die Kirche haben im Krieg
stark gelitten. Bis ca. 1961 stand die Ruine in den Resten der Stadt. Um dem
vorbeifahrenden Nikita Chruschtschow diesen Anblick zu ersparen, wurde das ehemalige
Zentrum eingeebnet. Heute ist dieses nur schwer, vor der neuen Stadt, zu
finden.
The town as well as the church suffered badly in WW II. Till 1961 the
ruin was still standing in the remnants of the town. In that year the city
centre was levelled so that Nikita Chruschtschow, head of the USSR, would not
see it while passing the city. Today the site of the old town is hardly
recognisable.
Orte der Gemeinde / Villages
Bludau - Carlshof - Caspershöfen -
Dargen - Fischhausen - Forken - Geidau - Kallen - Kobbelbude - Littausdorf -
Ludwigsfelde - Milchbude - Neuendorf - Sanglienen - Schäferhof - Wischrodt
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde 1305 gegründet.
Stadt / Town:
Geburten /
Baptisms: 1648 -
1714, 1717 - 1944
Trauungen /
Weddings: 1648 - 1714,
1717 - 1944
Beerdigungen / Funerals: 1648 - 1714, 1717 - 1943
Land / County:
Geburten /
Baptisms: 1776 -
1934
Trauungen /
Weddings: 1776 - 1843,
1855 - 1942
Beerdigungen / Funerals: 1776 - 1834, 1904 - 1934, 1944
2. Pfarrstelle /
2nd Office:
Geburten /
Baptisms: 1868 -
1934
Trauungen /
Weddings: 1913 - 1934
Beerdigungen / Funerals: 1868 - 1934
Links
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Germau
Baugeschichte / History
Als Teil der ehemaligen Burg des Deutschen
Ordens ist sie aus Teilen der Kapelle und des Remters der Burg hervorgegangen.
Der verputzte Feld- und Backsteinbau war um Chor und Schiff mit einem Wehrgang
umgeben.
As part of the former castle of the Teutonic Order it emerged from
parts of the chapel and the remter of the castle.

Lage / Situation
Gegenüber einem mächtigen russischen
Denkmal befindet sich der Eingang zu dem erhöht liegenden Gelände der
ehemaligen prussischen Burg, das über lange Treppen zu erreichen ist. Das Satellitenbild
zeigt im oberen Teil das Rund des russischen Ehrenmals und im Zentrum das
mächtige Quadrat der Ordensburg mit der Kirche.
Opposite to a Russian monument is the entrance to the higher level
terrain of the former prussian castle, to achieve on long escalators. The
satellite image shows the upper part of the round of the Russian monument, and
in the centre square of the castle with the church.
Zustand / Status
Die Kirche und der Ort litten im Krieg
schwer. Erstere ist als fast vollständig abgetragene Ruine im Rahmen einer
Erinnerungsstätte in ihrer jetzigen Form gesichert und befindet sich in einer
gepflegten Umgebung. Erhalten ist ein Teil der östlichen Wand des Chores, an
das nachträglich mit Feldsteinen an beiden Seiten eine stilisierte Treppe
angemauert wurde. Ein weiterer Mauerteil, der von der Südwand des Kirchenschiffes
stammen sollte, scheint ebenfalls erst nachträglich errichtet. In der Umgebung
der Kirche befinden sind einige alte und neuere deutsche Grabsteine und Listen
mit Kriegsopfern. An der Ruine sind Epitaphe erhalten
geblieben.
In the war the village and church suffered badly. The church is removed
almost completely and the remnants are now within a maintained surrounding. The
area is a memorial site. Some parts of the church choir a still standing on
which afterwards some stair-like walls have been added. At the ruin some
epitaphs have been survived. Other parts of the northern wall of the church
seem to be build up after the war. The area holds new and old German grave
stones and lists of victims of the war.
Orte der Gemeinde / Villages
Adl. Annchenthal - Bohnau - Corjeiten -
Ellerhaus - Gauten - Germau - Godnicken - Grebieten - Groß Hausenberg -
Jouglauken - Kirpehnen - Panjes - Krattlau - Lengnieten - Lesniken - Linkau -
Mellies - Nodems - Nöpkeim - Polennen - Groß und Klein Powayen - Sacherau - Saltnicken
- Spinnerhaus - Rothenau - Trulick - Willk
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde ca. 1270 gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1667,
1674 - 1944
Trauungen /
Weddings: 1691 - 1944
Beerdigungen /
Funerals: 1691 - 1944
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Goldbach
Baugeschichte / History
Die Kirche in Goldbach geht auf das 14.
Jahrhundert zurück, wurde aber 1706 stark überarbeitet. Sie ist ein Saalbau aus
Feld- und Ziegelsteinen und liegt auf steiler Anhöhe über dem Ort.

Lage / Situation
Die Kirche ist von Norden kommend
leicht an ihrer exponierten Lage zu erkennen und zu Fuß zu erreichen.
Zustand / Status
Die unzerstörte Kirche wurde bis in die
70er-Jahre als Lagerhalle benutzt, dann aber aufgegeben. Zum Ende dieses
Jahrzehnts stürzte das Dach ein. Heute ist nur der Turm ohne Dach erhalten. Vom Kirchenschiff sind nur noch Mauerecken zu erahnen.
The not destroyed church was used as storage hall till the 1970’s. Afterwards
unused in the end of the 1970’s the roof collapsed. Today only the tower
without roof is still standing. The ship is removed. Only some rubble shows the
end of the choir.
Orte der Gemeinde / Villages
Adamswalde - Augstupöhnen - Deimehaus -
Emilienwalde - Groß Fritschienen - Klein Fritschienen - Garbeningken - Goldbach
- Groß Goldbach - Klein Goldbach - Groß Kuglack - Hirschfeld - Karpau - Groß
Keylau - Klein Keylau - Klein Kuglack - Groß Köwe - Klein Köwe - Groß Kuglack -
Lischkau - Moterau - Perkeisten -
Perkuiken - Perpolken - Roddau - Rosenfelde - Groß Schleuse -Schönbruch - Szillenberg
- Szillenbruch - Groß Uderballen - Klein
Uderballen - Waldhaus - Wilhelminenhof - Wilmsdorf
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde vor der Reformation
gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1679 -
1863
Trauungen /
Weddings: 1693 - 1857
Beerdigungen / Funerals: 1716 - 1872
Links
Englisch sprachiges Buch u.a. über die Kindheit in
Goldbach von 1946 bis 1948
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Groß Heydekrug (Großheidekrug)
Baugeschichte / History
1931 wurde diese Kirche, ein
unverputzter kompakter Ziegelbau, errichtet.

Lage / Situation
Um die Reste der Kirche zu finden,
empfiehlt sich das Messtischblatt. Sie stand am östlichen Rand der Ortschaft,
südlich nur wenige Meter von der Straße entfernt. Das oben gezeigte Haus ist
einzige verbliebene Orientierung. Das mittlere Bild zeigt die Reste der
Trümmer, die von der Durchgangsstraße am besten zu sehen sind.
Zustand / Status
Im Krieg stark beschädigt, stand die
Ruine noch bis 1948, wurde aber dann als Steinbruch benutzt. Sie ist heute nur
ein Schutthaufen.
Heavily damaged in WW II, the ruin was
standing till 1948. Afterwards it was used as a quarry.
Today only some rubble shows the position of the building.
Orte der Gemeinde / Villages
Caporn - Groß Heidekrug - Klein
Heidekrug - Marschehnen - Margen - Nautzwinkel - Pokeiten - Vierbrüderkrug -
Widitten
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde 1896 aus Teilen der
Gemeinden Wargen und Medenau gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1896 -
1944
Trauungen /
Weddings: 1896 - 1944
Beerdigungen /
Funerals: 1896 - 1944
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Groß Kuhren
Baugeschichte / History
Die 1915 geweihte Kirche war Tochterkirche der Gemeinde Heiligenkreutz.
Sie wurde in neugotischem Stil in Backstein ausgeführt.

Lage / Situation
Die Kirche liegt ein gutes Stück nördlich der
Durchgangsstraße und ist gelegentlich zwischen den Häusern auszumachen. Das
Satellitenbild zeigt die Durchgangsstraße rechts unten und die Kirche im Zentrum.
Das Gebäude wird offenbar benutzt, zeigt aber schon wieder Verfallsspuren, z.B.
an den typischen Plastikdachziegeln
Zustand / Status
Obwohl nach dem Krieg zeitweise ungenutzt, ist die
zwischenzeitlich als Tanzsaal verwendete Kirche heute in gutem Zustand.
Almost unused since
the war, the church served for instance as a dance club. The building with its
new roof is in a good condition.
Kirchenbücher / Church Books
Keine Bestände bekannt
No church books known
Links
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Groß Legitten
Baugeschichte / History
Die Kirche ist ein eher schlichter
Feldstein- und Ziegelbau mit gerade geschlossenem Chor aus der Zeit nach 1400.

Lage / Situation
Die schon früher als markanter Punkt
für Vermessungen benutzte, direkt an der Durchgangsstraße liegende Kirche ist
in der flachen Landschaft mit dem silbernen Blechdach des Turmes weithin
sichtbar.
Zustand / Status
Bis in die 60er-Jahre wurde die
unzerstörte Kirche zum Trocknen von Getreide verwendet. Bis 1975, als ein Brand
den Chor zerstörte, blieb das Gebäude intakt. Seitdem verfiel es, Teile des
Gewölbes und der Decken stürzten ein. Vor kurzem wurde die Kirche restauriert.
Das eingefallene Dach des Kirchenschiffs ist in geringerer Höhe wieder errichtet
worden. Der Kirchturm hat seine alte Haube wieder. Die Kirche wird offenbar
wieder als solche genutzt.
Till the 1960’s the undestroyed church was used to dry crop. In 1975
the intact church burned down partly. The choir was damaged. Since then the status of the church declined, parts of the vault and the ceilings went
down. The church has been renovated recently. The roof of the church ship was
renewed not as high as it was originally. The building is used as a church.
Adlig Legitten
- Adlig Wißritten - Annenhof - Bahnhof - Baumbachshöfen - Chausseehaus -
Christoplacken - Damerau - Damm - Fischer-Taktau - Friedlacken - Groß Droosden - Groß Legitten - Groß
Scharlack - Grüblauken - Gründen - Jäger-Taktau - Kammerlack - Kampken -
Kampkenhöfen - Kapstücken - Klein Droosden - Klein Scharlack - Klein Sittkeim -
Kuth - Lablacken - Legitten - Lindenau - Löbertshof - Marienhof - Meyken -
Moritten - Needau - Neu Droosden - Pareyken - Poparten - Poßritten - Pronitten
- Reißdorf - Rüdlauken - Schakaulack - Schlepecken - Seith - Spätsrode -
Steinau - Theut - Waldhaus - Weizenhof - Zanderlacken - Zeith

Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde vor der Reformation
gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1668 -
1708, 1712 - 1826
Trauungen /
Weddings: 1668 - 1708,
1713 - 1722, 1743 - 1822
Beerdigungen /
Funerals: 1668 - 1707, 1713
- 1722, 1746 - 1821
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Heiligenkreutz
Baugeschichte / History
Die wuchtige Wallfahrtskirche aus der
Mitte des 14. Jahrhunderts war ein Ziegelbau auf Feldsteinfundament mit
quadratischem Turm und gerade geschlossenem Chor.

Lage / Situation
Im südwestlichen Teil des kleinen Ortes
befindet sich die Kirche an deutlich erhöhter Lage. Ein kleiner Fußmarsch auf
die markante Hügelkuppe ist notwendig. Das Satellitenbild zeigt die Ortslage
Heiligenkreutz mit der Ruine im Wäldchen im Zentrum des Bildes. Das linke Bild
zeigt das unterhalb der Kirche gelegene Gebäude.
Zustand / Status
Im Krieg unzerstört, wurde die Kirche
in den folgenden Jahren geplündert und bis in die 60er- Jahre als Klubraum
genutzt. Nachdem die Kirche ausbrannte, wurde sie abgerissen. Nur ein
unregelmäßiger Schuttberg verrät ihren Standort.
Unharmed in WW II the church was raped and served as a pub until the
1960’s. After it burned down it was levelled. Today only some rubble reveals
the site of the building.
Orte der Gemeinde / Villages
Bersnicken - Birkenhof - Bieskobnicken
- Brüsterort - Groß Dirschkeim - Finken - Grünwalde - Heiligenkreutz -
Ihlnicken - Alt Katzkeim - Neu Katzkeim
- Groß Kuhren - Klein Kuhren - Klycken - Kreislacken - Mandtkeim - Marscheiten
- Nöttnicken - Schalben - Wangnicken - Wilhelmshorst - Woidieten
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde 1353 gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1685 -
1809, 1819
Trauungen /
Weddings: 1659 - 1820
Beerdigungen /
Funerals: 1698 - 1704, 1765
- 1809, 1819
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Heiligenwalde
Baugeschichte / History
Bei der Kirche handelt es sich um einen
einschiffigen, schmucklos verputzten Feldstein- und Backsteinbau mit gerade
geschlossenem Chor und Fachwerkturm. Die Ausstattung aus dem 17. Jahrhundert
ist zerstört.

Lage / Situation
Das alte Kirchdorf ist in seiner
historischen Struktur und auch Bausubstanz weitgehend wieder zu erkennen. Von
der neuen vierspurigen Straße führt der Weg ins Dorf, das zunehmend eine
Insellage in einer versumpften Umgebung einnimmt.
Zustand / Status
Die im Krieg unzerstörte und in ihrer
Substanz vollständig erhaltene Kirche wurde viele Jahre als Lager, Garage und
Werkstatt genutzt. Alle Eingänge waren vermauert. Im Chor befand sich ein
großes Tor. Die Kirche wird seit kurzer Zeit wieder hergerichtet. Die Fenster
wurden wieder eingefügt, das Tor vermauert. Auf dem umlaufenden Zaun steht
„Heiligenwalde 1344“. Das Gelände ist beräumt und nicht zugänglich. Auf
Nachfrage sind die Kirche und auch der Kirchturm zu betreten bzw. zu besteigen.
Schlanke Personen können einen Rundblick aus der Laterne des Turms genießen.
The church was not harmed in WW II as well as the village and served
many years as storage hall and garage. All entrances and windows were closed.
In the choir a large gate had been broken in. Recently the church has been
renovated. The windows had been opened, the gate closed. The fence surrounding
the site shows in German language „Heiligenwalde 1344”. You can not enter the
levelled churchyard or the church. It is possible to enter the church and to
climb up the tower.
Cranzberg - Ellern - Friedrichswalde -
Gehlblum - Grünwiese - Heiligenwalde - Hohenrade - Kalkeim - Laubenhof -
Oblitten - Pogauen - Polnischwerder - Pomedien - Possindern - Rogahnen -
Schönwiese - Schwill - Strecken - Susannenthal - Vogelsang - Willkühnen
Die Gemeinde wurde vor der Reformation
gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1671 -
1874
Trauungen /
Weddings: 1702 - 1874
Beerdigungen / Funerals: 1701 - 1718, 1743 - 1874
Links
Informationen
zu einem Hof in Heiligenwalde
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Juditten
Baugeschichte / History
Die Kirche ist eine der ältesten
Kirchen des Samlandes und wurde ab 1288 erbaut. Der frei stehende Turm wurde
erst 1820 mit dem Kirchenschiff verbunden.

Lage / Situation
Die Kirche ist nur sehr schwer zu finden,
denn die ehemalige Chaussee-Straße ist hier nur noch ein Feldweg, der in einer
Sackgasse endet. Ein Stadtplan hilft bei der Suche.
Zustand / Status
Im Krieg unbeschädigt, verfiel die
Kirche in den 60er und 70er Jahren. 1980 wurde die Ruine der Russisch-Orthodoxen
Kirche übergeben, die sie bis 1990 restaurierte.
Orte der Gemeinde / Villages
Am Fort - Bahnhof - Charlottenburg -
Dammkrug - Fischhof - Forsthaus - Fort V Fried. Wilh. III - Fort VI Königin
Luise - Groß Friedrichsberg - Klein
Friedrichsberg - Adlig Friedrichswalde -
Fürstenteich - Groß Holstein - Klein Holstein - Halbehufe - Juditten - Lawsken
- Louisenthal - Marienberg - Metgethen - Moditten - Rathshof - Rieselfeld -
Spittelhof - Spittelkrug - Spittelpark - Waldgarten - Waldschlößchen -
Wallenthal - Wehrdamm - Willky
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde vor der Reformation
gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1681 -
1913
Trauungen /
Weddings: 1687 - 1874
Beerdigungen /
Funerals: 1768 - 1893
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Kaimen (Caymen)
Baugeschichte / History
Die im letzten Drittel des 14.
Jahrhunderts begonnene Kirche war ein Feldstein- und Ziegelbau mit eingezogenem
Chor. Der Turmabschluss wurde erst 1852 vollendet.

Lage / Situation
Die Kirche befindet sich, eingefasst
von der alten, weiß getünchten Kirchhofmauer, östlich der Durchgangsstraße.
Dichter Baumbestand erschwert das Auffinden.
Zustand / Status
Die Nachkriegsgeschichte ist weitgehend
unbekannt. Der Kirchturm zeigt keine Kampfspuren. Von der Kirche ist nahezu vollständig
der Turm, ohne die Spitze, erhalten geblieben. Das Kirchenschiff ist nur mehr
in seinen Umrissen als Schuttwall zu erkennen. Der Friedhof ist übervoll mit
russischen Gräbern. Vor dem Mahnmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges sind
einige deutsche Grabsteine zusammengetragen worden.
The after-war-history of the church is unknown. At least the remaining
tower of the church shows no signs of fighting. Only the tower with the western
walls of the church ship is still standing. The ship is only recognisable as
rubble. The church yard is packed with new Russian graves. Around the monument
for the victims of WW I some German grave stones have been gathered.
Orte der Gemeinde / Villages
Kaimen Kirche, Kirche Caymen - Ampt
Caymen, Caymen - Adl. Wulfshöfen, Wulffshöfen, Wulffshöffen - Bendiesen (oder Lausen),
Bendysen - Blöcken, Blecken - Bothenen - Duhnau, Dunau - Forst Gauen, Makwalde
oder Millen im Gauen - Greiben - Groß Hermeninken, Hermenicken - Kadgiehnen,
Kadgienen - Lautkeim, Lautckeim - Legehnen, Logehnen - Lethenen, Lothenen - Lichtenthal oder
Mückenhöffchen - Lindenberg - Luisenfelde - Mettkeim,
Met
keim,
Metckeim, Mettckeim - Michelau, Klein Michlau - Nautzken, Nauzken, Nautzcken,
Nautzkeim - Perkappen, Perckappen - Poduhren - Schulkeim, Schulkeim, Schulckeim
- Schwesternhof - Sellwethen, Serveten, Serweten, Serwethen - Senseln -
Sergitten - Sielkeim, Sielckeim - Gr. Sittkeim, Sitkeim, Sitckeim, Sittckeim -
Stenken, Stäncken - Thiemsdorf, Tiemsdorff - Wachsnicken, Waxniken, Waxnicken -
Waldhaus Bendysen, Uderwalde, Uderwald - Waldhaus Wangen, Wangen Krug -
Wanghusen - Wilditten, Wilditten - Zandersdorf, Zandersdorff, Sandersdorff

Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde vor der Reformation
gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1647 -
1815, 1828 - 1872
Trauungen /
Weddings: 1701 - 1789,
1803 - 1815
Beerdigungen / Funerals: 1701 - 1815
Links
Das Virtuelle Standesamt Kaimen / The Virtual Record Office
Kaimen
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Königsberg
Die Königsberger Kirchen sollen an dieser Stelle nicht
näher beschrieben werden.
The churches
of the city of Koenigsberg will not be discussed on this site.

Links
Register von Hochzeiten und Geburten 1790 bis 1874
Register von Hochzeiten und Geburten 1799 bis 1874
Familiennamen in Königsberger Traubüchern 1826 bis 1850
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Kremitten (Cremitten)
Baugeschichte / History
Der Backsteinbau auf Feldsteinsockel
wurde ca. 1370 vollendet. Die Kirche hatte einen polygonalen Chor und war reich
ausgestattet.

Lage / Situation
Durch den Bau der neuen Ausfallstraße
Königsbergs nach Osten ist die Zufahrt nach Kremitten nur anhand des russischen
Hinweisschildes zu finden. In der Ortslage folgen Sie der gewundenen Hauptstraße,
bis diese nach links abbiegt. Geradeaus beginnt ein Hohlweg ins Tal. Links
davon auf einem Hügel stand die Kirche.
Zustand / Status
Der Zustand der Kirche direkt nach dem
Krieg ist unbekannt. In den 70er-Jahren wurden die Mauern abgetragen, die Reste
ca. 1980 gesprengt. An die Kirche erinnert heute einzig ein unregelmäßiger
Schuttberg innerhalb einer Wiese.
The status of the church directly after the wall is unknown. In the
1970’s the walls were partly removed. The remnants were blown up about 1980.
Only some rubble marks the site of the church within a meadow.
Orte der Gemeinde / Villages
Albrechtshof - Klein Barthen -
Königlich Barthen - Barthenhof - Behlacken - Biothen - Klein Birkenfeld -
Bonslack - Brandt - Eichen - Ellerlack - Fichtenhof - Glücklack - Goldadler -
Greiben - Gubehnen - Heidekrug - Irglacken - Kirkenau - Kremitten - Kuxtern -
Langendorf - Adlig Langendorf - Königlich Langendorf - Luxhaus - Michelau -
Podewitten - Podollen - Groß Pogirmen - Klein Pogirmen - Ziegelei Pogirmen -
Pomedien - Popehnen - Popelken - Rauschninken - Schalwen - Schiewenau -
Schöneberg - Stampelken - Tarsze - Thulpörschken - Treuschhof - Vogelsang -
Waldburg - Waldheim - Wargienen
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde vor der Reformation
gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1663 -
1823
Trauungen /
Weddings: 1663 - 1714,
1739 - 1823
Beerdigungen /
Funerals: 1663 - 1823
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Kumehnen
Baugeschichte / History
Die Kirche geht auf das Jahr 1390 zurück
und ist ein einschiffiger Backsteinbau auf Feldsteinsockel mit schmalem, gerade
geschlossenem Chor. Der Chor ist mit einem reichen Gewölbe versehen, das Schiff
mit bemalter Holzdecke.

Lage / Situation
Von der Ost-West-Durchgangsstraße gehen
mehrere Wege zu der leicht erkennbaren nördlich gelegenen Kirche ab, die sich
inmitten einer freien Fläche befindet. Das rote Dach ist auch auf dem Satellitenbild
deutlich auszumachen.
Zustand / Status
Trotz heftiger Kämpfe um den nahe
gelegenen Galtgarben blieb die Kirche unversehrt, in den 50er-Jahren fehlten
äußerlich nur die Ziegel auf dem Dach des Turmes. Über die Jahre wurde der Turm
weitgehend abgetragen. Noch vor zehn Jahren war das Dach von Schiff und Chor
weitgehend erhalten. Heute sind das Dach des Chores und ein Joch des Gewölbes
eingestürzt. Das Dach des Schiffes ist stark verfallen.
Even with heavy fighting around the Galtgarben nearby, the church
remained uneffected. In the 1950’s only the roofing tiles on the tower were
missing. During the decades the tower was brought down almost totally. Till the
90’s the roof of the church ship and the choir were intact. Today the roof of
the choir as well as one truss of the vaults is gone. The roof of the ship
itself is in very bad condition.
Orte der Gemeinde / Villages
Dallwehnen - Groß Drebnau - Klein
Drebnau - Drugehnen - Galtgarben - Hortlauken - Kalk - Klaukinnen - Kobjeiten -
Kotzlauken - Kumehnen - Groß Ladtkeim - Klein Ladtkeim - Marienhof - Nastrehnen
- Pentekinnen - Pojerstieten - Prilacken - Reesen - Seefeld - Siegesdicken -
Spallwitten - Taplacken - Wernershof - Wiekau
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde vor der Reformation
gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1666 -
1818, 1886, 1895 - 1940
Trauungen /
Weddings: 1696 - 1944
Beerdigungen / Funerals: 1696 - 1816, 1865 - 1885
Links
Kumehnen, Dorf und
Kirche im Samland
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Labiau
Baugeschichte / History
Der Bau war neben dem Königsberger Dom
die einzige dreischiffige Kirche des Samlandes. Der schlichte verputzte
Feldsteinbau in Form einer chorlosen Hallenkirche stammte aus dem Ende des 14.
Jahrhunderts.

Lage / Situation
Westlich der Durchgangsstraße befindet
sich der Marktplatz, an dem einige alte Häuser erhalten blieben. In der Nähe
des von der Deime abgehenden Stichkanals (ein Rest des Burggrabens) ist die
Lage der Kirche unter einem unverputzten Wohnblock (mittleres Bild) zu vermuten.
Das rechte Bild zeigt den Eingang zur Burg.
Zustand / Status
Im Krieg wurde das Gebäude
wahrscheinlich beschädigt, wies aber 1958 immer noch einen Kirchturm mit Spitze
auf. Auch die Gewölbe waren noch erhalten. Schon 1960 war die Kirche
vollständig zerstört.
The church was possibly damaged in WW II. In 1958 it had still its roof
on top the tower. Also the vaults were still intact. In 1960 the church had
been removed totally.
Orte der Gemeinde / Villages
Adlig Bärwalde - Agilla - Alt
Pustlauken - Alt Rinderort - Bärwalde - Bielkenfeld - Brandlauken -
Bulbeckshöfchen - Eichwalde - Friedrichsburg - Friedrichsgraben - Gartendorf -
Glückshöfen - Grabenhof - Groß Bärwalde - Groß Ernstburg - Groß
Friedrichsgraben - Groß Naujock - Groß Pöppeln - Groß Reikeninken - Grünwalde -
Imbärwalde - Jourlauken - Klein Bärwalde - Klein Ernstburg - Klein Naujock -
Klein Pöppeln - Klein Reikeninken - Kleinhof - Kreutzweg - Labagienen - Labiau
- Langenberg - Lenkhügel - Neu Bärwalde - Neu Pustlauken - Neu Rinderort -
Neuhof - Ottoburg - Peisekrug - Peldszen - Radtkenhöfen - Radtkenhofer Schmiede
- Rehwinkel - Rentengutshaus - Schönbruch - Steinfeld - Stellienen -
Stumpf'sche Mühle - Thegenwalde - Viehof - Waldhausen - Werderhof - Westenhöfen
- Ziegelei
Kirchenbücher / Church Books
Labiau I Die Gemeinde wurde vor der Reformation gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1654 -
1945
Trauungen /
Weddings: 1654 - 1715,
1731 - 1782, 1785 - 1945
Beerdigungen / Funerals: 1654 - 1728, 1731 - 1945
Labiau II Die Gemeinde wurde 1734 gegründet.
Bestände / Available Books
Geburten /
Baptisms: 1734 -
1818
Trauungen /
Weddings: 1734 - 1818
Beerdigungen / Funerals: 1734 - 1818
Links
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Laptau
Baugeschichte / History
Die Kirche ist ein verputzter
Feldsteinbau mit Ziegelecken aus dem 14. Jahrhundert.

Lage / Situation
Am südlichen Ortseingang führt im
spitzen Winkel eine Straße hinunter in die Ortschaft, wo an einem kleinen Platz
noch das Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges steht. Nordöstlich davon
ist die Kirche leicht zu finden. Von Süden her ist die Kirche zu betreten.
Zustand / Status
Im Krieg wurden die Dächer des Turms
und des Schiffes stark beschädigt. Beide wurden flach mit Asbest-Platten
gedeckt. In den 80er-Jahren wurde der Turm bis auf seine halbe Höhe abgerissen
und die Seitenwände des Schiffes erhöht. Im Chor waren
Toiletten oder Waschanlagen eingebaut..
In WW II the roof of the church ship and the tower had been damaged.
Both had been covered with asbestos plates flatly. In the 1980’s the tower was
removed to its half height and the walls of the ship were increased 1 meter.
There is now a gate in the choir. The building is barely recognisable as a
church.
Orte der Gemeinde / Villages
Backeln - Bergenau - Corben - Fritzen -
Gidauten - Kanten - Kiauten - Laptau - Mollehnen - Mülsen - Norgehnen - Nuskern
- Groß Raum - Schreitlacken - Schugsten - Steinerkrug - Transsau - Trentitten -
Wiekiau - Wiskiauten
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde ca. 1300 gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1720 -
1874
Trauungen /
Weddings: 1781 - 1874
Beerdigungen / Funerals: 1781 - 1874
Links
Archäologische
Ausgrabungen bei Wiskiauten
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Baugeschichte / History
Als die in Tenkitten stehende Kirche zu
Ehren des Heiligen Adalbert im 17. Jahrhundert einstürzte, wurden die
Gottesdienste in die Kapelle der Ordensschlosses verlegt. Dieser Bau aus dem
Ende des 13. Jahrhunderts war einer der besterhaltenen Zierbauten der älteren Ordenszeit.

Lage / Situation
Der Ort und die Kirche befanden sich am
Eingang der ehemaligen Sperrzone um Pillau, die seit 2010 aufgelöst wurde. Ein freier
Zutritt zur Ruine ist aber noch nicht denkbar, da militärische Anlagen in der
Umgebung liegen.
Das Satellitenbild zeigt links oben den
bisherigen Kontrollpunkt und in der Mitte das völlig überwaldete Ordensschloss.
Zustand / Status
Im Zuge der Kämpfe um Pillau wurde die
Kirche stark in Mitleidenschaft gezogen. Nur die Umrisse des Schlosses sind
noch zu erkennen.
During the heavy fighting around Pillau
the church was badly damaged. Today only traces of the castle and
the church are visible.
Orte der Gemeinde / Villages
Damerau - Gaffken - Kalkstein -
Legehnen - Lochstädt - Neuhäuser - Osterau - Tenkitten
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde 1422 - 1424
gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1663 -
1883, 1897, 1910 - 1944
Trauungen /
Weddings: 1684 - 1944
Beerdigungen /
Funerals: 1684 - 1944
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Medenau
Baugeschichte / History
Die Kirche war als Wehranlage zu Beginn
des 14. Jahrhunderts erbaut worden. Der Feldsteinbau mit Ziegelecken und
polygonalem Chorabschluss war innen reich geschmückt.

Lage / Situation
Von der Durchgangsstraße führt am
südlichen Ortsausgang auf halber Höhe des dortigen Anstiegs ein schmaler
Kopfsteinpflasterweg nach Osten. Dieser endet an einem Grundstück, von dessen
Eingang aus einer der Kirchenreste zu erkennen ist. Auf dem Satellitenbild ist
links oben die Durchgangsstraße und in der Bildmitte das Haus zu erkennen, an
dem der Weg endet. Auf Nachfrage kann man das Grundstück überqueren und zur
Ruine gelangen.
Zustand / Status
Trotz der heftigen Kämpfe in der
Umgebung blieb die Kirche unversehrt. 1947 aber brannte sie bei dem Versuch,
die Glocken zu entfernen aus und wurde kurz darauf gesprengt. Seit dem sind
nahezu unverändert Fragmente der Nordmauer, des Turmes und des Chores erhalten.
Even with fierce fighting nearby the church was not harmed in WW II. In
1947 it burned down in an attempt to remove the remove the bells. Soon
afterwards the church was blown up. Since then only some fragments of the
northern wall, the tower and the choir have been still remaining.
Orte der Gemeinde / Villages
Groß Blumenau - Klein Blumenau - Catrinhöfen
- Condehnen - Cosnehnen - Dorotheenhof - Elenskrug - Kragau - Lindenau -
Medenau - Mossehnen - Polepen - Pollwitten - Ponacken - Powayen - Richthof -
Schuditten - Sickenhöfen - Warengen - Wischehnen - Ziegenberg
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde vor der Reformation
gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1676 -
1884
Trauungen /
Weddings: 1676 - 1884
Beerdigungen /
Funerals: 1676 - 1875
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Neuhausen
Baugeschichte / History
Die Kirche aus dem Ende des 14.
Jahrhunderts ist ein chorloser Feldsteinbau mit Backsteinturm.

Lage / Situation
Gegenüber dem ehemaligen Schloss
befindet sich die Kirche östlich der durch Neuhausen führenden Einfallstraße
nach Königsberg. Sie ist schon von dieser Straße aus zu erkennen. Auf dem Satellitenbild
ist rechts die Kirche und links das ehemalige Schloss (rechtes Bild) zu
erkennen.
Zustand / Status
Die im Krieg beschädigte Kirche diente
lange Jahre als Klub und Lager, verfiel aber, auch durch mehrere Brände, immer
mehr. Seit 1991 ist sie im Besitz der neuapostolischen Kirche und jetzt wieder
in einem sehr guten Zustand. Der beräumte Friedhof ist, wie auch die Kirche
selbst, nicht immer betretbar.
The church was slightly damaged during WW II and served as storage hall
and pub. The status declined especially after some fires. Since 1991 the church
has been in the possession of a new apostolic community. The church is in good
status. The churchyard has been levelled and you can not enter the site.
Orte der Gemeinde / Villages
Bertaswalde - Bladau - Bulitten -
Charlottenwiese - Dositten - Fürstenwalde - Kleinheide - Knöppelsdorf - Kondehnen
- Lapsau - Lauth - Mandeln - Neidtkeim - Neuhausen - Palmburg - Prawten -
Trausitten - Rachsitten - Rachsittenthal - Rodmannshöfen - Sensen - Sonnigkeim
- Tharaunenkrug - Wange - Waldhöfen - Wangnicken
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde vor der Reformation
gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1822 -
1874
Trauungen /
Weddings: 1822 - 1874
Beerdigungen / Funerals: 1822 - 1874
Die Kirchenbücher der Gemeinde werden
zurzeit zu einem OFB
aufgearbeitet.
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Palmnicken
Baugeschichte / History
Die Kirche, eine Gründung für die
Arbeiter des Bernsteinbergbaus, wurde 1892 geweiht. Sie ist ein massiver
Feldstein- und Ziegelbau mit kleinem, spitzem Turm.

Lage / Situation
Die Kirche befindet sich direkt am
südlichen Ortseingang auf der östlichen Seite der Straße. Das Satellitenbild
zeigt die Kirche in der Bildmitte.
Zustand / Status
Die bis 1990 ungenutzte Kirche wurde
der orthodoxen Kirche übergeben und ist in hervorragendem Zustand.
The unused church had been handed over to the Orthodox Church in 1990.
The building is in a very good condition.
Orte
der Gemeinde / Villages
Bardau - Kraxtepellen - Groß Hubnicken
- Klein Hubnicken - Palmnicken - Pfeffermühle - Sorgenau - Warschlen
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde 1906 aus Teilen der
Gemeinden Germau und Heiligenkreutz gegründet.
Bestände / Available Books
Geburten /
Baptisms: 1906 -
1944
Trauungen /
Weddings: 1906 - 1944
Beerdigungen /
Funerals: 1906 - 1944
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Pillau
Orte der
Gemeinde(n) / Villages
Groß Bruch - Frische Nehrung - Grenzhaus - Möwenhaken - Neutief - Strauchbucht
- Westfort - Pillau - Pillau, Plantage - Pillau, Seebad - Kamstigall
Garnisonskirche
Baugeschichte / History
An dem Ort von zwei Vorgängerbauten
entstand von 1717 bis 1720 die Garnisonskirche, die schon 1768 ausbrannte und
erneuert werden musste. Sie war ein turmloser Backsteinbau in gotischem Stil
mit kreuzförmigem Grundriss.

Lage / Situation
Die Kirche befand sich auf dem Gelände
der Festung.
Zustand / Status
Die Innenstadt von Pillau ist offenbar
durch den Krieg weniger in Mitleidenschaft gezogen worden als man vermuten
würde. Es ist einzig feststellbar, dass im Zentrum mehrere Häuserblocks einem
parkähnlichen Paradegelände weichen mussten. Die Kirche aber wurde beschädigt,
ihre Grundmauern standen bis in die 60er-Jahre hinein, wurden aber dann
abgebrochen.
The city of Pillau was obviously in WW III not as badly harmed as one
would expect. One large rectangular area of the centre has been levelled to
have a place for parades. The church was damaged in the war, its walls had been
standing until the 1960’s, but have been removed afterwards.
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde 1635 gegründet.
Stadt / Town:
Geburten /
Baptisms: 1640 -
1945
Trauungen /
Weddings: 1639 - 1944
Beerdigungen / Funerals: 1645 - 1729, 1731 - 1944
Garnison /
Garrison:
Geburten /
Baptisms: 1641 -
1944
Trauungen /
Weddings: 1639 - 1824,
1827 - 1944
Beerdigungen / Funerals: 1645 - 1829, 1739 - 1944
Baugeschichte / History
Bis 1866 nutze die Reformierte Gemeinde
die Garnisonskirche. Dann erhielt sie eine eigene turmlose Backsteinkapelle.
Lage / Situation
Die Kirche befindet sich zwischen dem
Eingang zur Festung und dem Paradeplatz in Bildmitte.
Zustand / Status
Die Kirche wurde leicht beschädigt und
diente nach dem Krieg als Lagerhalle. Im Jahre 1992 wurde
sie der Orthodoxen Kirche übereignet.
The slightly damaged church served many years as a storage hall. Since
1992 it is used by the Orthodox Church.
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde 1685 gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1681 -
1834
Trauungen /
Weddings: 1681 - 1834
Beerdigungen / Funerals: 1681 - 1834
Baugeschichte / History
Die Kirche wurde 1909 eingeweiht und
war der Jungfrau Maria gewidmet.
Lage / Situation
Die Lage der Kirche ist dem Autor nicht
näher bekannt.
Zustand / Status
Im Krieg zerstört, wurde die Kirche
später ganz abgerissen.
Destroyed in WW II the church had been levelled afterwards.
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde 1685 gegründet.
Geburten / Baptisms: 1870 - 1944
Trauungen /
Weddings: 1870 - 1944
Beerdigungen / Funerals: 1870 - 1944
Baugeschichte / History
Die Kirche war von außen kaum als
solche zu erkennen. Die 1676 geweihte Kirche war ein breites und kurzes Langhaus
ohne Turm und mit flach gewölbter Decke. Der Vorgängerbau wurde 1657 zerstört.
Lage / Situation
Nördlich des Hinterhafens liegt die
Ortslage Alt Pillau. Die genaue Lage der Kirche ist dem Autor unbekannt.
Zustand / Status
Die Kirche wurde 1945 zerstört und
später ganz abgerissen. An ihrer Stelle stehen heute Teile eines
Fernmeldeamtes.
The church was damaged in WW II and levelled afterwards. Later a
telecommunication office was build at this site.
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde vor der Reformation
gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1885 -
1925
Trauungen /
Weddings: 1885 - 1933
Beerdigungen /
Funerals: 1885 - 1944
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Pobethen
Baugeschichte / History
Die Kirche aus dem 14. Jahrhundert war
eine der größten Dorfkirchen des Samlandes und hatte einen mächtigen Turm. Sie
war ein verputzter Feldsteinbau mit Backsteinrahmung.

Lage / Situation
An der Nord-Süd-Durchgangsstraße ist
die Kirche im Ortszentrum westlich der Straße zu finden. Das Satellitenbild zeigt
die Kirchruine in der Ortslage.
Zustand / Status
Bis in die 80er-Jahre blieb die Kirche,
die im Krieg nicht beschädigt wurde, weitgehend intakt. 1988 war der Turm bis
in die Höhe des Kirchenschiffes abgetragen, die Gewölbe eingestürzt und nur
noch Teile des Daches erhalten. Der Entschluss, die Kirche der orthodoxen Kirche
zu übergeben und diese damit zu retten, scheiterte. Heute sind nur der Chor mit
Dach und die restlichen Mauern bis zur Höhe des Kirchenschiffes erhalten.
Till the 1980’s the church, which was not destroyed in WW II, was intact.
In 1988 the tower had been removed, the vaults had been collapsed and the roofs
were only partly remaining. It was tried to give the church to the Orthodox
Church, but this attempt to save the building failed. Today only the choir with
its roof and the walls of the church ship and the tower to the height of the
ship are remaining.
Orte der Gemeinde / Villages
Alknicken - Ankrehnen - Barthenen -
Biegiethen - Dellgienen - Diewiens - Eisliethen - Eisseln - Garbseiden -
Gardwingen - Goythenen - Grünhoff - Jaugehnen - Kalaushöfen - Kalthof -
Karschau - Kieautrienen - Kösnicken - Kringitten - Lauknicken - Mogaiten -
Paggehnen - Perteltnicken - Pobethen - Pokirren - Radnicken - Rantau - Regehnen
- Schupöhnen - Sorthenen - Strobjehnen - Suppliethen - Tannenhain - Watzum -
Woytnicken
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde vor der Reformation
gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1673 -
1690, 1735 - 1874
Trauungen /
Weddings: 1675 - 1689,
1770 - 1874
Beerdigungen / Funerals: 1732 - 1874
Links
Pobethen im
Samland (viele alte Bilder)
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Pöppeln
Baugeschichte / History
Über die
Baugeschichte ist nichts bekannt. Die Kirche wurde zu Beginn des 14. Jh.
erwähnt.
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Postnicken
Baugeschichte / History
Die alte Ordenskirche brannte im 16. Jahrhundert
nieder. Unter Verwendung von altem Mauerwerk wurde eine chorlose Saalkirche
errichtet. Der wuchtige Turm stammt von der Wende des 15. zum 16. Jahrhundert.

Lage / Situation
Der Ort befindet sich in einem wenig erschlossenen
Teil des Landes am Ende von kurvenreichen schmalen Straßen. Gutes Kartenmaterial
erleichtert die Suche nach der nicht mehr in der Umgebung auffallenden Ruine.
Zustand / Status
Die im Krieg offenbar unzerstörte
Kirche bleibt bis zum Ende der 70er-Jahre intakt. 1988 wird der Turm
abgebrochen. Das bis vor kurzem noch verbliebene Dach ist mittlerweile
eingefallen. Die Balken sind geborgen. Von der Kirche sind nur die vier
Grundmauern erhalten.
Till the late 1970’s the undestroyed church was still intact. In 1988
the tower was removed. The roof of the church ship collapsed recently. Only the
4 outer walls are remaining.
Orte der Gemeinde / Villages
Brandt - Cropiens - Groß Post -
Gallgarben - Mühle - Grünwalde - Jägerthal - Julienhöhe - Kingitten - Neu Perwissau
- Perwissau - Postell - Post - Postnicken - Rinau - Neu Rinau - Tellehnen -
Waldstein - Willmanns
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde vor der Reformation
gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1675 -
1927
Trauungen /
Weddings: 1672 - 1676,
1679 - 1728, 1742 - 1927
Beerdigungen /
Funerals: 1742 - 1927
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Powunden
Baugeschichte / History
Die Kirche, deren Bau in der Mitte des
14. Jahrhunderts begann, ist ein verputzter Feldstein- und Ziegelbau mit gerade
geschlossenem Chor. Der gewölbte Innenraum mit Wandmalereien aus den Jahren
1370/80 wurde, wie auch die gesamte Kirche zu Beginn des 20. Jahrhunderts
restauriert.

Lage / Situation
Von Süden kommend, ist die Kirche am
Ortseingang, leicht zurückgesetzt, westlich der Straße zu finden. Das
Satellitenbild zeigt die Kirchruine inmitten eines Wäldchens. Die Straße ist
durch die Bäume z.T. verdeckt.
Zustand / Status
Die im Krieg unzerstörte Kirche wurde
danach als Klub genutzt und nach einem Brand teilweise abgetragen. Dach und
Gewölbe sind eingefallen, der Turm, ohne Spitze, und der hohe Giebel des Chores
stehen noch.
The church was not harmed in WW II and served as a pub. After a fire it
was partly used as a quarry. Roof and vaults are gone. The tower (without
roof), parts of the outer walls and the high gable of the choir are still
standing.
Orte der Gemeinde / Villages
Berbadien - Bollgehnen - Carmitten -
Correynen - Dorben - Gunthenen - Adlig Heyde - Lobitten - Neufitte - Plöstwehnen
- Pomehnen - Powunden - Schulstein - Steinitten - Schmiedehnen - Stombeck -
Twergaiten - Uggehnen - Willkeim
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde 1334 gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1738 -
1874
Trauungen /
Weddings: 1738 - 1874
Beerdigungen /
Funerals: 1738 - 1874
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Quednau
Baugeschichte / History
Der verputzte Feldsteinbau aus dem
Beginn des 16. Jahrhunderts wurde im 19. Jahrhundert mehrmals umfassend
renoviert.

Lage / Situation
In der Nähe des Forts Quednau, das weitgehend
intakt blieb, sind der Ortskern und der Standort der Kirche nur mit dem
entsprechenden Messtischblatt zu finden. Die neu errichtete Ausfallstraße
erschwert den Zugang zum Ort, der westlich davon zu suchen ist. Das Satellitenbild
zeigt die Ausfallstraße mit einer Tankstelle direkt südlich von Fort Quednau
(rechtes Bild). Von dort geht die alte Straße südwestlich in den ehemaligen
Ort. Die Kirche war in der Bildmitte.
Zustand / Status
Die im Krieg fast unzerstörte Kirche
wurde in den folgenden Jahren vernachlässigt und verfiel. Zu Beginn der
70er-Jahre ist sie vollständig abgetragen worden. Das Gelände ist heute eine Wiese.
Nearly undestroyed in WW II the status of the unused church went down.
In the 1970’s the church was removed. Today no sign of it is visible on a
meadow.
Orte der Gemeinde / Villages
Absintkeim - Achtmorgen - Aweiken - Ballieth
- Beydritten - Cummerau - Dammbruch - Fräuleinhof - Maraunenhof - Matzkahlen -
Nesselbeck - Neuhof - Quednau - Rothenstein - Schäferwalde - Samitten - Sandlauken
- Stantau - Stigehnen - Sudau - Trutenau - Wilky - Ziegelau
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde ca. 1268 gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1677 -
1874
Trauungen /
Weddings: 1658 - 1874
Beerdigungen /
Funerals: 1700 - 1875
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Baugeschichte / History
1907 wurde die in gotischer Form
erbaute Kirche geweiht.

Lage / Situation
Mit dem Auto ist die Kirche nicht
erreichbar, denn der gesamte Ort ist für Fahrzeuge (außer für Anwohner)
gesperrt. Die Kirche befindet sich am östlichen Rand des Ortes und ist von der
Durchgangsstraße zwischen den Bäumen nur selten zu erkennen. Nur ein Fußmarsch
zu dem hochgelegenen Standort der Kirche ist möglich.
Zustand / Status
Heute dient die gänzlich erhaltene Kirche
einer orthodoxen Gemeinde als Gotteshaus, nachdem sie zwischenzeitlich auch als
Sporthalle verwendet wurde.
The undestroyed church served many years as sports hall. Today the
church is the home of an orthodox community.
Orte der Gemeinde / Villages
Georgenswalde -
Karlsberg - Kerigehnen - Kobjeiten - Rauschen - Sassau - Warnicken
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde 1929 aus Teilen der
Gemeinde Sankt Lorenz gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1928 -
1944
Trauungen /
Weddings: 1929 - 1944
Beerdigungen /
Funerals: 1929 - 1944
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Rudau
Baugeschichte / History
Der über einem steilen Seeufer errichtete
fliehburgartige Bau aus der Zeit von 1330 bis 1350 war ein verputzter
Feldsteinbau. In der Kirche befand sich die Rüstung des Ordensmarschalls
Henning Schindekop, der 1370 in der Schlacht von Rudau, einer der größten des
Mittelalters, fiel.

Lage / Situation
Von Osten kommend, stößt die Straße
direkt auf das etwas erhöhte Gelände von Kirche und Friedhof. Das
Satellitenbild zeigt im Zentrum die Ruine inmitten des Ortes.
Zustand / Status
Bis in die 80er-Jahre wurde die
unzerstörte Kirche als Getreidelager und -trocknungshalle benutzt, dann aber
aufgegeben. Noch 1994 waren große Teile des Dachs und der Decke des
Kirchenschiffes erhalten. Heute sind nur noch die Außenmauern erhalten, die
selbst einsturzgefährdet sind.
Until the 1980’s the church has been used as storage and drying hall
for agricultural products. In 1994 large parts of the roof and ceiling of the
church ship were still remaining. Today only the outer walls are standing, some
of them highly instable.
Orte der Gemeinde / Villages
Adamsheide - Blaublum - Dammwalde -
Dollkeim - Eisselbitten - Ekritten - Friedrichswalde - Gerstehnen - Georgshöhe
- Grünhoff - Heybüchen - Jaxen - Kirschnehnen - Kemsie - Maldeiten - Michelau -
Mogahnen - Nadrau - Nautzau - Pluttwinnen - Perkuiken - Ringels - Rudau -
Sandhof - Saßlauken - Sergitten - Sporwitten - Tietken - Weischkitten -
Wittehnen
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde vor 1321 gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1649 -
1876
Trauungen /
Weddings: 1675 - 1772,
1811 - 1874
Beerdigungen /
Funerals: 1727 - 1874
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Sankt Adalbert
Baugeschichte / History
Die Kirche wurde zu Beginn des 15. Jh.
erwähnt. Nach ihrem Verfall wurden die Gottesdienste in Lochstädt durchgeführt.

Lage / Situation
An der Straße nach Pillau biegt nach
rechts ein unscheinbarer Weg in Richtung Strand ab. Kurz vor dem Erreichen der Ostsee
muss man nach rechts durch den Wald laufen, um das Kreuz zu finden.
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Sankt Lorenz
Baugeschichte / History
Die Kirche war ein langer, rechteckiger,
chorloser Feldstein- und Ziegelbau mit seitlichem Turm aus dem Jahr 1450.

Lage / Situation
Auf dem Weg von Königsberg nach
Rauschen biegt ein Weg nach Westen in Richtung St. Lorenz ab. Der Ortskern
dieses kleinen Dorfes ist gut zu erkennen. Die Kirchruine steht südöstlich
davon.
Zustand / Status
Die unzerstörte Kirche wurde lange
Jahre als Lagerhalle genutzt und begann in den 70er-Jahren zu verfallen. Zu
Beginn der 80er-Jahre brach das Dach ein. 1988 war der Turm zur Hälfte
abgebrochen. 1993 stürzte der Westgiebel ein. Heute ist die Kirche bis auf den
Ostgiebel und Teile des Turmes und der Mauern zerstört.
The church was not harmed in the war und served many years as storage
hall. In the 1970’s its status started to decline. In the beginning of the
1980’s the roof collapsed. In 1988 the tower had been removed to its half
height. In 1993 the western gable fell down. Today only the eastern gable and
parts of the walls and of the tower still remain.
Orte der Gemeinde / Villages
Alexwangen - Deutsch Battau - Preuß.
Battau - Craam - Loppöhnen - Stankt Lorenz - Lixeiden - Lopsienen - Mossycken -
Neukuhren - Norrycken - Obrotten - Plinken - Pokalkstein - Pokirben -
Plautwehnen - Posselau - Schlakalken - Stapornen - Syndau - Tenkitten - Tolklauken
- Tykrenen - Wangenkrug
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde vor der Reformation
gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1683 -
1805, 1820 - 1821
Trauungen /
Weddings: 1702 - 1831
Beerdigungen /
Funerals: 1702 - 1805, 1820
- 1821
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Schaaken
Baugeschichte / History
Die Kirche ist ein für das Samland typischer
verputzter Feldstein- und Backsteinbau mit dreiseitig geschlossenem Chor. Der
in mehreren Abschnitten erstellte Bau wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts
begonnen.

Lage / Situation
Wie auch im Falle von Kaimen liegen
Burg und Kirche Schaaken deutlich voneinander getrennt. Beide verbindet eine
ruinöse Kopfsteinpflasterstraße. Auf der dann nach Süden führenden geraden
Straße ist die Kirche in dichtem Gehölz auf der östlichen Seite zu finden. Auf
dem Satellitenbild ist die dachlose Ruine inmitten eines Waldes zu erkennen.
Zustand / Status
Die im Krieg unzerstörte Kirche verfiel
in den folgenden Jahren. 1966 wurde die Turmspitze abgenommen, das mit
Asbestplatten neu gedeckte Dach hielt bis in die 80er-Jahre. Heute sind nur
noch die Außenmauern, der Turm und der Bogen zwischen Chor und Kirchenschiff
erhalten.
Not damaged in WW II the status of the church went down the following
years. In 1966 the head of the tower was brought down. The roof of the ship got
asbestos plates and stayed intact till the 1980’s. Today only the outer walls
and the arc between ship and choir remain.
Orte der Gemeinde / Villages
Conradsvitte - Crumteich - Commau - Dogehnen
- Damerau - Daniels - Eythienen - Gallgarben - Görken - Ginthieden - Germehnen
- Kirschappen - Konradshorst - Mickenburg - Marienhof - Neuendorf - Nickelsdorf
- Powarben - Regitten - Sand - Kirche Schaaken - Lisa Schaaken - Schaaksvitte -
Sallecken - Sperlings - Steinort - Sudau - Sudnicken - Tarpienen - Thiemsdorf -
Trömpau - Wesselshöfen
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde ca. 1280 gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1646 -
1668, 1680 - 1682, 1685 - 1874
Trauungen /
Weddings: 1646 - 1874
Beerdigungen / Funerals: 1652 - 1874
Die Kirchenbücher der Gemeinde werden
derzeit zu einem Ortsfamilienbuch aufgearbeitet.
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Schönwalde
Baugeschichte / History
Die Kirche gehört zu den schlichten Sakralbauten
des Samlandes. Das chorlose Kirchenschiff und der niedrige Westturm aus Feld-
und Backstein wurden 1864 umfassend renoviert.

Lage / Situation
Der Ort ist heute am besten über eine
in den alten Karten nicht vorhandene Straße zu erreichen, die in die Ortsmitte
führt. Von dort aus führt eine unerträglich schlechte Straße vorbei an Bach und
Teich nach Westen. In einer Linkskurve ist die Kirche an erhöhter Stelle zu
finden. Auf dem Satellitenbild ist das leuchtende Dach des Kirchturms in der
Abbildungsmitte zu erkennen.
Von der höchstwahrscheinlich im Krieg
unzerstörten Kirche sind heute nur noch der Turm und niedrige Reste der
Außenmauern erhalten.
It is likely that the church was not
damaged in WW II. Today only the tower with the original roof and low remnants
of the outer walls have survived.
Blöstau - Brasdorf
- Bruch - Konradswalde - Kuggen - Kuikeim - Langendorf - Lucienhof - Molsehnen
- Poggenpfuhl - Schönwalde - Schönwaldshof - Schugsten - Waldhaus - Zur guten
Hoffnung
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde vor der Reformation
gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1614 -
1718, 1721 - 1944
Trauungen /
Weddings: 1608 - 1720,
1728 - 1944
Beerdigungen /
Funerals: 1704 - 1944
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Stergarten
Baugeschichte / History
Über die Baugeschichte
ist nichts bekannt. Die Kirche wurde zu Beginn des 15. Jh. erwähnt.
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Tapiau
Baugeschichte / History
Die Kirche wurde am Anfang des 16.
Jahrhunderts als chorloser, verputzter Backsteinbau erstellt. Das Gebäude wurde
mehrfach renoviert und erweitert, zuletzt ca. 1767 durch den Turm.

Lage / Situation
Die Kirche befindet sich auf der
westlichen Seite des Marktplatzes, der an der Nord-Süd-Durchgangsstraße liegt.
Zustand / Status
Im Krieg nicht beschädigt, diente die
Kirche als Lager und Geschäft. Bis 1991 hielt das Gebäude in seiner Substanz
der Verrottung stand und wurde der Orthodoxen Kirche übereignet, die es wieder
herstellte.
The church as well as the town has not
been affected in WW II. Afterwards it served as storage hall and partly as a shop.
Till 1991 the building stayed more or less intact and was then given to the
Orthodox Church. Today it is in a good status.
Orte der Gemeinde / Villages
Adlig Damerau - Albrechtshausen -
Albrechtsheide - Altenfelde - Bauhof - Bieberswalde - Eisingen - Falkenhorst -
Fohlenwiese - Freiwalde - Friedrichsruh - Frischenau - Gasanstalt - Groß Grünlauken
- Großhof - Hasenberg - Hasselhügel - Heinrichshof - Hubenhof - Idashof - Imten
- Johannesdorf - Junkeit - Klein Grünlauken - Klein Keylau - Klein Schleuse -
Kleinhof - Koddien - Krug Zimmau - Kühnbruch - Lieblacken - Luxhausen -
Magotten - Milchbude - Mühle - Neu Zimmau - Neuendorf - Neuhof -
Ostpr-Besserungsanstalt - Pomauden - Pregelswalde - Rentenhäuser - Romau -
Rosengarten - Schallen - Scherwit - Schlachthof - Schwermer - Sechshuben -
Sielacken - Steinwalde - Stollsruh - Tapiau - Tiefenhamm - Zohpen -
Zuckerfabrik
Kirchenbücher / Church Books
Tapiau I Die Gemeinde wurde vor der Reformation gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1661 -
1828
Trauungen /
Weddings: 1661 - 1768,
1823 - 1825
Beerdigungen / Funerals: 1661 - 1822
Tapiau II Die Gemeinde wurde 1912 gegründet.
Keine Bestände
bekannt / No church books known
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Thierenberg
Baugeschichte / History
Der Ort mit der Kirche aus den Jahren
um 1350 lag auf einer beherrschenden Anhöhe. Die Kirche war ein verputzter
Backsteinbau.

Lage / Situation
An der Nord-Süd-Straße, an der
Thierenberg lag, ist der Ort daran zu erkennen, dass weiterhin nach Osten eine
Straße abgeht. Der Hügel, auf dem die Kirche stand, ist nur zu Fuß zu
erklimmen. Selbst der Abgleich mit dem Messtischblatt macht die Auffindung der
Kirche nicht einfach. Das Satellitenbild zeigt rechts oben die Straßenkreuzung,
von der es in die jetzt bewaldete Ortslage abgeht. Der Baum im mittleren Bild
stand in Nähe der Kirche, deren Fundamente im rechten Bild zu sehen sind.
Zustand / Status
Ort und Kirche waren unversehrt, wurden
aber ab 1946 zum Bau eines Flugplatzes abgetragen. Noch 1987 waren die
Fundamente der Kirche und der Friedhof erhalten. Heute sind kaum mehr Schutthügel zu erkennen.
Village and church were not destroyed in WW II, but used as a quarry to
build an airport. In 1987 the foundations of the church and the churchyard
remained. Today the situation of the church is barely recognisable.
Orte der Gemeinde / Villages
Arrisau - Auerhof - Bärholz - Cojehnen
- Compehnen - Corwingen - Klein Dirschkeim - Dulack - Lindenberg - Drugtehnen -
Düringswalde - Kirschappen - Markehnen - Norgau - Klein Norgau - Romenen -
Streitberg - Thierenberg - Weidehnen
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde vor der Reformation
gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1696 -
1819, 1842 - 1944
Trauungen / Weddings:
1696 - 1802, 1806 -
1829, 1842 - 1944
Beerdigungen /
Funerals: 1696 - 1820, 1855
- 1944
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Wargen
Baugeschichte / History
Die Kirche aus der Mitte des 14.
Jahrhunderts war eine der größten Landkirchen des Samlandes und von
geschlossenem, altertümlichem Charakter. Der verputzte Ziegelbau mit
ausgeprägtem Chor lag am Ufer des Kirchenteiches.

Lage / Situation
An der gut ausgebauten, in
Ost-West-Richtung verlaufenden Hauptstraße biegt gerade nach Norden nur noch ein
Weg nach Wargen ab. Eine gute Orientierung ist der idyllische und große
Kirchenteich, der immer wieder den Blick auf das ehemalige Ortszentrum
freigibt. Folgen Sie dem Weg, bis dieser eine scharfe Rechtskurve macht. Von
dort erreicht man die Spitze der Landzunge zu Fuß. Die Reste der Kirche sind im
dichten Wald direkt nördlich davon zu finden. Auf dem Satellitenbild ist der
See und der ehemalige Ortskern zu sehen. Das völlig überwaldete Gebiet zeigt
keine menschlichen Spuren mehr.
Zustand / Status
Dieser Ort wurde im Rahmen des
Einschlusses von Königsberg schwer beschädigt und ist nicht mehr bewohnt. Kein
Haus steht mehr, die Kirche ist als Schutthügel in ihren Umrissen erkennbar.
The village was damaged badly during the battle to siege Koenigsberg
and was no longer inhabited. No house is still standing; the church is only
recognisable in a forest.
Orte der Gemeinde / Villages
Ober- Alkehnen - Unter-Alkehnen -
Amalienhof - Ausschlacken - Bärwalde - Backelfeld - Barrücken - Barsenicken -
Brasnicken - Bugsienen - Corniten - Dammhof - Dammkrug - Dommelkeim -
Emilienhof - Fuchsberg - Gallhöfen - Greibau - Katzenblick - Korkehnen - Landkeim
- Laserkeim - Lehndorff - Mednicken - Groß Mischen - Klein Mischen - Mühlfeld -
Parschwitz - Elchdorf - Preyl - Prowehren - Quanditten - Rablacken - Regitten -
Rogehnen - Rosignaiten - Saggehnen - Schorschehnen - Seerappen - Strittkeim -
Tannenkrug - Taukitten - Trenk - Waldhausen - Wargen - Warglitten - Willgaiten
- Zielkeim
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde vor der Reformation
gegründet.
Geburten /
Baptisms: 1691 -
1874
Trauungen /
Weddings: 1691 - 1874
Beerdigungen /
Funerals: 1691 - 1874
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Zimmerbude
Baugeschichte / History
Die Kirche in Zimmerbude war von 1855
bis in die 1890er-Jahre Gotteshaus in Cranz und wurde 1899 in Zimmerbude in
erweiterter Form wieder aufgebaut. Sie war ein schlichter, turmloser
Fachwerkbau.

Lage / Situation
Die Kirche ist selbst im entsprechenden
Messtischblatt nicht eingezeichnet. Das an ihrer Stelle errichtete „Haus des
Sport“ sollte aber in dem Ort zu finden sein. Das Satellitenbild zeigt links unten
das neue Stadtzentrum, während der historische Ort völlig unter Industriebauten
im oberen rechten Bildteil verschwunden ist. Das mittlere Bild zeigt den Weg
vom neuen Zentrum zum Seekanal (rechtes Bild).
Zustand / Status
Die unzerstörte Kirche diente als Kino
und Klub, wurde aber in den 60er-Jahren abgerissen.
The church was not destroyed and served as pub and cinema. In the
1960’s it was removed totally.
Orte der Gemeinde / Villages
Neplecken - Peyse - Zimmerbude
Kirchenbücher / Church Books
Die Gemeinde wurde 1901 aus Teilen der
Gemeinden Medenau und Fischhausen gegründet.
Keine Bestände
bekannt / No church books known
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Standesämter
(viele der
Unterlagen weisen erhebliche Lücken auf)
StA Amalienau Geburten 1877 - 1905 Standesamt
Nr I, Berlin
Hochzeiten 1874 - 1904 Standesamt
Nr I, Berlin
Verstorbene 1879 - 1904 Standesamt
Nr I, Berlin
StA Beydritten Verstorbene 1881 Standesamt
Nr I, Berlin
StA Devau Geburten 1906, 1924 Standesamt
Nr I, Berlin
Verstorbene 1927 Standesamt
Nr I, Berlin
StA Juditten Geburten 1874 - 1928 Standesamt
Nr I, Berlin
Hochzeiten 1874 - 1931 Standesamt
Nr I, Berlin
Verstorbene 1877 - 1934 Standesamt Nr I, Berlin
StA Kalthof Geburten 1874 - 1905 Standesamt
Nr I, Berlin
Hochzeiten 1874 - 1897 Standesamt
Nr I, Berlin
Verstorbene 1875 - 1901 Standesamt Nr I, Berlin
StA Königsberg I Geburten 1875 - 1943 Standesamt
Nr I, Berlin
Hochzeiten 1874 - 1943 Standesamt
Nr I, Berlin
Verstorbene 1875 - 1943 Standesamt
Nr I, Berlin
StA Königsberg II Geburten 1875 - 1944 Standesamt
Nr I, Berlin
Hochzeiten 1874 - 1944 Standesamt
Nr I, Berlin
Verstorbene 1875 - 1944 Standesamt
Nr I, Berlin
StA Königsberg III Geburten 1920 - 1943 Standesamt
Nr I, Berlin
Hochzeiten 1920 - 1943 Standesamt
Nr I, Berlin
Verstorbene 1920 - 1944 Standesamt
Nr I, Berlin
StA Königsberg IV Geburten 1937 - 1942 Standesamt
Nr I, Berlin
Hochzeiten 1935 - 1944 Standesamt
Nr I, Berlin
Verstorbene 1935 - 1944 Standesamt
Nr I, Berlin
StA Lochstädt Geburten 1877 Staatsarchiv
Stettin
StA Methgehen Hochzeiten 1939 Standesamt
Nr I, Berlin
StA Mühlenhof Geburten 1879 - 1905 Standesamt
Nr I, Berlin
Hochzeiten 1879 - 1904 Standesamt
Nr I, Berlin
Verstorbene 1878 - 1905 Standesamt
Nr I, Berlin
StA Neuhufen Geburten 1906, 1923 Standesamt
Nr I, Berlin
Hochzeiten 1910 Standesamt
Nr I, Berlin
Verstorbene 1911, 1921 Standesamt
Nr I, Berlin
StA Pillau I Geburten
1874 - 1934 Staatsarchiv Stettin
Hochzeiten
1874 - 1934 Staatsarchiv Stettin
Verstorbene 1874 - 1914 Staatsarchiv
Stettin
StA Pillau II Geburten
1894 - 1935 Staatsarchiv
Stettin
Hochzeiten
1894 - 1935 Staatsarchiv Stettin
Verstorbene 1894 - 1935 Staatsarchiv
Stettin
StA Pillau Festung Geburten
1874 - 1903 Staatsarchiv Stettin
Hochzeiten
1874 - 1903 Staatsarchiv Stettin
Verstorbene 1874 - 1903 Staatsarchiv
Stettin
StA Quednau Geburten 1874 - 1938 Standesamt
Nr I, Berlin
Hochzeiten 1874 - 1938 Standesamt
Nr I, Berlin
Verstorbene 1875 - 1935 Standesamt
Nr I, Berlin
StA Seligenfeld Geburten 1875 - 1938 Standesamt
Nr I, Berlin
Hochzeiten 1874 - 1936 Standesamt
Nr I, Berlin
Verstorbene 1880 - 1924 Standesamt
Nr I, Berlin
StA Tannenwalde Geburten 1923, 1928 Standesamt
Nr I, Berlin
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